Die Technik war nie das Thema – mit Heiko W., Special Olympics Baden-Württemberg
Shownotes
Wie kommt eine Organisation vom Tabellenabzug zu einem gemeinsamen System, wenn es kein Data-Team gibt, sondern Ehrenamt, begrenzte Mittel und Barrierefreiheit als Grundbedingung?
Heiko Wipfler ist Geschäftsführer von Special Olympics Baden-Württemberg. Vorher hat er digitale Transformation bei Großunternehmen begleitet. Heute ist er dort, wie er selbst sagt, als studierter Informatiker ein totaler Exot. Auf die Podcast-Einladung kam von ihm erst einmal: my data is worse than yours.
Jonas Rashedi spricht mit ihm über die drei Jahre dazwischen. Über das Mitgliedsmanagement, das als Tabellenabzug kam, und die Portale, die nichts voneinander wussten. Über den Moment, in dem ein Teammitglied zu zittern anfing, weil es noch nie einen Teams-Termin eingestellt hatte. Über 654 aktive Startpässe in Baden-Württemberg und darüber, was diese Zahl abdeckt und was nicht, weil der Startpass erst ab nationaler Ebene verpflichtend ist. Über eine Prüfgruppe aus Athletinnen und Athleten, die Texte in leichter Sprache freigibt, bevor sie rausgehen. Und über die Entscheidung, die Heiko eine seiner schwierigsten nennt: die Landeswinterspiele wegen einer Finanzlücke nicht durchzuziehen.
Der rote Faden ist Kultur statt Technologie. Heikos Antwort auf die Frage nach der einen Methode lautet: gesunder Menschenverstand. Und der Satz aus seinem Team, der die drei Jahre zusammenfasst: weg von den Amateuren mit Herz, hin zu den Profis mit Seele.
In dieser Folge erfährst du: → Warum ein studierter Informatiker im Verbandswesen ein totaler Exot ist → Wie aus einzelnen Tabellen und getrennten Portalen ein gemeinsames System wird → Was 654 aktive Startpässe in Baden-Württemberg abdecken und was nicht → Warum eine Prüfgruppe aus Athletinnen und Athleten die Texte in leichter Sprache freigibt → Wieso die Absage der Landeswinterspiele für Heiko die richtigste Entscheidung war
Über den Gast: Heiko Wipfler ist Geschäftsführer von Special Olympics Baden-Württemberg e.V. mit Sitz in Karlsruhe. Vor dem Wechsel in den Verband war er Digitalberater für digitale Transformation bei Großunternehmen. Er ist studierter Informatiker und in der deutschlandweiten Strategiearbeit des Verbands im gestaltenden Kernteam eingebunden.
MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts.
🔗 Zum LinkedIn Profil von Heiko Wipfler: https://www.linkedin.com/in/heiko-wipfler/
🔗 Rund um SOBW: https://specialolympics.de/baden-wuerttemberg/ oder https://so-bw.de
🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/
📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM
🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours
🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Transkript anzeigen
00:00:00: In der heutigen Folge spreche ich mit dem lieben Heiko von Special Olympics.
00:00:04: Ich glaube, nein, ich weiß dass es eine ganz besondere Folge ist weil wir über das Thema Kultur anstatt Technologie sprechen und das ist der rote Faden einer Folge die ich gerne als Spezialfolge kennzeichnen möchte.
00:00:22: Neue Folgen jeden Freitag.
00:00:24: in dieser digitalen Welt gibt es einen speziellen Faktor der Übererfolg- und Misserfolg entscheidet Daten.
00:00:31: Doch nur die wenigsten wissen sie für sich zu nutzen.
00:00:35: Wer seine Kunden verstehen will, um ihnen das bieten zu können was sie brauchen kommt um ein professionelles Datenmanagement nicht herum.
00:00:42: Jonas Rascheli interviewt andere Experten aus den Data Bereichen und zeigt Schritt per Schritt wie genau das funktioniert.
00:00:54: Mein heutiger Gast ist Heiko Wipfler.
00:00:56: er is Geschäftsführer von der Special Olympics für Baden-Württemberg.
00:01:01: Was ist es überhaupt?
00:01:02: Das ist eine der größte Verbände, gemeinsam über sechzehn Stück in ganz Deutschland für jedes Bundesland eben eins zum Thema Menschen mit geistiger Behinderung die dann auch Sport machen und ich finde es ein total spannendes Thema einmal darüber zu sprechen.
00:01:19: Es ist ein Verband, es ist ein Herzensangelegenheit meiner Ansicht nach über so ein Thema auch mal das aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten.
00:01:28: danke ich dir lieber Heiko, dass du da bist.
00:01:30: Weil der erste Satz den ich so mitbekommen habe und das ist ja auch meine Frage am Anfang als ich oder wir die ja die Frage gestellt haben willst du bei uns in dem Podcast kommen war nicht die Antwort my data is better than yours sondern war irgendwie worse.
00:01:45: aber dafür musst du oder hast jetzt Zeit mit mir gemeinsam in der Folge darüber zu sprechen.
00:01:49: Hi Heiko!
00:01:50: Danke, dass ich da sein darf.
00:01:51: Sehr sehr gerne.
00:01:53: Ja Lass uns doch gemeinsam mit der ersten Frage starten.
00:01:58: Ich scroll gerade dazu, also warum sitzt bei dir im Kopf dieses Thema?
00:02:05: Also ich glaube sogar drüber gesprochen.
00:02:08: Ich pass gar nicht in den Podcast.
00:02:10: was willst du von mir?
00:02:11: Was soll ich denn überhaupt erzählen?
00:02:14: Ja es liegt so ein bisschen auch in unserer gemeinsamen punktuellen Historie.
00:02:19: Wir haben uns in meiner alten Welt kennengelernt als sich selbst noch ... Digitalberater war und für das Thema digitale Transformationen bei... ... Großunternehmen stand.
00:02:30: Und da habe ich dich mal auf einer Bühne gesehen, daher kenne ich natürlich auch des Podcasts.
00:02:33: Genau!
00:02:38: In der Welt... ...kenne ich einfach so dieses Umfeld.
00:02:42: du hast deine Data Scientist seine Data Analysten Du hast ein ganz großes Team was Data macht und es gibt's bei uns alles nicht.
00:02:51: Selbst ich als Studierter Informatiker bin totaler Exot in dieser Welt.
00:02:56: So und... Je länger ich aber drüber nachgedacht habe, hab' ich mir gedacht eigentlich ist es total cool weil's dadurch auch Leute erfahren die vielleicht gar keine Berührungspunkte mit dem Thema Special Olympics oder sogar Menschen mit einer geistigen Behinderung haben, weil das doch sehr stark ein Bubble-Thema ist.
00:03:17: an der einen oder anderen Stelle ergeben sich dadurch ja auch noch so ein paar Menschen, die sich auf die Reise nach dem Sinn mitbewegen.
00:03:28: Auf der ich mich so seit drei Jahren befinde.
00:03:32: Heiko was geht in einem vor das wenn man von einer digitalen Informationsberatung zu einem ganz anderen Thema wechselt?
00:03:43: Ist es persönlich die Frage aber was bewegt dich?
00:03:48: Die Frage ist natürlich eine sehr emotionale Frage ... weil, also früher hätte man wahrscheinlich Midlife Crisis gesagt oder ja der Weg in Richtung vielleicht auch Burnout Clinic oder so.
00:04:03: De facto ich versuche es aber eher an was Positiven festzumachen, wofür auch dieses Armband steht... ...was sich da mit diesen ganzen bunten Perlen an meinem Handgelenk hat ist die Geburt meiner Tochter und die klare Überzeugung Ich will da a stattfinden zu Hause und auf der anderen Seite Ich will auch stolz, sagen wir mal die Frage beantworten können.
00:04:27: Papa was hast du eigentlich so in deinem Leben gemacht?
00:04:30: Das heißt es war eine ganz klare Purpose-Entscheidung warum ich gesagt habe als Sportfan schon immer ja ich möchte bei Special Olympics stattfinden weil's da ein Umfeld ist das einfach auch vielleicht verdient hat dass Menschen mit einem ganz anderen Hintergrund versuchen ihre Fähigkeiten dort einzubringen.
00:04:56: Special Olympics mit körperlichen Behinderungen kann ich mich irgendwie so ein bisschen dran erinnern, dass ich das mal im Fernsehen gesehen habe.
00:05:09: Dass jemand gelaufen ist, der blind war und mit jemandem nicht blind war.
00:05:17: Wie muss ich mir das bei geistiger Behinderung vorstellen?
00:05:22: Wie sehr ist es eigentlich schon ... Also bei A, D und Co.
00:05:28: ZDF angekommen dass darüber berichtet wird und das da auch dargestellt wird weil ich glaube es ist keine kleine Bevölkerungsgruppe die das betrifft.
00:05:37: Genau.
00:05:39: also genau Das ist so ein bisschen dieses Thema um das wir auch kämpfen oder für das wir täglich arbeiten Die Aufmerksamkeit dieses Thema Olympics und Paralympics, was ich total cool finde.
00:05:54: Ich war auch in Paris – ich wäre sowohl bei den Olympischen Spielen als auch den Paralymmischen Spelen – wo ja das Thema Paralymische Spiele ist erstmal so auch wirklich nachvollziehbare Medienaufmerksamkeit bekommen.
00:06:05: Das sind wir mit Special Olympics noch nicht!
00:06:09: Die Weltspiele ... ständiges Format ist, von den Olympischen Spielen und Paralympischen Spiele haben aber ... ... zwanzig-dreinzwanzig in Berlin stattgefunden.
00:06:18: Und da hat sich eine Medienallianz gegründet.
00:06:20: Da sind auch ... ... Aldi, ZDF, Sky... ...und auch noch andere Medienhäuser mit drin.
00:06:26: Dadurch gewinnen wir ...
00:06:28: ...
00:06:29: zumindest punktuell bei unseren großformatiken Veranstaltungen an Aufmerksamkeit.
00:06:35: Genau!
00:06:36: Also es geht in die richtige Richtung, aber der Weg ist noch weit ... ... und der Ansatz ist ein bisschen ein anderer.
00:06:42: Unsere Athletinnen und Athleten betreiben Sport für ihr Selbstbewusstsein, für ihre Gesundheitswesen.
00:06:50: Also es heißt wir sind eher im breiten Sportsektor unterwegs... ...und versuchen mit Sport was in der Gesellschaft aber auch im Leben von unseren Athletinnen oder Athleten zu bewegen.
00:07:00: Und das ist definitiv nicht Leistungssport im klassischen Sinne.
00:07:08: Ja!
00:07:08: Aber ich muss gerade an mich selber denken so ein... Ich hatte mal einen Moment eben ... in meinem Leben, wo ich... oder öfter so Momente aber wo ich mich ein bisschen erwischt habe ist einmal die Zeit, die du sagst auch die wenige Zeit, den man mit der Tochter verbringt.
00:07:24: Und neuerdings die neuen Autos kommunizieren ja in Anführungsstrichen leider wie lange man im Auto sitzt und ich glaub das war kurz nach Silvester, wo... Ich glaube am Ende rauskam dass ich über vierzig Tage, Zeittage ... forty-fünf Tage irgendwie.
00:07:45: Es war absurd hohe Zahl im Auto gesessen bin, im Jahr... ... wo ich dann gedacht habe für was mache ich das eigentlich?
00:07:52: Was mache ich in diesem Auto?
00:07:54: Und von daher kann ich das komplett nachvollziehen.
00:07:56: Ich glaube einige belächeln das und sind eher noch in diesem High Performance Bereich.
00:08:01: Aber ich glaube High Performance kannst du auch mit Purpose machen.
00:08:05: Kannst du auch jetzt in deinem Job machen würde ich unterstellen.
00:08:08: aber ich glaube ist immer die Frage für was man es ja am Ende tut ... und wo man die Priorität setzt.
00:08:14: Und ich glaube, das sollte man noch total wertschätzen oder auch respektieren wie das jeder macht.
00:08:19: Genau!
00:08:21: Ich hatte ja gesagt klassischer Leistungssport-Szenen.
00:08:24: aber für unsere Athletinnen und Athleten ist es natürlich Leistung... ...und auch die Athletinnen geben ihr Bestes im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
00:08:33: Und genau daran ist es aber auch festzumachen was bin ich möglich zu leisten?
00:08:40: Wie kann ich mich verbessern?
00:08:42: Was ist der nächste Schritt?
00:08:44: Und was ist aber auch mein Umfeld, was es beispielsweise hergibt.
00:08:47: Und da ist durchaus auch einiges zu tun gerade für unsere Zielgruppe und für mich ist das durchaus auch High Performance natürlich so total soziales Umfeld.
00:08:59: Aber wenn mein Team und ich nicht jeden Tag das Beste geben Ist im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten noch weniger drin.
00:09:13: Und deswegen, also unsere High-Performance ist eben das Umfeld zu schaffen so gut wie es geht.
00:09:21: Als wir uns ein bisschen unterhalten haben, haben wir überlegt, wie kriegt man oder habe ich ja hinterfragt?
00:09:25: Wie kriegt Man das Thema eigentlich in die Breite?
00:09:28: und dann haben wir so ein bisschen über Veranstaltungen gesprochen und ich glaube was diese Folge und ich glaub dass hat mir jetzt die ersten Minuten eigentlich auch so ein bißchen gezeigt, glaube ich durchzieht ist des thema Kultur als Thema Art und Weise, wie man kommuniziert.
00:09:42: Weil wenn man sich jetzt gerade auch aus deiner Historie aber sich anschaut, Technik hatten wir schon immer.
00:09:48: Ich glaube, wir hatten schon immer die Technik, die für achtzig Prozent aller Use-Cases reicht.
00:09:53: Aber viele Unternehmen haben halt diese Technik gekauft und nicht verstanden, wie sie eigentlich nutzt oder in der Organisation zur Verfügung stellt, dass man auch die Organisation verändern muss oder sollte.
00:10:04: Und ich glaube, das ist ein bisschen der rote Faden für mich in dieser Folge.
00:10:07: Die so ein bisschen eine Spezialfolge ist.
00:10:11: Heiko, als du mit mir gesprochen hast, kam das Thema auf ihr Plantevents, ihr organisierte Events?
00:10:17: Die sind nicht klein.
00:10:18: Ich glaube bis zu über zweitausend Menschen habe ich verstanden gehabt.
00:10:21: und dann kommt die Allzweckwaffe jedes mittelständischen Unternehmens bei oftmals auch Enterprise-Unternehmen nämlich die Exelisten oder Exel.
00:10:29: Und dann hat es gesagt damit organisiertes
00:10:32: richtig.
00:10:32: Und
00:10:33: dann haben wir aber auch ein bisschen drüber gesprochen, dass ihr das vielleicht ein bisschen optimiert.
00:10:38: Ja.
00:10:39: So holt uns da mal ab... Also du bist ja vor drei Jahren gestartet?
00:10:43: Ja!
00:10:44: Ist Heiko damit Hände über den Kopf zusammengeschlagen wie nach Hause gegangen und hat gesagt was macht er da oder...?
00:10:51: Also klar die Momente gab's und die Momentes gab es aber auch bei meinem Umfeld weil ich wollte unbedingt beweisen was mit Technologie und mit dem Denken, wie ich Daten aber auch Technologien sehe.
00:11:10: Da hervorbringen kann was auch dieser Organisation hilft.
00:11:13: also das heißt Ich habe versucht die einzelnen Exelisten irgendwie zu konsolidieren.
00:11:18: Ich hab immer wieder angemahnt Guck mal in den Portal müssen unsere Delegationen genau Die gleichen Dateneintragen die sind dem portal auch schon eingetragen haben.
00:11:28: warum wissen die portale nicht voneinander?
00:11:31: Und es gab so einen Moment, der meine Denke aber brutal verändert hat.
00:11:37: Das war der als ich mit einem Teammitglied gesagt habe, ah cool lass uns über das Thema reden stellst du uns bitte ein Teamscroll ein und auf einmal...
00:11:52: Ihr arbeitet remote
00:11:54: Wir arbeiten sehr remote gerade in Baden-Württemberg.
00:11:57: Wir haben gerade mal zwei kleine Büroräume mit sechs Arbeitsplätzen und einmal im Monat kommen wir als gesamtes Team zusammen, da können wir uns stapeln
00:12:05: so.
00:12:06: Und auf einmal fängt sie an zu zittern und sagt, du Heiko das habe ich noch nie gemacht.
00:12:18: Ich hab auch noch nie einen Teams Call eingestellt.
00:12:23: Früher war es so, wenn wir uns was vereinbart haben.
00:12:26: Derjenige der dann das mitgenommen hat, hat den anderen angerufen.
00:12:32: Per Telefon?
00:12:33: Per Telefon oder auch per Teams.
00:12:35: Also Instant Messenger denn schon da hat Koch Corona sehr viel getan aber
00:12:40: geplant nicht.
00:12:41: Geplant nicht!
00:12:43: So und ich habe schon immer den Anspruch verfolgt Ein sehr verträglicher, menschlicher Informatiker zu sein oder digitaler Transformator.
00:12:53: Aber an der Stelle war dann so okay da musst du nochmal ganz anders denken und auch ganz anders ansetzen um nicht dieses Team zu überfordern und zu verlieren.
00:13:06: natürlich sind wir mit unserer Reise nicht fertig aber ich bin brutal stolz drauf wo wir über diesen Verlauf von den drei Jahren gelandet sind Weil das auf einmal letztes Jahr aus dem Team kam.
00:13:20: Wir wollen uns weg von den Amateuren mit Herz hin zu den Profis, mit Seele entwickeln.
00:13:26: Das ist so eine tiefe Selbstüberzeugung und auch ein Verständnis was für dieses Thema Kultur spricht, was du gesagt hast.
00:13:34: Ja ich glaube es vergessen viele ne?
00:13:36: Ich erwische mich damit selber wenn du... X ist glaube ich ein gutes plakatives Beispiel aber das gilt ja für alles Excel Dateien, mit S-Verweis miteinander verbinden oder was aussuchen.
00:13:48: Oder mal Entscheidungsvorlagen vorzubereiten.
00:13:52: hatte ich zum Beispiel heute auch einen Termin der mich sehr gefrustet hat weil ich dem Teilnehmerkreis also wirklich gebetsmühlenartig immer wieder kommuniziert habe.
00:14:03: Ich verstehe nicht was ihr mir gerade sagen wollt.
00:14:05: bitte bereitet das Thema besser auf.
00:14:06: wir sitzen ja schon zum zweiten Mal zusammen und wird glaube ich oft vergessen die Personen noch mal zu hinterfragen, ob sie überhaupt fähig sind das zu tun?
00:14:18: Gar nicht negativ gemeint.
00:14:19: Sondern eher ...
00:14:20: Haben Sie das
00:14:22: beigebracht bekommen?
00:14:23: und wenn wer könnte die richtige Person sein der dieses Thema beibringt.
00:14:32: Und auf der anderen Seite brauchst du aber auch Personen, die offen ansprechen dass sie es nicht können.
00:14:39: Also hätt ihr auch ...
00:14:40: Braucht verdammt viel Mut!
00:14:44: Und auch für mich als Lerneffekt, ich habe früher Transformation begleitet.
00:14:48: Da bin ich als Berater hingekommen und habe am System gearbeitet.
00:14:53: Ich wusste aber – und jeder wusste – dass ich nicht Teil des Systems bin!
00:14:56: Jetzt bin ich Teil des Systemes.
00:14:59: Wir versuchen zusammen das zu verändern ohne ganz viel Empathie oder genau ganz viel selbst sich hinterfragen.
00:15:08: ... was ich zum Beispiel immer gespielt bekommen habe.
00:15:11: Dein Denglish versteht hier niemand,
00:15:13: ja?
00:15:14: Das war schon Clash of Calchas.
00:15:21: Nimm uns noch mal ein bisschen mehr mit wenn du so ein bisschen gedanklich zurückgehst also... Ich glaube das dieses Teams beispielsweise ein bisschen einschneiden.
00:15:28: aber gab es noch mehr Beispiele wo du gesehen hast dass du einen ganz anderen Punkt startest wie vorher?
00:15:37: Ja Wir hatten früher, wir sind auch als Gesamtverband in Deutschland auf eine Reise gegangen mittlerweile.
00:15:49: Da wird beispielsweise gerade das Thema Startpässe für unsere Athletinnen und Athleten mit einem System abgelöst.
00:15:56: Das kommuniziert aber glücklicherweise in der neuen Version auch mit dem Mitgliederportal.
00:16:04: Die waren früher sehr getrennt voneinander bis hin zu teilweise.
00:16:10: Wir in Baden-Württemberg haben unser Mitgliedermanagement über Echsel gemacht, was wir als Abzug erhalten haben.
00:16:20: Und diese Verbindung und diese Logiken... Ich habe ja eigentlich auch schon Daten.
00:16:27: dadurch ersparig meinem Umfeld wiederum Zeit weil ja auch bei unseren Mitgliedern sehr viel ehrenamtlich passiert, dass die wirken können.
00:16:40: Diese Wirkungsfrage ist gerade so immens wichtig in der Gesamtverbanddiskussion und aber auch richtig.
00:16:48: Gleichzeitig, aber eine total behutsame Frage
00:16:53: eben
00:16:53: um nicht zu überfordern weil die digitalen Portale, die wir da im Kopf haben müssen ja auch unsere Athletinnen und Athleten verstehen.
00:17:02: also digitale Barrierefreiheit
00:17:05: Stimmt als Komplexität ist negativ gemeint Aber kommt er noch mit dazu?
00:17:12: Aber ich glaube, da können einige Unternehmen was lernen.
00:17:16: Ich selber auch.
00:17:18: Wie identifiziere ich denn?
00:17:20: Also wie nimmst du die Personen mit auf die Reise?
00:17:22: Weil ich glaube oftmals ist ja diese Abwehrhaltung zu neuen Sachen, es ist die Abwehr Haltung zu.
00:17:28: das muss ich jetzt nicht zwangsweise lernen.
00:17:30: und jetzt hast natürlich wie Du sagst die Herausforderungen vielleicht im Mitgliederbereich aber vielleicht auch bei den Mitarbeitern die sagen vielleicht muss ich das ja auch gar nicht mehr.
00:17:39: Also dein Job ist vielleicht so zu lassen
00:17:42: Ja.
00:17:44: Was sind so deine Erkenntnisse und was sind vielleicht auch deine ... gibt's so die eine gute Methode, die helfen kann?
00:17:59: Gesunder Menschenverstand!
00:18:01: Wie würdest du jetzt sagen?
00:18:02: Ja ja vielen Dank dafür.
00:18:04: ich krieg es
00:18:04: nicht hin.
00:18:07: oder auch wie möchte ich eigentlich selbst behandelt werden in einer Situation, die für mich schwierig ist.
00:18:15: Das aber Empathie dann eher, Einführungsvermögenempathie
00:18:19: Ja.
00:18:20: Hast richtig, hast recht!
00:18:23: Ich würde es an einem Beispiel festmachen wir sind jetzt seit über einem Jahr auf dem Weg eine deutschlandweite neue Strategie aufzustellen oder einen neuen deutschlandsweiten Strategieplan aufzustehen.
00:18:36: und gerade auch aufgrund dieses typischen Vereins- und Verbandswesen ja also Vereine sind das Basis Demokratische was es eigentlich in Deutschland gibt wenn da jemand gekommen wäre und gesagt hätte Freunde der Sonne, wir machen das so.
00:18:53: Es gibt kein links und rechts.
00:18:55: Wer dieses Ding total gescheitert.
00:19:00: Und dieser Dialog, der dann mehrfach wiederholt einfach auch notwendig war wo es auch teilweise um Kleinigkeiten ging... dieses Zuhören und dann nochmal adaptieren.
00:19:15: Und auch noch mal auf die Bedürfnisse einer anderen Zielgruppe, die man vorher vielleicht im Dialog so nicht drin hatte zu hören.
00:19:22: Das war aber ein total wichtiger Findungsprozess an der Stelle.
00:19:26: Deswegen bin ich auch total happy Teil dieser Gruppe gewesen sein zu dürfen und glaube auch an das Ergebnis dass jetzt hoffentlich November bei unserer Mitgliederversammlung als der neue Strategieplan verabschiedet
00:19:40: wird.
00:19:40: Ja, jetzt lass uns mal die Parallele zum Mittelstand.
00:19:44: Lass uns mal eine Parallelle zu den Unternehmen bringen.
00:19:49: Heiko wenn du dir... ich beschäftige mich gerade viel mit dem Thema EAP-Projektor kennst du es wahrscheinlich auch aus deiner Vergangenheit und dann hast ja unterschiedliche Phasen und du könntest Du veränderst auf die Prozesse, du verändtest oft die Kultur, die Arbeitsweise.
00:20:02: Und was aber in diesem?
00:20:04: Wenn du dir so ein Projekt anguckst, ist es ja meistens ein technisches.
00:20:07: Du könntest aber ja eine Art Vorprojekt machen.
00:20:09: was ist dir wichtig?
00:20:10: Was brauchst du?
00:20:12: und meine Wahrnehmung ist Ich habe das jetzt noch nicht in Studien gefunden Weil ich glaube dass noch nicht so viel beleuchtet wurde Aber viele Unternehmen machen diesen Kultur Diesen.
00:20:24: Ich höre mal zu was was meine Probleme sind Nicht weil sie's Gefühl haben nicht schnell genug zu sein.
00:20:29: dann also Wie du ja gerade sagst, wir marschieren jetzt diesen Weg.
00:20:33: Wir gehen nicht links rum, wir gehen rechtsrum.
00:20:35: als Unternehmer kann ich entscheiden oder als Geschäftsführer, ich gehe diesen Weg ihr geht den jetzt einfach mit?
00:20:40: Oder ihr geht so.
00:20:44: ist es aber wirklich die Speed Frage, die man damit klärt oder hast Du eigentlich hinten raus bei der Adaption Bei dem Prozessen, bei dem Commitment zum Projekt eigentlich ein viel größerem Mehrwert, der dein Projekt auch wieder beschleunigt?
00:20:56: Genau also das ist aus meiner Sicht die Überzeugung oder der absolute Mehrwert gerade in unserem Umfeld Womit wir uns durchaus auch an der einen oder anderen Stelle schon in der Vergangenheit gar nicht so schwergetan haben, wenn man mal so auf dieses Thema Zahlendatenfakten geht ist zu messen wie viele Menschen machen bei unseren Wettbewerben mit.
00:21:20: Dann was wir auch durchaus ableiten können es wie viele Einrichtungen der Behindertenhilfe, Schulen etc.
00:21:33: Da können wir so ungefähr wissen wie er unterwegs ist.
00:21:38: aber wenn wir über dieses Thema nachhaltige Wirkung was bewirkt?
00:21:43: Der Sport, der Unified Sport für unsere Athletinnen und Athleten in ihrem Leben reden dann reden wir ja über die Königsdisziplin auch im Projektmanagement.
00:21:54: nicht die Ergebnisziele sondern die Wirkziele.
00:21:57: Die Wirkziele kommen halt meistens erst danach.
00:22:01: Und die Wirkziele müssen auch über eine Projektorganisation tragen, genauso wie sie den einzelnen Wettbewerb tragen und sich fortpflanzen müssen.
00:22:15: Genau das ist an der Stelle der Punkt wobei ich glaube dass unsere Vision und Mission etwas andere sind als jetzt die von einem Wirtschaftsunternehmen ein nachhaltiger Impact auf die Gesellschaft ist, weil wir ja für mehr Teilhabe oder immer mehr Teilhaben von Menschen mit einer geistigen Behinderung arbeiten.
00:22:37: Ja der Purpose, aber wie du sagst wenn ihr jetzt als Verband sagt nicht links rum und rechtsrum wir laufen diesen einen Weg habt ihr keine Möglichkeit würde ich jetzt verstehen von der Verbandslogik dass ihr das durchdrücken könnt.
00:22:54: also wenn die Mitglieder Nein sagen heißt sagen sie nein
00:22:57: richtig
00:22:59: Genau.
00:22:59: Und im Unternehmen hast du das ja nicht?
00:23:01: Ja.
00:23:01: Im Unternehmen kannst du sagen, ich lege es rüber nicht rechts und geradeaus... ...und man hat oft die Wahrnehmung dass es dann funktioniert.
00:23:08: und das ist ja der Punkt.
00:23:10: Ich habe jetzt in letzter Zeit immer eine Keynote halten dürfen.
00:23:14: jetzt zwei drei Mal dieser Punkt ich führe Nicht neue Technologie ein um irgendwie ... besser zu werden, mehr Umsatz zu erzielen.
00:23:24: Sondern du musst wie du ja grade sagst eine Wirkung haben.
00:23:27: Du musst einen Prozess optimieren,... ...du musst irgendwo... ...den erkennbaren Mehrwert schaffen die du auch messen kannst und ich glaube... ...viele führen einfach als... Ich habe das Lazy Antwort genannt.
00:23:38: Einfach... ...ehm... ...ne Technologie ein, weil sie glauben damit es Problem gelöst zu haben.
00:23:43: also dieses... ..."Ich hab was getan und ich kann nicht für's Nichtum bestraft werden".
00:23:50: Sondern ist es etwas passiert?
00:23:52: Das kann oft der falsche Ansatz sein.
00:23:54: Und dieses Kulturthema, was wir gerade hier diskutieren ist so unterschätzt aber auch für viele schwer greifbar und auch schwer in eine Organisation zu bekommen weil es vermeintlich esoterisch ist.
00:24:13: Ich weiß was du meinst.
00:24:16: also ja an unserer Wirkungskenntzahl oder das, was wir eigentlich erreichen und auch lernen müssen zu messen hängt ganz viel Emotion weil ganz viel Mensch.
00:24:28: Das führt bis zu Komplexitäten in der Fragestellung welche Dinge muss ich denn vielleicht auch im Sinne einer Effizienz- oder Effektivität abmoderieren?
00:24:47: Den Vorteil den glaube ich des Verbandswesen gegenüber Unternehmen speziell AGs mit sich bringt, bei uns ist die Kundengruppe eins zu eins mit der Stakeholder-Gruppe.
00:25:06: Unsere Mitglieder sind unsere Kunden.
00:25:10: Das heißt ...
00:25:10: Du hast keinen Spagat?
00:25:11: Genau du hast keinen spagat zwischen diesen Interessenswelten weil natürlich ein Stake holder im Sinne Dividendeninteresse will mehr Umsatz ... Geschwindigkeit
00:25:22: und so weiter.
00:25:23: Und der Kunde will happy sein!
00:25:29: Wenn wir nochmal ein bisschen auf Veränderungen, auf Themen eingehen die du gemacht hast dann können wir glaube ich immer wieder das Kulturthema aufleben lassen ist... Dass er vorhin drüber gesprochen hat gibt es einen Startpass.
00:25:42: Da hatte ich mir notiert gehabt dass ein bisschen das Pflichtdatensatz weil wenn du keinen Startpass hast kannst du irgendwie könnt ihr Athleten nicht antreten Da musst du einmal, glaube ich, deine Behinderung nachweisen.
00:25:57: Genau!
00:25:59: Aber auf der anderen Seite auch eine ärztliche Unbedenklichkeit... ...zügig
00:26:03: sporthauglich?
00:26:03: Ja, dass du sporttauglich bist und irgendwie darf das dann auch nicht älter sein als zwölf Monate beim Webkampf.
00:26:11: Jetzt habe ich Excel-Tateien gehört.
00:26:13: die sind ja sehr Genügsam, wenn man da irgendwie was einpflegt.
00:26:18: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:26:19: Wo du vor drei Jahren warst mit dem Thema und wo steht ihr jetzt?
00:26:24: Genau.
00:26:24: also zur Einordnung noch der Startpass greift bei uns verpflichtend ab einer nationalen Ebene.
00:26:31: Also deutschen Meisterschaften quasi für unsere ADT-Nachladung.
00:26:34: Also nicht bei allen!
00:26:35: Nicht bei allen.
00:26:36: deswegen haben wir aktuell in Baden-Württemberg beispielsweise sechsohnundfünfzig aktive Startpässe.
00:26:42: Die weiß
00:26:43: die
00:26:43: Zahl?!
00:26:44: Ja.
00:26:48: Wir gehen aber davon aus, also siehe auch an den Zahlen die letztes Jahr bei uns beim Land des Sommerspielen in Heilbronn-Neckar-Sulm-Stadt teilgenommen haben.
00:26:59: da waren es in Summe mit zweitausend Menschen und wir gehen davon aus dass tatsächlich viertausend bis viertausend Fünfhundert Athletinnen und Unathleten oder Menschen zusammen Sport machen.
00:27:08: weil sowohl unified als auch nicht unified kann ich gerne noch mal erklären.
00:27:17: So, jetzt habe ich den Faden verloren.
00:27:18: Du wolltest zum Thema Erklären-Startpass?
00:27:24: Genau
00:27:27: und wir müssen das aus unserer Sicht so niederschwellig wie möglich machen...
00:27:35: Den Startpass?
00:27:35: ...den Startpass dass er auch kein zusätzlicher administrativer Aufwand ist weil also in der Welt eines Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung gibt es so viele Nachweispunkte, dass ich Leistungen empfangen kann.
00:27:51: Oder das ich womit machen kann.
00:27:53: Das ist nicht beim Spaß-Sport auch noch haben willst du?
00:27:55: Genau
00:27:56: und das ist generell ein bisschen die Herausforderung, die wir auch in der Mitgliedermessung oder wie viele Menschen sind in Trainingsgruppen regelmäßig aktiv beantworten müssen, Viele unserer Mitglieder aus dem Sozialwesen kommen.
00:28:14: Die kommen gar nicht aus dem organisierten Sportwesen, wo sie eh gewohnt sind mit den Liederzahlen zu checken oder sonst irgendwas und wie schaffen wir es dadurch aber auch einen Mehrwert für unsere Mitgliedsorganisationen zu schaffen?
00:28:27: Und Wie schaffen wir das vergleichbar zum machen?
00:28:32: weil wir ja auch ehrlicherweise an den einzelnen Athleten die einzelne Athletin eine Nachhaltigkeit ansetzen müssen.
00:28:40: ... die beispielsweise auf Wettbewerben... ... lokal, regional und in ein paar Jahren später... ...auf einmal auch nationaler Level.
00:28:53: Und auf einmal trauen sie sich vielleicht auch zu,... ...sich für internationale Ebenen zu qualifizieren.
00:28:59: oder machen Sie neben dem Sport bei Gesundheitsangeboten von uns mit?
00:29:04: Machen Sie selbst eine Ausbildung zur Teilhabe beratenden...
00:29:10: Das heißt aber, wie muss ich mir das vorstellen?
00:29:12: Ihr habt ein CRM-System aufgebaut oder habt die Excel weggeworfen und habt... Da waren
00:29:19: wir.
00:29:20: Wie sieht sozusagen dieses Gesamtkonstrukt aus?
00:29:24: Weil wir haben jetzt gerade über Startpass gesprochen, wir haben über Excel gesprochen.
00:29:28: Wo steht ihr jetzt?
00:29:30: Wir arbeiten da oder eigentlich unsere Deutschlandorganisation arbeitet mit einem Anbieter zusammen.
00:29:36: Die kommen auch aus dem Verbandswesen Dokumie Und dort sind mehrere Elemente, also mehrere Module auf einem ich weiß nicht hundert Prozent den technischen Begriff wie dies jetzt nennen ob das ERP oder BUS oder sonst irgendwas ist um dann beispielsweise genau dieses Thema Startpass im selben System zu haben.
00:29:59: Wie Event Anmeldung so und dadurch wird natürlich die Verbindung dieser diese Datensätze viel einfacher für die Zukunft.
00:30:08: Das hattet ihr aber vorher nicht.
00:30:10: Frisch eingeführt.
00:30:11: Also so Startpass war ein eigenes Portal, ich glaube
00:30:14: da
00:30:15: hing ... Nee, tatsächlich
00:30:17: im
00:30:18: Portal.
00:30:19: Da hingen auch das Thema Mitgliederverwaltung im gleichen System hinten dran.
00:30:27: aber beispielsweise Anmeldung war eine individuelle Entwicklung die am Ende aber nachdem man es in der Weboberfläche eingegeben hat uns ne Exeliste zum Runderladen gegeben
00:30:37: hat.
00:30:37: Okay, und da musstet ihr wieder abgleichen ist das Mitglied hat ein Startpass.
00:30:41: Genau
00:30:41: beziehungsweise das Mitgliet musste handig seine eigene Mitgliedernummer eingeben usw.
00:30:48: Und es nimmt euch jetzt weil ihr auch ja beschrieben Begrenzeressourcen habt die Arbeit ab.
00:30:55: wir sind dann schnell wieder beim Thema Teams Call.
00:30:58: wie wird ein Teams call aufgesetzt?
00:30:59: aber die gleiche Person könnte ja genau das gleiche Thema.
00:31:02: Jetzt haben wir so einen Mitgliederverwaltungssystem all in one was man jetzt damit?
00:31:10: Du hast den Nagel auf die Kopf getroffen.
00:31:13: Also genau an der, sagen wir mal auch operativen Befürchtungspunkt stehen wir
00:31:20: gerade.
00:31:22: Auch dieses Systeme und diese Logik muss ausgerollt werden so dass auf einmal... ...sechzehn Landesverbände und ein Bundesverband
00:31:32: damit
00:31:33: zusammenarbeiten können und das auf eine andere Art und Weise organisieren können.
00:31:41: Was könnte denn...?
00:31:42: Unternehmen von eurem Vorgehen lernen.
00:31:44: Also was wäre dein Tipp für ein ERP-Projekt, für eine neue Einführung vom CRM System?
00:31:51: Was lernen die da?
00:31:54: Um wen geht's?
00:31:56: Für wen machen wir das Ganze und idealerweise... Und ich weiß es ist in der Unternehmenswelt viel schwieriger als bei uns weil des Thema Konkurrenz und Geschwindigkeit auch am Markt ist.
00:32:09: dann anderer Faktor wie kann ich beispielsweise ... diese Zielgruppe involvieren und auch idealerweise fragen, funktioniert... ... diese Lösung für euch.
00:32:19: Könnt ihr damit umgehen?
00:32:21: Trift es euren Anwendungsfall!
00:32:24: Aber wie mache ich das über Einzelgespräch hier?
00:32:27: Mache ich das bei Workshops?
00:32:28: Mange ich das mit großen gemeinsamen Treffen?
00:32:30: Was soll die Methode?
00:32:32: Sowohl als auch.
00:32:34: Das ist die berate Antwort.
00:32:37: Genau.
00:32:39: Ich versuch's mal daran festzumachen.
00:32:41: wir haben das ...element leichte Sprache bei uns.
00:32:45: Also das Alltagssprache oder den Gibrish, den wir gerade hier produzieren... ...möglichst einfach übersetzt wird und auch verständlich ist für jemand der Verständnisprobleme hat.
00:32:56: Dieser Prozess funktioniert nur wenn er über eine Prüfgruppe freigegeben wird die aus der Zielgruppe kommt.
00:33:04: Das heißt du...
00:33:05: Athletinnen und Athleten oder Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung prüfen diese Texte die übersetzt wurden in den normierte leichte Sprache
00:33:15: geben
00:33:15: Feedback, ob sie es verstehen und nutzen können.
00:33:21: Ihr wollt das CRM-System ausrollen?
00:33:26: Macht dann Powerpoint Dateien oder alles Anderes?
00:33:29: Und die gebt ihr in diese Zielgruppe rein, die überprüft passt alles und ihr kriegt darauf Feedback?
00:33:34: Idealerweise!
00:33:37: Nicht bei allen Dingen in unserem Alltag aber... Dinge, die uns wichtig sind auf alle Fälle.
00:33:43: Also unser Strategieplan gibt es in zwei Versionen.
00:33:46: Einmal in der Alltagssprache und einmal in der leichten Sprachversion.
00:33:55: Und natürlich auch da kann man sich potenziell technisch unterstützen lassen.
00:34:01: Jetzt
00:34:01: durch KI bestimmen?
00:34:02: KI usw.
00:34:04: aber dennoch dieser menschliche Rückkopplungspunkt Und dieser Feedback-Prozess oder auch dieser Befragungsprozess, wir haben beispielsweise auch unseren Fachausschuss Athletinnen und Athleten im Rahmen dieses Strategieplanentwicklungen ganz bewusst befragt.
00:34:21: Was sind eure Schmerzpunkte?
00:34:25: Wo müssen wir besser werden?
00:34:27: Da kam sehr wertvolles Feedback.
00:34:32: Hast du in der Digital-Transformationsberatung jemals eine Zielgruppe befragt mit dem Dokumenten was du ausgeschickt hast?
00:34:40: Nein!
00:34:42: habe ich aber schon mal meine Teams dazu getriezt, wenn es nicht um Kernthemen ging mit denen wir wirklich nach vorne gehen.
00:34:55: Nach draußen zu gehen, nachdem wir uns Ideen überlegt haben und Menschen auf der Straße zu fragen was macht das mit euch?
00:35:04: oder wie findest du die Idee?
00:35:07: Das haben wir schon gemacht.
00:35:09: Ja, ich glaube es kommt von die
00:35:11: Design
00:35:11: Thinking.
00:35:13: Aber diese Sachen zu hinterfragen also mal Feedback sich einzusammeln zu wird verstanden wie ich den Projektplan hier aufbeide wird verstanden Wie?
00:35:28: Ich glaube das wird meistens bei dem Piers gemacht also bei den Leuten die dann auch Das eher auf einem fachlichen Niveau bewerten aber gar nicht auf der Kommunikations Ebene.
00:35:38: genau da ist es dann meistens Feedback in der konkreten Situation.
00:35:45: Wenn die Kommunikation schon schiefläuft und auf einmal Widerstand entsteht, dann setzt man sich hin und überlegt sich nochmal, warte mal müssen wir das anpassen?
00:35:59: Du sagst dass dir die Frage für den nächsten Jahre so ein bisschen sei wie viel Aufwand steckt man eigentlich wo rein?
00:36:04: du hast begrenzte Ressourcen und hast auf der anderen Seite natürlich mehr Wert der Für Die Unternehmen ... generiert werden, für die Mitglieder.
00:36:15: Sorry, es war beim Unternehmen, die Mitgliedern... ... generieren werden muss?
00:36:17: Ich habe eine Folge gemeinsam mit der Julia von der Hackerschool gemacht.
00:36:20: ich glaube da geht's in die ähnliche Richtung.
00:36:23: Die hat öffentlich gesagt sie wollte mal irgendwie fünfzigtausend Kinder erreichen, die sie da schulen wollte und hat jetzt rund die Hälfte geschafft zu der Zeit wo wir gesprochen haben Und nennt das natürlich auf der einen Seite eine gigantische Planabweichung und hat dann aber auch Leider, leider im Sinne von hat daraus Entscheidungen getroffen diese Themen.
00:36:46: Wenn ich sie richtig im Kopf habe für so zu ökonomische Kinder oder benachteiligte Kinder dann auch zu reduzieren beziehungsweise ein Fokus auf ein Projekt zu legen jetzt ist es ja bei euch genauso.
00:37:01: ihr habt so viele Themen die man digitalisieren könnte die man vielleicht leichter machen könnte und du hast einen begrenztes Budget und eine begrenzte Anzahl von Personen.
00:37:12: Wie muss ich mir vorstellen, wie du entscheidest?
00:37:16: was ist jetzt der wichtige Punkt?
00:37:20: Also die Frage ist brutal schwierig weil natürlich das hatte ich vorhin schon gesagt hinter jedem Thema in jeder Aktivität steckt ne persönliche Emotion.
00:37:34: ja und wir haben natürlich Sportarten die sind größer und Sportarten sie sind viel kleiner.
00:37:43: ist die Sportart aber trotzdem weniger wert.
00:37:47: Die Kleine weiß ich nicht, kann ich hier vom Mikro auch so nicht beantworten.
00:37:53: Aber um uns nicht zu verzetteln brauchen wir eine gesunde Konsolidierung an der einen oder anderen Stelle und müssen auch viel stärker als Verband in einer unternehmerischen Logik denken nutzen Konsequenzen.
00:38:17: Ich komme jetzt auch gerade aus einer Phase, also die Augenringe sind nicht nur private Natur sondern wo es um das wichtigste Format für unsere Athletinnen und Athleten geht oder ging unseren Landeswinderspiele, weil sonst in der Konsequent Also die Frage gestellt gewesen wäre, wenn wir dieses Projekt trotz dieser Riesenfinanzlücke durchgezogen hätten und für unsere Athletinnen und Athleten dort was geboten hätten als fest der Begegnungen und feste Emotionen und festes Sports.
00:39:11: Was hätten wir denn danach gemacht?
00:39:12: Wie viel Kraft hätten wir dann für alles andere, was danach gekommen wäre?
00:39:16: oder auch wie viele Ressourcen im Sinne von Geld hätte denn dieser Verband überhaupt noch gehabt?
00:39:24: So und das war eine meiner schwierigsten Entscheidungen, die ich je in meiner Karriere treffen müssen.
00:39:33: Aber es war die richtigste
00:39:35: und die wichtigste
00:39:37: Und diese Denke brauchen wir so stopplogiken Mut zum Stopp weil das ist einfach anzufangen aber es ist saurschwer.
00:39:51: Da müssen wir entweder mal justieren was in die falsche Richtung geht oder vielleicht sogar sagen,
00:39:56: wo
00:39:56: da haben wir uns leider auf den Weg begeben.
00:40:00: Der nicht passt.
00:40:04: Ja spielt der Punkt ja sozusagen der Enttäuschung damit.
00:40:10: Man selbst enttäuscht das man es nicht realisieren kann.
00:40:12: aber auch auf der anderen Seite vor allem wie du sagst bei dem Emotionthema was viel Böbel bei euch ist andere Menschen zu enttöschen für die man es macht
00:40:23: und auch was es für sie bedeutet hätte dort teilnehmen zu können.
00:40:28: Also das heißt, die Alternativlösungen, die wir jetzt da bereitstellen können, die bedeuten automatisch in dem System wo eh jeder Euro relevant ist zusätzliche Aufwände weil sie tendenziell in ein anderes Bundesland fahren müssen für einen Qualifikationswertbewerb.
00:40:49: Okay für
00:40:51: die Athletinnen und Athleten zum Beispiel oder die Einrichtung?
00:40:55: So, und natürlich für uns als Verband auch.
00:41:07: Also ich will überhaupt gar nicht irgendwie sagen dass sich bei diesem Thema mitreden kann aber ich hatte jetzt wir hatten vor zwei Wochen den Junggesellenabschied und vom einen der von mir früheren Freunde heiratet jetzt eine Frau wo der Bruder die eine Krankheit hat, wo es viel Muskelschwund gibt und das sitzt im Rollstuhl.
00:41:36: Und welcher Aufwand dahinter ist den Alltag zu bestreiten?
00:41:53: Davon machen wir uns keine Vorschläge.
00:41:57: Wir haben dann extra in der Altstadt in Düsseldorf versucht, eine Kneipe zu finden, die barrierefrei ist Und mir wurde dann gesagt, dass die Barriere auch... Also dies barrierefrei und das Klo wäre sogar barrierenfrei.
00:42:10: Dann dachte ich naja also wir leben in einer modernen Welt, hoffentlich ist alles barrieremfrei.
00:42:18: und ich habe ihnen dann die Antwort gegeben ja, ich hab was gefunden und der hat jetzt in der WhatsApp-Gruppe sozusagen so positiv davon berichtet und er meint es wär nicht üblich einen barrierekreies Klo zu finden wo ich denke Also wir sind abends nur was trinken gegangen.
00:42:37: Das, was ich täglich mache indem ich sozusagen täglich gehe jetzt nicht was trinkt aber wo ich abends aus dem Haus gebe überhaupt keine Gedanken über irgendwas mache irgendwo reingehen mal draußen sitzen oder
00:42:46: sonst was ist?
00:42:47: die Person muss sich darüber Gedanken machen.
00:42:50: wenn Ich auf Klo möchte Kann ich in dem Moment nicht auf klo gehen.
00:42:54: um worst case Wenn man dringend musst kann man ja jetzt nicht nochmal eine halbe stunden hause fahren und das ist Das
00:43:02: ist ein anderes Leben Das ist... Auf der anderen Seite.
00:43:09: Da bin ich von meinem Kumpel, also ich habe eine ähnliche Geschichte.
00:43:13: Die hat im Jahr zwei Tausend zwölf Runde um die Olympischen Spiele in London gestartet und wir besuchen uns noch regelmäßig.
00:43:20: Er kommt auch regelmäßig nach Deutschland fährt eben eigenen Auto wo dann immer wieder Leute total aus den Socken fallen wenn er aus seinem Auto aussteigt Und wir suchen dann schon auch immer Restaurants oder Gegebenheiten, wo es für ihn einfach ist.
00:43:37: Aber das ist gar nicht so einfach!
00:43:38: Letztes Mal hatte ich die großartige Idee... Kommt, wir gehen zusammen auf den Rummel
00:43:44: Platz
00:43:45: und kannst du ganz entspannt drum rumfahren Kabel brücken und bei welchem dieser Angebote kann er selbst beispielsweise bestellen?
00:43:56: weil alle Dinge so sind?
00:43:58: Auf der anderen Seite hat er mich dann geläutert und hat gesagt hey Heiko Es ist trotzdem cool, dass ich es mache.
00:44:05: Weil... ... du unterstützt ja!
00:44:08: Wenn ich mich über alles an der Stelle aufregen will, dann würde ich meines Lebens nicht mehr froh werden und ich will mich auch über die Dinge freuen dürfen, die halt funktionieren, auch wenn's die Ausnahmen
00:44:19: gibt.
00:44:19: Ja wo ich noch mal ein bisschen hin wollte Heiko ist dieser Purpose der so dahinter steht und ich glaube wir interpretieren das oft als zu einfaches.
00:44:27: fängt an mit Du musst noch nicht zu philosophisch sein, aber du sitzt im Bus oder in der Bahn und eine alte Frau kommt.
00:44:34: Man steht vielleicht auf um dir einen Platz anzubieten.
00:44:42: Nicht selber gehetzt zu sein von A nach B zu rennen und vielleicht zu sehen dass jemand im Rollstuhl vielleicht jetzt nicht über diese Kabelbrücke kommt und vielleicht war ein freundlich fragt zur Unterstützung zu bekommen.
00:44:53: Und hoffentlich sehen es mir alle nach und ich kriege dafür nicht ein Shitstorm.
00:44:58: Aber die Themen kannst du teilweise ja auf andere Sachen zu übertragen.
00:45:02: Also wenn ich sehe, wie vielleicht andere Leute Excel im Unternehmen bedienen, also eine ganz andere Herausforderung haben, vielleicht Sachen zu bedienen weil sie schon vierzig Jahre, dreißig Jahren im Unternehmen sind und man hinkommt und dieses abtut, genauso wie man vielleicht auch andere Themen abtutsagt, dann mach' ich's halt!
00:45:24: Ich hab mich oft jetzt bei dem Gedanken erwischt und gedacht, wenn das jetzt meine Mutter wäre ... würde ich mir wünschen, dass jemand vielleicht so umgeht oder würde ich mich wünschten das jemand sich fünf oder zehn Minuten Zeit nimmt und die Sache halt einfach mal erklärt.
00:45:39: Und ich glaube das ist der Punkt den ich eigentlich warum ich dich hier eingeladen habe darüber zu sprechen weil das der Punkt ist dem wir glaube ich brauchen als Menschen allgemein aber auch als Projekte vor allem jetzt in diesem ganzen Thema ein Verständnis dafür zu bekommen die Leute, die verstehen wie die Technik funktioniert sich Zeit nehmen das den anderen Leuten beizubringen.
00:46:04: Das muss nicht im Übermaß sein aber es muss in einem Maß sein der denen glaube ich wir alle irgendwie entwehren können.
00:46:12: Gehe ich zu hundert Prozent mit und ich glaube der Fachbegriff dafür ist durchaus auch eine gewisse Achtsamkeit im Leben zu haben.
00:46:22: also wie geht's auch dem Anderen?
00:46:25: Und Rücksicht Kann da ein Zitat von unserem Vorsitzenden Athletensprecher, dem Michael einfach auch aus beiden ersten Wochen bei Special Olympics Baden-Württemberg mitgeben?
00:46:45: Du bist doch auch behindert.
00:46:49: Und ich hab so... Was?
00:46:52: Ja du hast eine Brille.
00:46:53: Stimmt!
00:46:54: Also heute habe ich sie nicht auf aber manchmal wenn die schlauer aussehen will, habe ich ne Brille auf.
00:46:59: ja
00:46:59: Deswegen trage ich meine ständig
00:47:03: und dann hat er weiter gemacht Na ja, aber es gibt auf alle Fälle auch Bereiche die du nicht so gut kannst.
00:47:08: Und alleine dieses Mantra sowohl im Hinterkopf zu haben hat bei mir im Hochtaktungstierchen schon einiges verändert.
00:47:21: und genau wie du sagst wenn man da so'n bisschen mit in Projekte überträgt ich glaube das hat einen besseren Effekt den man auch nicht im Nachgang nochmal nachjustieren muss oder sonst.
00:47:36: Ja,
00:47:40: ich höre seit Jahren in Podcasts und Forträgen in Diskussionen ja immer wieder den gleichen Satz, dass Kultur Technologie schlägt.
00:47:57: Ich hatte mir hier notiert gehabt mit Ursula von Sky gesprochen.
00:48:03: Die hat gesagt, dass Datenkultur die wichtigste oder vierte Säule ist.
00:48:09: Man guckt sich immer andere Themen an aber... Das ist eigentlich mit vielleicht auch der Querbalken, auf dem alle Gedeihen.
00:48:18: nur die meisten Personen reden eben über Themen, wie viel sie bezahlt werden.
00:48:24: Das ist Organisationsentwicklung, das ist vielleicht auch Technikimplementierung des Projektmenschments.
00:48:29: aber dieses Kulturthema können viele nicht bepreisen und deswegen ist es nicht in der Wertigkeit, die man glaube ich
00:48:39: oft braucht.
00:48:41: Ja, beziehungsweise ehrlicherweise auch das merken wir.
00:48:47: Wenn wir über Wirkung reden also wo meines Erachtens dieses Thema Kultur extrem mit drin ist
00:48:56: ja
00:48:58: dann reden wir über ganz aufwendige Messprozesse.
00:49:03: Also dieses Thema Durchführung Geschwindigkeit oder auch Ergebnis Menge zu messen ... ist relativ einfach.
00:49:15: In dem Moment, wo ich aber jetzt mal bei uns in diesem speziellen Umfeld die Frage beantworten muss... Wie geht es einem kulturell sowohl im Unternehmen oder im Verbandswesen,... ...aber auch wie geht's den Athleten mit dem was wir mit ihm hier getan haben?
00:49:34: Was hat es im Leben verändert?
00:49:37: Da sind wir auf einer höchst komplexen, aber auch höchste individuellen... ... Messfrage unterwegs.
00:49:46: Und ... ... dennoch ... ... dieses Kultur statt Technologie, also da gibt es ja auch verschiedene geflügelte Worte... ... bin ich total dabei weil nur wenn ich mir überlege was will ich damit tun?
00:50:04: Kann ich pragmatisch einführen das ist jetzt in meinem Fall auch in der Ehrenamtsstruktur nicht Zeit frisst sondern idealerweise sogar Spaß macht oder direkt ein Mehrwert ergibt, weil ich sehe warum mich das eingegeben hat.
00:50:19: Und diese Punkte sind so als Prüfragen, glaube ich total wichtig?
00:50:26: Ja, ich finde es bei euch spannend, weil die, ihr willst nicht kleinreden aber die Use-Case oder Anwendungsfälle, die ihr habt, sind ja eigentlich schon lange technisch gelöst.
00:50:37: Ja sicher und das ist glaube ich eher ein Thema wie, wie schulst du die Anwender auf?
00:50:42: was achtest du da Wenn Hörer und Hörerin so einen Satz von Haiku mitnehmen sollten, wie du vorhin den Athleten zitiert hast.
00:51:02: Was wäre das?
00:51:07: Du bist auch nur ein Mensch!
00:51:16: Ich fasse einmal die Folge zusammen und dann kommen die zwei Fragen am Ende.
00:51:26: Was ich aus der Folge mitnehme ist dass wir an vielen Stellen die gleiche Herausforderung haben Menschen und Personen mitzunehmen, weil am Ende stellen wir dafür die Technik bereit.
00:51:40: Klar wird gerade im AI-Bereich geguckt wie schaffe ich eine Firma zu entwickeln, die eine Milliarde Bewertung hat wo nur eine Person drin sitzt?
00:51:49: Dann ist es glaube ich keine Kulturfrage mehr sondern eine Mindsetzfrage von dieser einen Person und viel Token.
00:51:57: aber in vielen der Organisationen haben wir viele Menschen an unterschiedlichen Menschen an unterschiedlichen Wissenständen, die jetzt Technik plötzlich zur Verfügung gestellt bekommen.
00:52:07: Seit Jahren Technik zu verfügen gestellt bekommen und die müssen ordentlich mitgenommen werden.
00:52:12: Und ich glaube was man aus dieser Folge lernen kann ist dass wenn man den richtigen Purpose hat wenn man vielleicht vorher die richtigen Fragen stellt die Leute mitnimmt offen mit den Leuten spricht Die Sprache der Menschen spricht auf dies dann am Ende ankommt.
00:52:29: Dann auch wieder erprobt ob es klappt das was du ja auch mal als Beispiel gesagt hast Technik ordentlich zu implementieren.
00:52:36: Und oftmals ist es vielleicht gar nicht die Technik, wie jetzt bei euch die Rocket Science macht, sondern die vielleicht einfach nur das alltägliche Leben verändert oder verbessert und von der Echsel auf einen Struktursystem sozusagen wechselt.
00:52:50: Ich glaube, dass wir oftmals aus der Überholspur einmal anhalten sollten und überlegen sollten, macht es hier noch mal Sinn, uns zu gucken und nicht zu belächeln?
00:53:01: Kultur kann man schon bepreisen, indem man das Commitment für ein Projekt sich anschaut.
00:53:06: Dass man sich vielleicht mal über Stunden anschaut, dass man sich mal anschaut wie lange braucht man dafür diese Extrameile zu gehen?
00:53:13: Ich glaube, das ist der einfachste Punkt, es einmal zu messen.
00:53:17: Was vergessen?
00:53:21: Glaube nicht!
00:53:23: So meine zwei Fragen die ich am Ende jedem Gast stelle, machst du noch was privat mit Daten und welchen Filmtitel oder Serientitel würdest du
00:53:33: unserer Folge geben?
00:53:34: Oh, unserer Folge.
00:53:35: Ja oder deinem Data Game im alltäglichen Arbeitsleben geht auch?
00:53:47: Also ja ich mache auch privat was weil den Technik- oder Data KI Affinen und begeisterten Menschen wird man nicht aus mir raus bekommen.
00:53:59: Ich würde es aber eher in die Ebene der Spielerei.
00:54:07: Also ich liebe meine Smart Devices, aber ich hasse es auch wenn sie mir falsche Sachen sagen.
00:54:13: Ich treffe meine Kaufentscheidungen durchaus auch an dem wie Daten ausgewertet werden können also beispielsweise bei meinen Heizthermostaten oder auch erfreue mich genau an solchen Statistiken die du vorhin aufgebracht hast.
00:54:30: Sie saßen so und solange in diesem
00:54:32: Jahr über
00:54:32: Auto Mein Data Game privat oder auch beruflich, also aus einer persönlichen Sicht ist es schon eine romantische Spielerei mit Smarty-Panze-Löhen.
00:54:50: Also ich weiß dass sich sehr gerne mich auch mit solchen Detailwissen voll lade ums dann an passenden Stellen raus zu geben.
00:55:04: Ist das der Filmtitel?
00:55:05: Ja!
00:55:08: Vielen vielen Dank für die Folge
00:55:09: Danke dir.
Neuer Kommentar