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Was bremst KI im Krankenhaus wirklich? – mit Stefanie K., Sana Kliniken (1/2)

Shownotes

Was bremst Künstliche Intelligenz im Krankenhaus – die Technik oder die Organisation? Stefanie Kemp, Chief Transformation Officer der Sana Kliniken, kennt beide Welten: Sie hat Oracle Deutschland geleitet und gestaltet heute die Transformation eines Konzerns mit über 4 Millionen Patienten im Jahr. In der ersten Folge dieser neuen Podcastreihe geht es um Datenstrategie, Cloud-Souveränität und warum saubere Prozesse die eigentliche Voraussetzung für KI im Gesundheitswesen sind.

In dieser Folge erfährst du: → Warum ein digitalisierter schlechter Prozess trotzdem ein schlechter Prozess bleibt → Wie Sana von 8 KIS-Systemen auf eine konsolidierte, skalierbare Plattform kommt → Was 'Cloud-first, but not cloud-only' und Souveränität mit der Schwarz-Gruppe bedeuten → Wofür Sana die eigene Sana Data Solutions GmbH für klinische Daten gegründet hat → Warum bis 2030 über 500.000 Fachkräfte fehlen – und wie KI entlasten kann

Über den Gast: Stefanie Kemp ist Chief Transformation Officer der Sana Kliniken AG. Zuvor war sie u.a. bei RWE und Vorwerk und leitete Oracle Deutschland. Sie verbindet technologische Tiefe mit dem Anspruch, im Gesundheitssystem echten Mehrwert für Patientinnen und Patienten zu schaffen.

MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts.

🔗 Zum Linkedin Profil von Stefanie Kemp: https://www.linkedin.com/in/stefanie-kemp-39a43563/ 🔗 Sana Kliniken: https://www.sana.de 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi

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Transkript anzeigen

00:00:00: Der heutigen Folge-Gespräch mit der Liebe Stefanie, sie ist Chief Transformation Officer bei SANA Kledigen.

00:00:05: Wir sprechen über das ganze Thema Technologie – wo kommt man her?

00:00:07: Wo geht man hin?

00:00:08: Was bedeutet eigentlich das Thema Prozesse?

00:00:11: Wie kann man die erheben?

00:00:12: und ist es am Ende dann wirklich entscheidend, mit KI oder mit digital die Prozese zu verändern?

00:00:17: Das sind alles Themen, die wir heute besprechen!

00:00:24: Neue Folgen jeden Freitag.

00:00:25: In dieser digitalen Welt gibt es einen speziellen Faktor, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet.

00:00:31: Daten

00:00:32: Doch nur die wenigsten wissen sie für sich zu nutzen.

00:00:36: Wer seine Kunden verstehen will, um ihnen das bieten zu können was sie brauchen kommt um ein professionelles Datenmanagement nicht herum.

00:00:43: Jonas Rascheli interviewt andere Experten aus den Data Bereichen und zeigt Schritt per Schritt wie genau das funktioniert.

00:00:55: Hi Stefanik Hallo Schön dass du mir gegenüber sitzt.

00:00:59: ich spreche mit dir weil dein Titel total spannend ist nämlich Chief Transformation Officer.

00:01:04: Und was noch viel, viel spannender ist, wo du überall warst.

00:01:08: Da können wir auch gleich nochmal ein bisschen drüber sprechen und von daher bin ich ganz, ganz neugierig, was ich alles von dir lernen kann.

00:01:15: Schön, dass du da bist!

00:01:15: Ich hoffe,

00:01:16: ich kann ja immer die richtigen Antworten geben.

00:01:18: Das glaube ich, ja.

00:01:20: Wenn wir gleich ein bisschen einsteigen, Stephanie... Du hast Oracle Deutschland geleitet?

00:01:26: Hast du da viel verantwortet?

00:01:28: Hast da das Thema der Transformation eher technischer Natur geleitet in Deutschland auch ausgerollt, hast Klaus an Konzerne und Mittelständler verkauft.

00:01:39: Jetzt bist du bei Sana schon eine historische Mittelstand im Vergleich natürlich zu Oracle.

00:01:47: Was hast Du bei Sana vorgefunden was Du im Vergleich zu seiner Historie sozusagen gelernt hast?

00:01:53: Ja jetzt muss ich doch eins korrigieren!

00:01:55: Ich glaube wenn Du bei vier Milliarden Euro Umsatz bis zu zweiundvierzigtausend Mitarbeiter steigen, dann dürfen wir hier nicht mehr vom Mittelstand

00:02:04: sprechen.

00:02:06: Also ich glaube schon auch... Wir sind vielleicht nicht der mega große Konzerner, aber wir gehören schon in die Konzernkategorie.

00:02:11: und das Interessante bei Sana was mich natürlich auch gereizt hat in der Tat ist dass sich eben mit diesem Background, ich sage mal diesen technologischen Schwerpunkt über viele Jahre mich auch mit der echten Digitalisierung beschäftigt habe aus meiner Vorgeschichte bei RWE viel gelernt und wie man jetzt eigentlich diese Verbindung schafft mit dem Mehrwert, was kannst du im Gesundheitssystem einbringen?

00:02:37: Und ja natürlich ist es schon so das Gesundheitssystem über viele Jahre ganz sicherlich nie die großen Investitionen in Technologie getätigt hat.

00:02:46: Dann bin ich angetreten und komme von einem high-performing Technology Partner und du findest dann Systeme vor wo ich in den Achtzigern angefangen habe, mich mit IT zu beschäftigen.

00:02:58: Die teilweise da stehen geblieben sind und dieses Teilweise da stehengeblieben ist am Ende nicht verkehrt denn wir arbeiten da viel mit Menschen die brauchen ihre Komfortzone.

00:03:10: wie geht man mit so einer Plattform?

00:03:11: Und was tut man da?

00:03:13: aber sicherlich war das einfach nicht mehr im Zeichen der Zeit also diesen Unterschied zu machen und dann kann man auch keinen Vergleich erziehen.

00:03:21: Oracle, wissen wir alle ist ein High-Technology Partner und das Gesundheitssystem hat einen ganz anderen Purpose.

00:03:27: Und meine Entscheidung war ja auch ans Gesundheitssystem zu gehen um da einen Beitrag zu leisten und vielleicht mit diesem Wissen was ich aus Technologie Digitalisierung Innovationen mitbringe ja wirksam zu werden?

00:03:39: Was total spannend ist.

00:03:40: und vielleicht habe ich die eine Sichtweise die du gleich widerlegen kannst dass sie gar nicht stimmt wenn man sich so ein bisschen anguckt RWE Ich glaube Vorwerk warst Du auch Oracle.

00:03:51: Die haben die technische Komponente in der Wertschöpfung sehr stark am Kernbusiness, ist meine Theorie.

00:03:59: Im Vergleich dazu ist Sahne mit Kliniken oder Allgemein-Kliniken mal gesprochen.

00:04:06: Ist die Technik schon weiter weg?

00:04:08: Also die technischen Komponenten, die die Doktor an und sowas verwendeten vielleicht schon... Aber die, die sozusagen das Backbone ist, kommt jetzt vielleicht in den nächsten Jahren war aber ja nie einen Klinikum.

00:04:20: so der Vorreiter, Spannende

00:04:24: Frage oder spannender Aussage.

00:04:27: Also das ist jetzt tatsächlich so, dass ich mir natürlich auch wirklich er selber mal vor vielen Jahren Kinderkrankschwester war und da gab es Technologie eigentlich überhaupt gar nicht.

00:04:38: Da hatten wir ein bisschen Dienstplan und ein paar Geräte die man bedient hat.

00:04:42: Heute ist es tatsächlich so auch wenn du über Backbone also eigentlich die Backoffice-Administrie von Aufgaben sprichst Die sind komplett technologisch.

00:04:50: Also die Regulatorik im Gesundheitssystem gibt dir schon sehr, sehr viel vor was du an Daten erheben musst in unterschiedlichsten Ausprägungen und das ist ja eigentlich das Schlimme.

00:05:00: denn der Beruf an sich und wir reden hier über dieses Thema Point of Care also die Arbeit am Patient hat natürlich erstmal mit Technologie nicht viel zu tun.

00:05:11: Aber diese Zeit wird uns teilweise heute durch extrem viel administrative Aufgaben, nämlich Füttern von Computersystemen, Erfassung, Dokumentation Daten herleiten.

00:05:21: Die wird uns eigentlich leider an der Arbeit vom Patientenstück genommen.

00:05:25: und hier ist immer die Frage was es der Reifegrade Technologie, der es dir möglich macht da auch vielleicht schon dich ein Stück zu befreien?

00:05:34: Und genau das ist eigentlich die Aufgabe hinzugucken zu sagen Warum sind wir eigentlich im Gesundheitssystem am Patient?

00:05:41: Und da wollen wir auch hin.

00:05:42: Wir wollen die beste Qualität für Patienten liefern, Vertrauen aufbauen und dann gibt es da so einen Punkt eher sicherlich wenn man heute mit einer Pflegekraft spricht teilweise extrem wie würden wir sagen überbordend ist mittlerweile von Leistungen die eigentlich mit dieser organären Leistung wenig zu tun haben.

00:06:01: und genau das ist die große Herausforderung

00:06:04: Wertschöpfung wieder sozusagen exakt Ja, verstanden.

00:06:07: Nämlich den Purpose, also den Zweck warum ich in dem System bin am Patient zu arbeiten wieder Freiräume zu schaffen und das dann mit anderen modernen Technologien zu untermauern.

00:06:18: Und da ist ein Thema ganz sicherlich was man auch heute nicht nur unter KI Das hatte man vorher auch schon eine klassische Sprachsteuerung.

00:06:26: Also wenn ich heute mit einem Computersystem in die Visite gehe und wenn man das manchmal begleitet was da so rumgetippt wird Dann ist natürlich eine einfache Spracherkennung super einfach, wenn man die auch umsetzen kann.

00:06:38: Das hilft so was hilft halt!

00:06:39: Natürlich muss es am Ende immer noch wir reden ja im KI-Kontext über Human in the Loop das muss natürlich auch immer durch die entsprechende Person die nach Verantwortung ist auch bestätigt werden.

00:06:51: aber das genau ist der Kern der Aufgabe.

00:06:54: Da muss ich meine Aussage vielleicht ein bisschen revidieren.

00:06:56: Im Vergleich zu den anderen Firmen ist die Aufgabe von Technik Die Helfen der Hand soweit die Administrationstätigkeiten abzunehmen, die durch Regulatorik und Co.

00:07:09: so immens geworden sind dass eben die Positionierung für direkt am Kunden arbeiten oder Patienten arbeiten ist ja eine richtige Formulierung.

00:07:16: mehr Zeit pro Arbeitszeit einnehmen.

00:07:18: Und das liegt tatsächlich dann natürlich im System selber weil du heute vielleicht noch nicht mit dem modernsten Ablekration arbeitest.

00:07:25: es gibt auch den Markt leider nicht her das muss man auch fairerweise sagen Ecosystem und man kann darüber schimpfen.

00:07:35: Und sicherlich habe ich auch meine Momente gehabt, wo ich dachte oh Gott wie löst man das jetzt am besten?

00:07:40: Vor allem wenn man eben so eine diverse Landkarte hat ja von unterschiedlichen Applikationen unterschiedlichen Ständen und Ich würde sagen Ja das war mein Auftrag sich das mal anzugucken und zu gucken Wie können wir da wirklich innovieren und vielleicht mit ein bisschen moderner Technologie nach vorne arbeiten?

00:07:57: Ich habe mich ein bisschen vorbereitet und habe jetzt verstanden gehabt, dass ihr über vier Millionen Patienten pro Jahr habt.

00:08:03: Dass ihr aber auch auf der anderen Seite acht unterschiedliche KISS-Systeme im Einsatz habt davon ganz viel on premise ist wahrscheinlich aus der Natur das man die Daten auch schützt.

00:08:16: wenn man jetzt das vielleicht aus einer feinen Sicht beurteilen sollte was wäre da der Pitch?

00:08:22: Das man da rein investieren muss weil es ja vielleicht auch deine Aufgabe so verstehe ich als Informationsoffice

00:08:27: Ja, also das ist auch extrem gut hergeleitet.

00:08:31: Aus der feinen Sicht glaube ich vielleicht darf ich nochmal zwei Sätze kurz zu dem Thema On-Premise verlieren.

00:08:38: Also on-premises nicht immer schlecht und wichtig ist ja mit welchem Software Tool welche Applikation Kannst überhaupt möglicherweise mal von dem On-Premise, wenn wir das erklären.

00:08:50: Also einen eigenen Server noch zu betreiben.

00:08:53: Kannst du möglicherweise eben die Trends wie in die Cloud zu gehen auch verfolgen?

00:08:58: Dazu muss die Software ja so gebaut sein dass sie... Wir reden hier über den Techicramp.

00:09:03: Cloud Ready ist zumindestens Mal eine Cloud Landing Zone hätte.

00:09:10: Wenn aber die Applikationen von der Architektur her noch so gebaut ist möglich macht, dann können wir trotzdem vielleicht über IAAS sprechen.

00:09:19: Also Infrastructure as a Service und aus Finanzsicht macht das natürlich Sinn wenn du Systeme alleine Hardware konsolidierst ja also wenn du ich sag mal verschiedene Paketierung an gleichen ähnlichen Software-System mehr auf große Server Landschaften ausbaut und dass ist nicht schlecht die kann ich genauso absichern wie ich das mit der Cloud kann.

00:09:39: nur ich muss es dann selber machen.

00:09:41: Das machen wir im Moment auch.

00:09:43: Wenn ich jetzt aus Finanzsicht reingehe, was sind die Schlagwort-Skalierbarkeit?

00:09:47: Services abgeben, die ich nicht mehr selber bedienen muss wie zum Beispiel das ganze Thema Security, was natürlich heute bei einem Cloud Anbieter deutlich besser aufgestellt ist und da sind dann auch die Investitionen in einen Pauschalpreis drin und da kommt natürlich noch ein regelmäßiges Update rein.

00:10:03: so muss ich mich heute doch im großen Stil eben auch um das Thema Sicherheit noch selber kümmern.

00:10:09: Und da muss man sich immer die Frage stellen, ist dann die Investition in die Gerichtung geleitet?

00:10:15: Und was heute passiert?

00:10:16: gerade wenn wir sind grad in Düsseldorf gibt es ja noch die große Geschächtel der Universitätsklinik DüsselDorf.

00:10:22: Die eben auch mehrere Wochen nicht zurück an den Start konnte und da müssen wir uns gegen absichern.

00:10:28: aber da macht für mich keinen Unterschied ob ich das jetzt on premise mache oder ob ich dass bald in der Cloud machen

00:10:33: finde.

00:10:33: gut das Thema nochmal erklärt hast weil ich glaube Da hat man immer so das Narrativ, dass On-prem jetzt gerade schlecht ist und für Old Fashion ist es schlimm.

00:10:40: Und vielleicht darf ich da noch ergänzen?

00:10:43: Also selbst wenn wir auch eine Cloud-Strategie fahren und die ersten Workloads für die Cloud identifiziert haben... Es gibt schon ein paar Software-Bakete, die man durchaus heute, weil wir sie modern neu eingekauft haben direkt in der Cloud betreiben kann, dann wird zum Beispiel wenn du in einer Radiologie arbeitest oder auf eine Intensivstation arbeitet werden so viele Datenmengen und Bilder erzeugt dass du eigentlich nie in ein hundertprozentigen Cloud-Ansatz gehen wirst.

00:11:08: Du wirst immer einen Edge-Cloud Ansatz haben.

00:11:11: Wichtig denn du wirst erstmal lokal alles verarbeiten bevor du nachher zentral auch wirklich in einem Patienten Pfeil in so nem Cloudsystem hast.

00:11:20: Und da würde ich sagen, sind wir auch in den Anfängen.

00:11:22: Wir haben für uns eine klare Strategie identifiziert.

00:11:25: Das ist am liebsten immer Cloud First but not Cloud Only.

00:11:28: und dann ist die Frage Purpose zu welchen Zweck?

00:11:31: Wie muss das ausgestaltet werden?

00:11:33: Da kommt natürlich zum Zuge meine Oracle-Erfahrung auch weil wir durch Cloud gemacht haben.

00:11:38: Ich weiß natürlich auch ob es jetzt Microsoft ist oder Google ist oder Amazon ist oder heute mit der Schwarzgruppe, mit der wir arbeiten.

00:11:46: Ja,

00:11:47: das war noch ein Punkt.

00:11:50: sicherstellen, dass das ganze Thema DSGVO aber viel wichtiger als Schlagwort Souveränität gewährleistet ist.

00:11:58: Da bin ich froh, dass wir auch ein Partner wie die Schwarzgruppe haben mit der wir das heute auch sicherlich gerade im europäischen Raum super denken können.

00:12:06: Nichtsdestotrotz bieten sie in ihrem Kerngeschäft Aspekte an, wo ihr richtig Klimmzüge machen

00:12:14: müsst.".

00:12:14: Und da müssen wir uns ja immer die Frage stellen, ist das auch finanzierbar?

00:12:18: Gerade im Gesundheitssystem ist im Geld ja doch einmal irgendwie knapp und dann muss sich die Frage schon auch gestellt werden.

00:12:24: Ist es finanzierbare?

00:12:25: und das würde ich aus feinen Sicht tun.

00:12:29: Das heißt wenn man sich noch mal so versucht nochmal so den Titel zu verstehen als Chief Transformation Officer vorher war viel auch Information oder Technik mit in deinem Titel drin dass jetzt Kulturthemen kommen, also Prozessthemen, Organisationsthemen die einen mit beschäftigen.

00:12:49: Also kann man sagen du bist das Bindeglied zwischen zu beiden Themen gerade?

00:12:53: Ja!

00:12:54: Ich würde mal sagen ich würde jetzt mal Kultur gerne parken.

00:12:58: Die Kultur ist natürlich wenn du heute mal auf einer Station bist und ich bin wahnsinnig gerne im operativen Geschäft einfach zu verstehen wo drückt der Schuh, wo können wir entlasten, wo kann man es optimieren?

00:13:13: Dann ist auf der einen Seite die hohe Bereitschaft, ich muss anders formulieren.

00:13:18: Es ist der hohe Wunsch da, die Dinge besser zu machen.

00:13:22: Wenn du jetzt plötzlich mal eben mit neuen Technologien um die Ecke kommst dann muss man auch verstehen wie viel Zeit bleibt am Ende des Tages sich mit dieser neuen Technologie zu beschäftigen und dass das natürlich auch eine kulturelle Herausforderung ist die Menschen damit zu nehmen.

00:13:38: Das muss ich in einem Chief Digital Office nicht erklären, wie wichtig das ist aus so einer Komfortzone heraus zu sagen, oh, ich muss mich jetzt auch noch.

00:13:47: Obwohl das gar nicht meine Hauptaufgabe ist mit der neuen Software Beschäftigung.

00:13:53: Klassiker auch im Einsatz.

00:13:55: Also wenn wir heute Veränderungen angehen, Change Management die Leute mitnehmen ordentlich trainieren aufklären hinhören das hinhören ist ja eigentlich die Herausforderung auch wirklich zu wissen wie soll es aussehen was brauchen sie konkret so an den Oberflächen so zu arbeiten?

00:14:12: und ich glaube dass beste Beispiel ist nun mal leider die Firma Apple also die usability neu erfunden haben.

00:14:18: also Anwend der Oberfläche und ich glaub da können wir viel von lernen wenn wir das besser machen würden.

00:14:23: Der zweite Punkt ist aber doch weitaus wichtiger, Veränderung zu treiben.

00:14:28: Ob du mit Technologie, Digitalem oder KI arbeiten würdest?

00:14:33: Wenn du den Prozess nicht transparent hast und jetzt anfängst einen Bestandsprozess, den du auch nicht bewerten kannst ob der gut oder schlecht ist in eine Digitalisierungsebene schmeißt und von mir aus ein neues Plattform drüber packst oder eine neue App baust da gibt es ja diesen berühmten Spruch einem schlechten Prozess eine App zu versorgen, dann hast du hinterher einen schlechten digitalen Prozess.

00:14:59: Das hilft halt nicht.

00:15:00: und in der Transformation glaube ich ist die Verbindung zwischen A. wie ist der Prozess heute?

00:15:07: Und denn gibt es immer so Aha-Effekte dass man wenn man das erste Mal so ein Prozess aufgemalt hat sich viele fragen wieso kompliziert sind wir unterwegs?

00:15:16: da brauchst du gar nicht mit Technologie oder Digitale im Ankommen, da wird der Prozess schon entschlagt Weil es liegt in der Natur der Sache.

00:15:23: Wir gehen ja nie in ein Review, wenn etwas Neues kommt und wir packen immer einen oben drauf.

00:15:27: Das ist ja genug Arbeit zu tun!

00:15:29: Und vieles davon ist handelüberflüssig.

00:15:31: Ich finde auch da haben wir also auch mehr Prozessorganisation die wir jetzt haben hatten wir schon so einige Highlights wo die Kollegen und Kolleginnen super dankbar waren dass wir einfach mal gesagt haben wie es transparent ist.

00:15:43: Und das ist die Grundraussetzung.

00:15:45: Dann fangen wir an die Frage zu stellen brauchen wir Basistechnologie oder brauchen wir mehr?

00:15:51: Und was bietet auch der Markt?

00:15:52: oder was können wir auch selber dazutun?

00:15:55: Damit wird das optimieren.

00:15:56: Das fällt wirklich auf fruchtbaren Boden, ja also jetzt reden wir gerade auch nachher sicherlich ein Stück über die KI weil ihr auf den Daten aufarbeitet.

00:16:05: und wenn man dann zum Beispiel einfach mal unstrukturiert einen Dialog führt und so ein System sich genau die strukturierten Daten daraus fischt, die es braucht um dann hinterher zu dokumentieren immer noch der Mensch drückt auf den Knopf In Abstimmung mit unseren Patienten, der Patient braucht eine saubere Aufklärung dazu.

00:16:25: Auch das ist nochmal eine Herausforderung, dass er versteht was wir da gerade tun.

00:16:30: und das ist so dieses dreihundertsechzig Gradkreuz.

00:16:33: ich packe weniger Organisationen an.

00:16:36: wenn es im Prozess nachher rauskommt, dass es da möglicherweise Optimierungen noch gibt in der Organisation dann sprechen wir gemeinsam drüber.

00:16:44: Ich gehe aber erstmal singulär auf den einzelnen Prozess.

00:16:48: Und dann, viele fragen mich ja auch Mensch Transformation.

00:16:50: Das hört sich so toll an und da ist Digitales und Innovationen und so drin... ...und dann fragen nämlich immer was machst du in der Transformation?

00:16:57: Und das sage ich eigentlich fast ziemlich langweilig.

00:16:59: Es bearbeitet mich erstmal die Prozesse auf!

00:17:02: Und es ist nun mal leider die Hausaufgabe, die zu tun ist.

00:17:06: Ist erschreckend weil viele Unternehmen, da kann man vielleicht euch jetzt auch einschließen aber auch vielleicht uns wo ich arbeite einschliessen isst dass die Prozesse nicht klar sind.

00:17:17: Und das ist ja so dieses Basicthema, erstens will keiner dokumentieren nie und dann will keiner Prozese dokumentieren und keiner hinterfragen weil es läuft ja schon immer so.

00:17:27: was aber der größte Hebel sein kann.

00:17:29: Ja und der größste Hebel natürlich auch für die Menschen sich selbst mal darüber im Plan werden also wie eigentlich ihr Alltag strukturiert ist, dass man das aufnimmt.

00:17:37: Aber auch hier habe ich eine tolle Erfahrung gemacht.

00:17:39: Ich hab vor ein paar Wochen einen ehemaligen Kollegen von RWE getroffen explizit nur mit Prozessen beschäftigt hat und hat mir jetzt gezeigt, dass die eine super coole KI-Plattform gebaut haben.

00:17:51: Ich sag mal das Thema von Process Mapping oder von der Prozessanalyse mit so einer KI unterfüttert haben.

00:17:57: Ey, es geht so verdammt schnell!

00:17:59: Und dann sitzt du davor und denkst zu, boah normalerweise brauchen wir da Wochen... ...und dann kann er das sogar über Speech, also über Voice machen.

00:18:06: Also man ruft einfach jemand an, der erzählt da rein was er tut und das System sieht wie das parallel die Prozesse modelliert.

00:18:13: Also auch das wird uns helfen, glaube ich.

00:18:16: Ja wieder von unstrukturierten Daten strukturiert und dann auf der Basissache entscheiden.

00:18:25: Vorhin war ein Punkt, den ich mir auch notiert hatte ihr kommt von Achtkistsystemen und wollt jetzt auf zwei runter.

00:18:33: du hattest bei vorwerk natürlich hier so ein ERP-System die TUCI kundenmäßig.

00:18:39: Auf der anderen Seite ist RWE eine riesige Energieplattform.

00:18:44: Was macht die Konsolidierung im Krankenhausumfeld eigentlich fundamental anders als bei den Unternehmen vorher?

00:18:54: Eigentlich nichts.

00:18:55: Man muss auch sich ehrlich bahnen, also auch bei Vorwerk hat man nicht eine Plattform.

00:18:59: Das ist natürlich immer vom Geschäftsfeld abhängig.

00:19:03: würde es jetzt auch tatsächlich vergleichen.

00:19:05: Ich meine, vorwärts kenne ich jemand in der Thermomix und den Kobold und vielleicht weiß man gar nicht das Vorwerk auch eine lange Zeit noch eine Kosmetiklinie hatte und dann gab's die T-Maschine und dann gabs auch in Asien noch großes Geschäft zu meiner Zeit Und es waren natürlich immer in sich die vertikalen Business Units und haben natürlich immer andere Prozesse dahinter gehabt und da hatten wir verschiedene Systeme.

00:19:28: Die große Frage, die wir uns stellen auch heute natürlich bei den KISS-Systemen ist.

00:19:33: Was ist der größte gemeinsame Nenner?

00:19:35: Und der größten gemeinsamen Nenna ist das Kernprozess.

00:19:38: Also ich sage mal von Patienten möchte einen Termin bis Aufnahmeprozess, Behandlung und Entlassmanagement.

00:19:45: Das ist ja ein Kernprozesse im Krankenhaus.

00:19:48: Jetzt kommt noch vielleicht die Kühe dass wir nicht nur den Kernprozes haben sondern wir haben natürlich auch verschiedene Fachgruppen.

00:19:56: Also ich sage mal, der Gynäkologe hat nochmal technologisch ganz andere Geräte im Einsatz und andere Diagnostiken, die er dahinter packt als das vielleicht der Kardiologe macht.

00:20:06: Und da sind dann im Prinzip trotzdem auf dieser gemeinsamen Plattform den größten gemeinsamen Nennerfänden.

00:20:11: was ist die Absprungbasis um die Diversität in diesen einzelnen Ansprüchen?

00:20:17: Im Fachbeuch und Pflege ist übrigens ein eigener auch.

00:20:19: Pflegedokumentation ist noch einmal wieder ein eigenes, dass wir die auf einer Plattform haben Und ich glaube, wir sind einfach geboren in der Situation.

00:20:29: Dass ja eine Sana-Klinik AG tatsächlich auch in der Lage ist.

00:20:34: heute noch immer mal wieder und wir hatten jetzt gerade in der Presse ein Artikel, das wir die Parkklinik Weißensee zu uns in die Familie geholt haben, dass wir natürlich optimal das Leistungsponfolio ergänzen – und die bringen alle was mit!

00:20:48: Und du kannst nicht von heute auf morgen erwarten, dass du bei einer sauberen Integration sozusagen zack umstellen und fertig sondern wir respektieren auch das die alle auch ich sage mal eine besondere Kompetenz und ein ganz anderes Wissen vielleicht mitbringen.

00:21:03: Das ist die große Kunst finde ich!

00:21:05: Die reine Technologie nachher sagen das ist ja Brot-und-Buttergeschäft aber die große zu respektieren, was ist der Punkt und wo ist die Absprungbasis um diese gemeinsame Sachen zu machen.

00:21:17: Und wir sind dabei tatsächlich uns im Moment zu überlegen wie wir von den vielen Systemen natürlich eine skalierbare Plattform bauen damit sie auch wirtschaftlich finanzierbar ist.

00:21:29: denn man muss sich überlegen wenn wir heute etwas tun ob das jetzt ich sag mal im Security-Umfeld ne Plattform ist die wir ausrollen und jede Applikation anders ist, dann muss ich das halt acht Mal machen.

00:21:41: Und natürlich ist der Wunsch dass wir da viel mehr Standards leben und Standardisierung ist immer schon das Zauberwort auch in der IT gewesen.

00:21:49: Ja?

00:21:50: Ich finde es total ... Du hast ja vorhin schon das das Wort KI gesagt... Total faszinierend.

00:21:59: Wir sind jetzt, heute ist Dienstag am Donnerstag habe ich mein Beyond the Dashboard Event wo es auch ins Thema Data und AI geht Und ich hab versucht so ein bisschen die Gewinner-und Verlierer Keynote vorzubereiten und hat mir dann auch Gedanken gemacht und vielleicht kannst du noch was sagen?

00:22:12: Dann kann ich da, kann sich noch anpassen.

00:22:15: Mein Gefühl ist über die letzten fünfzehn Jahren Hat man festgestellt dass Technologie sich super entwickelt hat.

00:22:21: Technologie immer mehr in Unternehmen reingekommen ist aber Jetzt bremst das plötzlich Weil das Thema AI gar nicht mehr über Technologie kommt, sondern vielmehr über die Organisation.

00:22:31: Also die Technologie ist zu schnell implementiert, dass die Organisation nicht hinterherkommt.

00:22:37: oder lasst mich so wie du es beschrieben hast noch besser die Prozesse sagen und jetzt verändert sich das Gewinner-und Verlierermuster wieder weil es jetzt eher wirklich nur rein um die Prozess geht und nicht wer kann schnell eine Technologie einkaufen.

00:22:49: Also das ist ja genau diese Situation, die wir auch haben und wenn wir das in Deutschland diskutieren.

00:22:55: Ich bin da relativ nah dran auch an Frauenhofer und habe auch letztens erst vor drei Wochen wieder einen Vortrag gehört wo auch die Kollegen, die natürlich ganz eng jeden Tag nah dran sind sagen Mensch wir sind zu spät und wir müssen jetzt aufholen Und wir hatten, ich sag letztes Jahr bei AKI eher noch so eine Wunder-Technologie.

00:23:16: Hey!

00:23:17: Wir sind am Tipping Point – das ist Given.

00:23:19: Das ist nicht mehr zu diskutieren und da wird sich jetzt tatsächlich die Spreuvermeidung trennen.

00:23:24: Ja also wer diese Technologie als Given auch akzeptiert, dann sollte ich kümmern mich jetzt noch um Prozesseorganisationen weil wenn die Agenten schon selber ihre Software entwickeln ohne dass noch ein Mensch dazwischen hängen, dann müssen sie uns schon noch fragen wo das enden würde?

00:23:39: auch mir manchmal Angst, weil du teilweise, wenn du gerade diesen String von Claude gerade mal verfolgst.

00:23:49: Wo die Agenten bei Claude, die KI selber schon mittlerweile entscheidet wann sie welches Software entwickelt oder welche Agenten entwickelt wo gar kein Mensch mehr eingreift.

00:23:59: und das ist dann schon so ein Punkt wo man sagen muss okay da bin ich auf.

00:24:03: Robin Adrofik selber immer sagt wir müssten jetzt mal Tempo rausnehmen Und einfach erst mal sagen, wo stehen wir denn eigentlich?

00:24:09: Um wie geht's dann weiter.

00:24:11: Das muss natürlich unter Kontrolle kommen.

00:24:13: und wie will der Mensch wenn du dann nachher irgendwann etwas mit KI machst und brauchst noch diesen Human in the Loop sorry aber wie soll ein Mensch das noch beurteilen können was da im Hintergrund passiert ist

00:24:24: ja diese diese Auffassungsgabe mussten Mensch erstmal haben.

00:24:27: und dieser dieses tiefes Verständnis

00:24:29: Und diese Geschwindigkeit und dieses Wissen wirst du ja auch nie auf einen Menschen oder nur auf zehn Menschen vereinbaren können.

00:24:35: Ich finde das immer interessant, wenn man so Analogien aufbaut.

00:24:39: Wenn man heute oben eine Eier sich anguckt und überlegt wie viel Bücher Chachibiti in wenigen Wochen liest was ein Mensch niemals lesen würde anwissen?

00:24:48: Ich mache mal gerne diese Analogien, ob das immer das Richtige ist was wir daraus bekommen.

00:24:53: Das ist ja dann in Frage zu stellen.

00:24:55: und dann finde ich es aber wieder charmant dass wir mittlerweile so viel KI-Modell haben, dass die eine KI die andere KI prüfen kann und es gibt immer noch die Anreicherung da rein.

00:25:07: Ihr habt die Sana Data Solutions gegründet.

00:25:10: Wir werden ja auch nochmal eine Folge speziell um das Thema Data noch mal im Speziellen machen, also eine eigene Legal Entity kann man sagen für die Nutzung wirklich von klinischer Daten.

00:25:22: Um nicht zu tief einzusteigen aber aus deiner Sicht was ist da so?

00:25:26: das Geschäftsmodell beziehungsweise der Geschäftspeck?

00:25:28: Also was ist der Hintergrund warum ihr das getan habt?

00:25:30: Ja also er ist ganz einfach definiert und es steht natürlich in dem Organisationsthema.

00:25:35: das ist Forschung.

00:25:37: Das ist nichts anderes, weil wir insgesamt – ich würde gerne auch nochmal so ein bisschen auf einen Thema verweisen was mich übermorgen beschäftigt.

00:25:46: Ich habe eine Einladung von der Charité die ein ähnliches Thema gerade aufsetzen und ich finde es gerade mal spannend wie wir insgesamt mit den Daten die wir erheben die Forschung und die Wissenschaft feuern denn wir müssen schneller werden und besser werden und ich glaube das ist auch so ein Thema was wir in Deutschland noch nicht ganz so gut kennen Und da ist doch wichtig, wenn ich heute weiß, dass ein bestimmtes technisches Gerät bei einer bestimmten Behandlung in bestimmte Supererfolge erzielt hat.

00:26:13: Dass man diese Daten in so einen Kontext bringt und die dann auch möglicherweise den Firmen, die diese Technologie entwickeln wieder gibt... damit sie schneller ihre Optimierung schaffen.

00:26:24: Das gilt genauso für die Pharmaindustrie wie natürlich diese Gesundheitstechnikbranche, mit der wir ja auch viel zu tun haben und das ist jetzt Zweck gewesen – für Forschung und Wissenschaft!

00:26:34: Und für uns ist es wieder gut weil wir dadurch natürlich die Qualität rückwirkend nachher wieder bekommen um einfach die bessere Qualität am Patienten in einer Behandlung bereitzustellen.

00:26:44: Das ist der ganze Sinn und Zweck.

00:26:47: Wichtig ist, dass wir eben auch gesagt haben für Forschung und Wissenschaft.

00:26:52: Braucht es in der Vorgabe so eine eigene Geschäftseinheit oder so eine legal Entity?

00:26:56: Und deshalb haben wir die seineritätssolutionen GMR auch gegründet.

00:27:00: Und für uns kommt natürlich mehr dazu.

00:27:01: Für uns kommt dazu das wir dann noch endlich einheitlich ob wir noch über ein Warehouse reden oder über einen Klinikgedäther Repository reden.

00:27:10: Das wird ja den Diaguna auch relativ von der Breite erklären können wie's technologisch aussieht dass wir natürlich auch dann unsere Daten kennen und dass wir Transparenz erheben können.

00:27:20: Und auch wieder Prozesse ohne Daten ist halt nichts, und da muss man eben verstehen wer erhebt die Daten?

00:27:26: Es hat Daten ohne es braucht eine Datengovernenz und all diese Strukturen gehören dahinter.

00:27:31: viel wichtiger ist aber wieder auch unseren Patienten klar zu erklären, was mit diesen Daten eigentlich passiert.

00:27:37: Er hat ja sein Recht darauf und da ist eben auch wichtig wir würden nie patientenscharfe Daten weitergeben sondern das sind logischerweise dann gezielte Anfragen aus der Forschung heraus dass man eben bestimmte Muster von Daten einfach zusammenlegt.

00:27:52: Das sind Standards.

00:27:54: kann man die schon als Standard definieren?

00:27:55: nein das sind individuelle Anfragungen.

00:27:59: Aber das setzt uns auch trotzdem aufgrund unserer Vielfalt von Applikationen immer in die Vorausforderung zu sagen, wie werden Daten aus unterschiedlichen Systemen wieder interpretiert um auf einen Standard zu kommen.

00:28:11: Auf einem Interpretationslevel zu kommen ist eine riesige Herausforderung!

00:28:18: Er war auch ein spannender Punkt.

00:28:19: Und kann man das als strategische Initiative, seit ihr der Vorreiter ist?

00:28:26: Wie muss ich mir das vorstellen... Auch

00:28:27: das weiß ich jetzt gar nicht!

00:28:28: Also ich war vor dem Wochenende in Hamburg und da gibt es in Hamburg eine große IT-Veranstaltung auf den Hamburger Strategietagen.

00:28:39: Ich kann mich erinnern, als ich noch bei Vorwerk war – das ist ja schon wieder fast zwanzig Jahre her – haben wir in dieser Community damals immer diesen Satz gehabt, Daten sind das neue Öl einer Firma.

00:28:52: Ich weiß nicht ob du das kennst aber das webt ja immer so.

00:28:55: die Frage ist was es wirklich.

00:28:57: wie kann ich Öl wirklich definieren als Daten?

00:29:00: Und das sind die Erkenntnisse und es geht gar nicht um Geld, es geht wirklich um Erkenntnisse zu ziehen.

00:29:06: Bin ich da optimiert, Erkenntnis zu ziehen?

00:29:09: Wie sehen Behandlungen aus?

00:29:10: Erkenntnessen zu ziehen!

00:29:12: Ich gehe jetzt mal ein Stück weiter.

00:29:13: wenn ich all diese Daten nutzen kann um zum Beispiel unsere jüngeren Menschen die in unser System kommen zu trainieren darauf genau aufzusetzen dann ist er schon öl genug.

00:29:24: Ja, dass man einfach sagt das ist das Öl.

00:29:27: Wenn ich die Daten nicht habe wenn ich nicht ad hoc möglicherweise auch transparent über meine Leistungen habe da spielt auch viel Regulatorik mit rein.

00:29:36: Das ist das öl.

00:29:37: Schnelle Erkenntnisse zu ziehen wo stehe ich und muss sich Richtung korrigieren?

00:29:41: Muss sich was anpassen verändern oder vielleicht bin ich auch einfach nur okay das würde schon reichen.

00:29:48: Du hast mir eine Topvorlage gemacht.

00:29:51: Ich hatte nämlich mir notiert, dass über fünfhunderttausend Fachkräfte bis zwei tausend dreißig eigentlich ein Gesundheitswesen fehlen.

00:29:58: ich hatte verstanden das ihr gerade du so einen Klinik Decision System für Assistenzärzte baut für Notaufnahmen.

00:30:05: Das hat ja auch was mit mit Öle und Erkenntnissen zu tun.

00:30:10: Welche Entscheidungen Soll da abgenommen werden?

00:30:14: wie muss ich mir dieses?

00:30:15: das ist

00:30:16: auch wieder eine reine Trainingsplattform.

00:30:18: Das ist ja wichtig, dass wenn du das ist jetzt gerade in der Notaufnahme besprechen wir natürlich auch über die Ärzte.

00:30:24: Mediziner und auch Jungmediziner brauchen eine Top Ausbildung Und dann haben wir die Idee, dass wir uns logischerweise auch dieses Datenportfolio anschauen.

00:30:35: Unsere Chefärztö-Oberärzte im Prinzip so ein Klinik-Decision-System ableiten und das kannst du auf verschriftlichen Immunen genommen ist es einfach nur das Wissen mal auf einen Punkt zu bringen.

00:30:47: Wenn Du da natürlich in die Diagnostik in die Befundung reingehst, dass man daraus eben ableiten kann wenn dieses Befundbild vorliegt was war der erfolgreichste Therapie die wir angewendet haben?

00:30:59: Das ist es am Ende, das braucht wieder Daten.

00:31:02: Früher hat man das zusammengeschrieben und heute kann man sowas im Prinzip aus so einer Datenplattform auch ableiten.

00:31:09: und zu sagen was ist denn jetzt die richtige Entscheidung bei all den Punkten die wir da zusammenziehen?

00:31:16: Das ist sicherlich eine Zukunftsvision weil ich glaube auch hier ist ganz wichtig Da ist der Mensch im Mittelpunkt und der steht im Mittepunkt.

00:31:26: Und da müssen wir auch Vertrauen verschaffen, aber wir müssen auch Plattformen schaffen, dass die in die Arbeit leichter gemacht wird.

00:31:32: Ja.

00:31:33: Aber ich finde es ein fern Punkt, was Herr Vorne das Beispiel gemacht mit der Analogie, mit den hunderttausende Bücher, was so eine KI lesen kann?

00:31:41: Und jetzt darf man glaube ich Menschen nicht böse sein, wenn der in einer Notsituation irgendwie beim stressigen Alltag in der Notaufnahme jetzt Entscheidungen innerhalb von... Minuten Sekunden treffen muss, umso mehr Informationen und so mehr Background zu fügen geben.

00:31:57: Umso besser können die Entscheidungen sein.

00:31:58: Genau!

00:32:00: Und da haben wir auch letztes Jahr eine Klinik in Hürt Und da ist ja auch ein Chefarzt, der mit uns gemeinsam so einen Projekt gestartet hat.

00:32:11: Wo genau das?

00:32:12: nämlich?

00:32:12: aus diesen Lernen von Prozeduren und Daten, also wie haben wir es gemacht bei diesem Bild?

00:32:18: Was wäre jetzt die Entscheidung, die ich daraus ableite?

00:32:20: in dem Klingelsystemsystem ist nichts anderes als muss eine Entscheidung ableiten aus Wissen was mir schon vorliegt.

00:32:27: Ich finde das haben sie super gemacht!

00:32:29: Das ist so ein Musterbeispiel wenn man sowas aufsetzen kann Und das kriegst du nicht von der Stange, sondern das ist natürlich dann auch mal wieder hoch individuell in den Fachgruppen.

00:32:39: Wir haben ja auch unsere Fachtragungen, wo unsere Chefärztin zusammensitzen sich genau über diese Themen austauschen.

00:32:44: und wie schnell kann ich eigentlich tatsächlich möglicherweise auch... Ich sag mal es kommt wieder eine mega neue Herzklappe an den Markt!

00:32:53: Wie kann ich ganz schnell dieses Wissen eben so geballt an einen Punkt bringen, wie man damit wirklich umgeht?

00:33:02: ist es ja auch so ein bisschen gegenläufig.

00:33:05: Also wenn du überlegst, wie schnell sich die Technologie entwickelt – auch in der Medizin?

00:33:11: Wie schnell sich Implantat entwickeln und wie langsam sich die Organisationen dabei entwickelt?

00:33:17: Und wenn man das so ein bischen aufeinander abstimmt dann könnte es zum Beispiel den Fachkräftemangel einstücken meldern dem wir entgegenschauen.

00:33:26: Das ist nun kein Geheimnis.

00:33:29: Definitiv!

00:33:31: Spannender Punkt.

00:33:33: Zum bisschen zusammenfassend bereitest du eigentlich mit unterschiedlichen Maßnahmen wie Konsolidierung, KISS-Systeme, Analyse der Prozesse eigentlich den Schritt vor zu überlegen, wie kriegt man nochmal die Wertschöpfung viel mehr an den Menschen ran und vor allem dann die Erkenntnisse auch bei euch durch die unterschiedlichsten Kliniken aus unterschiedlichen Perspektiven und damit auch die Möglichkeit noch mal besser draufzugucken?

00:33:58: Und das ist wirklich eine Herausforderung, ich glaube bei dem.

00:34:02: Wir müssen natürlich auch das Brot- und Buttergeschäft machen.

00:34:05: in der Verantwortung ist die IT.

00:34:07: Natürlich müssen wir uns überlegen ganz klassisch, so lange ich in der IT bin es ein Standard wie sieht eigentlich so einen Bebauungsplan aus?

00:34:16: Also wie soll eigentlich die Architektur aussehen in der Zukunft?

00:34:19: Das ist nichts anderes als Steine nebeneinander zu sortieren, wie sie optimal ineinander passen.

00:34:23: Darauf musst du immer sehen wofür eine IT arbeitet.

00:34:29: Wir arbeiten ja nicht zum Selbstwerk, also wir wollen uns selbst verwirklichen sondern du hast immer die operative Einheit und das muss sauber miteinander arbeiten.

00:34:37: wenn du dich aber zu sehr mit dir selber beschäftigst ist uns zwischendurch auch schon mal passiert verlierst du plötzlich irgendwie so im Kontakt zudem der es eigentlich braucht.

00:34:46: da gab's dann auch mal ein Vakuum.

00:34:47: jetzt haben wir da so einen Target Operating Model gebaut nicht?

00:34:50: Also über alle Strukturen man gedacht dahinten sitzt halt unser Kunde.

00:34:53: das ist logischerweise des Krankenhauses die Ambulanzprävention Und wir mitten drinnen müssten dafür eben die Services optimal bereitstellen und gleichzeitig vielleicht hinten noch optimieren.

00:35:04: Das ist schon eine Herausforderung!

00:35:06: Dann kommen natürlich auch schon wieder die Themen, wo jeder Techie im Herzen sagen würde super KI will ich verstehen will ich machen und das muss halt im richtigen Tempo aufeinander abgestimmt werden.

00:35:17: Bei dem ganzen Thema dürfen wir nie außer Augen lassen dass die Rahmenbedingungen ob das jetzt Security Ob das Datenschutz ist, dass die auch immer gewährleistet werden im besten Sinne.

00:35:28: Und da wissen wir wo Menschen arbeiten passieren auch mal Fehler und dann müssen wir eben schnellstmöglich lernen, dass wir das wieder aufgreifen.

00:35:35: Auch das gehört zu dem Wandel in der Transformation dazu.

00:35:40: Weil du vorhin schon Metapher und Analogien gesprochen hast.

00:35:44: Wenn du euer Data oder ja IT-Ökosystem bei Sana beschreiben würdest, was könnte so eine passende Analogie sein?

00:35:52: Ist das irgendwie so?

00:35:52: ne... ist es eine Küche?

00:35:54: kann man das mit dem Orchester vergleichen.

00:35:56: Was könnte so das gut beschreiben?

00:35:58: Also ich finde da schon mal die Küche toll.

00:36:00: also es eigentlich ... Ich würde sagen es ist ein Rezeptbuch Das ist, aber Ende soll es dabei rauskommen.

00:36:06: Es sind auch klare Empfehlungen und Erkenntnisse.

00:36:10: Und ich glaube wir haben ja manchmal selber überraschende Momente wenn wir dann nochmal bestimmte Daten aus verschiedenen Applikationen dazu packen die dann in den Kontext setzen.

00:36:18: Ich glaube da gibt's auch intern manchmal Überraschungen die wir da drin haben.

00:36:21: Aber ich sag mal Küche... Also wenn ich ja sage, Daten orchestrieren würde es eher mit dem Orchester passen.

00:36:28: Aber ich glaube das ist mehr als das.

00:36:31: Es ist eben nicht nur ein Musikstück sondern die Variabilität.

00:36:34: jeden Tag auch mit diesen Daten die richtigen Erkenntnisse zu ziehen und damit umzugehen

00:36:39: ist

00:36:39: der Punkt.

00:36:41: Ist ja vorhin so ein bisschen gesagt dass KI schon das Gesundheitswesen revolutionieren kann oder das habe ich rausgehört.

00:36:51: Jetzt ist natürlich auf der einen Seite dann die Datenqualität und Datenverfügbarkeit total entscheidend.

00:36:57: Ich sehe aus meinem Blickwinkel jetzt nicht zwangsweise auf euch, dass in Deutschland schon vor allem im Mittelstand ihr seid kein Mittelstand aber eine große Herausforderung geht weil sie diese ganzen Systeme zu konsolidieren also diese ganze Arbeit die noch gemacht wird vielleicht Jahre dauert ja lange dauert und schlechte Daten für bei euch jetzt gute Medizin ist eher schwer.

00:37:20: Hast du da einen Tipp, den du dir mitgibst?

00:37:23: Was ist so dein Erfolgsrezept wenn wir in der Analogie bleiben.

00:37:26: Einfach mal anfangen, das ist genau der Punkt!

00:37:29: Ich kann mich natürlich jetzt selber bedauern und sagen oh Gott oh Gott wie schwierig ist das alles und die Herausforderungen sind da Und ich glaube, diese Parallelisierung, das habe auch ich gelernt in der Zeit wo ich in einer Verantwortung war.

00:37:42: Das kann ich auch erinnern eine erste große Verantwortung.

00:37:46: Da war ich noch in der Bank und da hab' ich gedacht oh toll Grimfield wir bauen alles neu ne Blödsinn!

00:37:51: Das ist immer was da was schon da isst und du wirst es immer nur parallelisieren können aber du musst einfach mal irgendwo anfangen.

00:37:58: Es wird auch in diesem Umfeld wenn du ein so fertiges perfektes System kommst was am Ende die Behandlungsqualität, die Be Handlung von Patienten ja schon geleistet hat.

00:38:09: Ist ja nur die Frage, was ist jetzt die Kühe obendrauf?

00:38:11: Klar haben wir Potenziale gesehen.

00:38:13: auch wenn eine Sana keine Potenziale gesehen hätte um mehr zu machen wäre ich gar nicht da.

00:38:19: und ich glaube trotzdem dürfen wir nicht einfach sagen Big Bang!

00:38:23: Wir schalten alles ab macht alles neu.

00:38:25: das wär utopisch Und ich glaube es gibt nur selten Unternehmen die wirklich so ein Greenfield-Ebruch angehen können und vergleicht es immer mit Estland, wo wir alle hingucken.

00:38:35: Und ich fand das letzte Woche endlich mal in so einer Reportage interessant, dass eine einmal aufgegriffen hat.

00:38:40: Warum sind die soweit vorne?

00:38:43: Die hatten Greenfield in der Digitalisierung.

00:38:46: Wenn wir heute mit Herrn Wildberger über die Digitalisierung des Burger-Services nachdenken, reden wir nicht vom Greenfield.

00:38:53: Da gibt es sechzehn Ländern in zehn Tausend Kommunen, die am Ende des Tages alles schon was haben!

00:38:59: Das ist ne ganz andere Herausforderung.

00:39:01: Vor der stehen wir genauso.

00:39:03: Mit forty-tausend Mitarbeitern, mit fünfzig Krankenhäusern und weiteren sechszig Ambulanzzentren stehen wir ja genau so vorauswunden, dass wir schon etwas haben.

00:39:12: also können die nicht einfach abschalten und sagen fangen wir vielleicht nächstes Jahr an.

00:39:16: oder die Frage ist wie parallel?

00:39:18: siehst du das ebenso von der Weise?

00:39:21: Also das wäre natürlich mal, wenn du mich fragen würdest heute noch was wünschst du dir?

00:39:25: Vielleicht will ich mal so einen Griechenfield-Ansatz.

00:39:28: Und vielleicht

00:39:28: muss ich dann auch beweisen, ob ich es wirklich kann persönlich.

00:39:33: Aber vielleicht musst du dann aus Deutschland raus.

00:39:35: Schwer den hier zu finden oder werden Starraps... Ich meine andere Länder

00:39:38: machen's uns ja vor!

00:39:39: Ja also ich bin ein großer Fan von Spanien und ich habe doch eine kleine Wohnung und ich bin immer wieder fasziniert.

00:39:46: der Bürger, der nicht Spanier ist aber als Ausländer in Spanien auch Immobilien und er bekommt eine Nennummer.

00:39:53: Das ist die eindeutige Identität digital.

00:39:56: Und egal was du in Spaniens machst ob du deinen Telekommunikationsanschluss, ob du dein Mietvertrag, ob Du die Bauhauskarte oder was auch immer haben möchtest hast du nur diese führende Nennnummer.

00:40:08: darüber läuft alles.

00:40:11: Die Spanier selber haben dann nochmal ihre C-Nummer.

00:40:13: Das ist dann eben für den spanischen Bürger, aber das auch eindeutig Identität.

00:40:18: Hast du dich immer gefragt wie viele digitale Identitäten du in Deutschland hast?

00:40:21: Ja nicht nur eine!

00:40:24: Und es wäre schön wenn wir auch da mal an anfangen würden die Dinge darunter zählen und deshalb sind sie weiter weil die schneller sind.

00:40:30: Ich habe gerade überlegt gehabt natürlich sich in der Politik immer die Situation dass Personen nicht so lange bleiben aber es ist natürlich auch im Management so dass Personen dreizig Jahre im gleichen Management bleiben.

00:40:42: Also von daher ist es, glaube ich wichtig zu überlegen was könnte der Grund sein worum es nicht funktioniert?

00:40:49: Ja und es hat immer einen guten Grund, gar keine Frage.

00:40:52: Ich glaube ich habe vorhin noch ein Telefonat geführt wo ich sage wir müssen jetzt auch mal aufhören zu schimpfen und wir müssen wirklich nach vorne gucken.

00:41:00: also ich versuche mich auch jeden Tag selbst zu motivieren und immer wieder an der Nase hochzuziehen.

00:41:05: und wir wissen auch du bist fünf Minuten bei den Medien hörst man zu und dann kann ich sagen ich drehe mich um und kann mich gleich beerdigen.

00:41:12: und das ist genau der Punkt.

00:41:13: ja wir müssen aufhörn.

00:41:14: Ja, dieses ewige geht nicht.

00:41:16: Tut mich macht nichts sondern machen jetzt wieder machen.

00:41:19: wir haben doch diese Qualitäten.

00:41:20: Wir haben super Menschen in diesem Land.

00:41:22: ja wie könnten das alles tun?

00:41:24: Das beschäftigt mich natürlich auch zu sagen mein Gott verstehen wir denn da gerade und nicht immer nur die schwarze Seite sehen sondern da gibt es ganz ganz ganz viel Licht am Horizont.

00:41:34: Gab's noch den Moment wo du gesagt hast dass wird nichts?

00:41:36: Ja

00:41:37: jeden Tag.

00:41:39: Es gibt jeden tag Momente wo ich denke Und es gibt auch jeden Tag Momente, wo ich Fehler mache.

00:41:45: Da muss man sich ehrlich machen!

00:41:49: Und ich bin auch ein Fan davon, dass der offen zu kommunizieren.

00:41:52: Auch mit meinem Team zu kommunikieren und denen das auch vorzuleben.

00:41:56: Dass sich für mich eben auch sagen kann, auch ich habe meine Spächen und vielleicht manchmal zu viel.

00:42:00: Das sind die Themen, die wir aufarbeiten müssen.

00:42:03: Ja klar gibt es auch mal zwischendurch Momente wo ich gedacht habe Mensch da!

00:42:07: Ich hab ja mit einer Plattform mal angefangen kriegen wir das hin?

00:42:12: Kriegen wir das sauber

00:42:12: hin?!

00:42:13: Jetzt kommt wieder der Punkt der Mensch.

00:42:16: Da ging es nicht darum, dass die Technologie nicht geht.

00:42:19: Sondern da ging's darum, das wir mehr Komfortzone für diese Menschen schaffen mussten, dass sie sich in dieser neuen Umgebung wohler fühlen und dass wir sie besser mitnehmen.

00:42:29: Und was können wir alle immer noch nicht perfekt und gut?

00:42:31: Und wird immer wieder kritisiertes Kommunikation.

00:42:35: Ja wie viel Kommunikationsbrauch ist?

00:42:37: Wer braucht diese Kommissionen?

00:42:38: Wie gibt's zu diesen Kommissionen?

00:42:39: Wie wird die verarbeitet?

00:42:41: und man wird nie alle erreichen.

00:42:43: also den Traum habe ich ausgeträumt

00:42:47: Weil du vorhin nochmal Infrastruktur und Plattformen gesprochen hast.

00:42:50: Du hattest ja gesagt gehabt, dass ihr euch bei Stack IT also die Schwarzgruppe wo Kaufland dazu kommt, Lidl dazukommt, euch entschieden habt da mit zusammenzuarbeiten.

00:43:02: Kannst du uns noch mal kurz die Beweggründe?

00:43:04: Warum macht man das?

00:43:06: Ich glaube Souveränität hattet du angesprochen.

00:43:07: Ja!

00:43:08: Das ist eigentlich der Hauptgrund.

00:43:12: lange, lange danach geguckt zu sagen was sind eigentlich die Alternativen zu den klassischen amerikäischen Reiperskillern?

00:43:19: und ich würde nicht sagen sie sind nicht schlecht.

00:43:21: Und die sind natürlich weit weit weit voraus.

00:43:23: und wenn man so eine Einordnung macht sowas bieten uns das Deckintor heute und es würden jetzt beispielsweise einmal Sohn die sicherlich gerade im Cloud-Umfeld extrem weit sind anbieten.

00:43:35: das darf man dann kann man nicht vergleichen.

00:43:37: Aber interessant finde ich, dass eben eine Schwarzgruppe und ich glaube die haben ja auch für sich selber eingesporen, dass sie eben auch in Technologie gegannt werden.

00:43:47: Und dazu gehört ihr eben logischerweise auch, sich mal zu vergleichen im europäischen Raum.

00:43:53: Ich glaube die meisten Beweggründe Ob das richtig ist oder nicht, ist am Ende die Frage.

00:44:00: Wo landen diese hochkritischen Daten von Patienten?

00:44:03: Wenn wir mit Systemen, wo wir Patientendaten erfassen in Cloud-Umgebungen gehen und ich glaube, dass kannst du auch nicht jedem erklären, dass man dann plötzlich sagt, auch die liegen irgendwo wieder in einem System, das zwar in Deutschland oder in Amsterdam betrieben wird und das auch unter der Souveränität betrieben werden muss, wo es ja mittlerweile Zertifizierung gibt.

00:44:25: Aber da muss ich auch ehrlich sagen, ah, sehe ich die Ambition einer Schwarzgruppe.

00:44:29: Die ich natürlich begrüße wie sie sich da gerade aufstellen und mit welcher Energie Sie daran gehen und dann auch schon sagen jetzt bieten wir mal die Cloud-Services an.

00:44:38: Darf ja nicht vergessen man die schwarze Gruppe versorgt ja selber vierhundertfünfzigtausend Menschen an fünfzehntausend Standorten in Europa.

00:44:45: also wenn das einer kann können die das?

00:44:47: Und dazu haben uns überzeugt.

00:44:48: es kam noch dazu dass wir mit der Schwarzgruppe auch parallel zum Beispiel andere Themen machen.

00:44:56: Wir haben eine Division, die da Gesundheit heißt und ich finde das ist ein ganz wichtiger Trend Und Gesundheit heißt halt Gesundheit und Nichtkrankheit.

00:45:06: Auch hier gibt es Themen, wie wir gemeinsam etwas aufbauen, dass wir Menschen bei Arbeitgebern Zugang ins Gesundheitssystem schaffen.

00:45:16: Das ist dann auch so ein Geben und Nehmen.

00:45:18: Dann kamen noch darüber raus, dass eine ganz tolle Plattform von der Schwarzgruppe übernommen haben die uns bei der Cyberkriminalität absichern, die uns da wiederum hilft.

00:45:31: Auch das können sie gut... Und die haben das dann wieder als Produkt vermarktet und wir sind da richtig auf den Zug aufgesprochen.

00:45:36: Also, da gibt es auch viele Gemeinsamkeiten!

00:45:38: Und dann war das natürlich begrüßend für zusammen.

00:45:40: Da gibt's jetzt auch noch an der Cloud, zu der ich zu hundert Prozent sagen kann... Die ist im europäischen Raum ganz klar der Souveränität unterlegt und damit bin ich mit meinen kritischen Patientennaten hundert prozent auf der sicheren Seite.

00:45:55: Mit unseren Patienten-Daten muss ich sagen?

00:45:59: Gabs mal dem Moment dass ihr jetzt in der letzten Zeit eine KI-Initiative gegründeter oder gebaut habt, aufgesetzt habt wo du gesagt hast die müssen wir wieder einstellen weil es nicht funktioniert.

00:46:12: Ja das passiert übrigens jeden Tag.

00:46:15: also ich habe vielleicht in RWE Zeiten das meiste gelernt wie man vielleicht mit einer schnellen Idee und damals haben wir noch über das Thema Digitalisierung gesprochen und dann gar nicht über KI gesprochen aber es sind viele Parallelen da mal schnell was ausgründen im Kerngeschäft etwas Neues entwickeln Und da haben wir ja auch hundert Ideen entwickelt und davor konnten wir sicherlich über achtzig wieder einstellen.

00:46:35: Also das muss ja auch diesen Proof haben, im KI-Umfeld kommt im Gesundheitssystem etwas Besonderes noch.

00:46:41: der AI Act klassifiziert uns ja auch als kritisches Geschäftsfeld was total verständlich ist und damit unterliegen wir sowieso nochmal ein paar mehr Regularien.

00:46:52: Und wichtig ist zum Beispiel heute mit einer KI zu identifizieren.

00:46:55: A-Ling, alle Zertifizierungen vor sind ja auch dinten werden die Daten tatsächlich eben auch souverän gehalten weil leider jede KI mittlerweile heute auch Cloud nutzt.

00:47:05: das lässt sich ja gar nicht anders machen.

00:47:07: und wo wären die Daten abgelegt?

00:47:09: Da hatten wir auch schon auf dem Weg dann Erkenntnisse wo wir einfach einen Stopp reinziehen mussten Wo Zertifikierung nicht vorlagen.

00:47:17: Gut fürs Lernen war super Aber jetzt wissen wir auch wieder mehr, also wie wir das eben wirklich sauber kanalisieren.

00:47:24: Welches KI-Modell ist eigentlich für uns geeignet?

00:47:27: Und da haben wir schon einige Tests gehabt und sind auf einige, sag man so schön, Mauern bestoßen die wir nicht umstoßen konnten und mussten dann auch den Rückzieher machen.

00:47:37: aber ich muss auch fairerweise sagen es gibt da ganz viele Modelle, also Unternehmen die ja KI-Agenten nutzen, also KI-Modelle nutzen um fachspezifische Lösungen zu bauen.

00:47:49: Die bauen ja nicht die KI aber sie setzen natürlich diese Agenten ein, die am Ende mit diesen Daten umgehen und dann auch KI- Modelle entwickeln, die wir nutzen.

00:47:58: Und das kann man heute relativ schnell selektieren.

00:48:01: Also wir sind mittlerweile auf so einer eigenen KI-Community intern, wo der eine sich auch ethische Aspekte, der andere sich stärker an den AI-Akt anguckt, der dritte auch majoristisch draufguckt und dann die nächste Security-Tage steht und dann der Datenschutz, sodass wir relativ schnell auch zu einem Ergebnis kommen.

00:48:21: Gibt es was... nicht besprochen haben, wo du sagen würdest das?

00:48:25: ein spannender Punkt den die Hörerinnen verstehen müssen.

00:48:29: Ich glaube ich werde ganz oft gefragt wenn ich jetzt gerade natürlich mit meiner eigenen Idee und meine Leidenschaft immer dahin gehe dann immer so positiv nach vorne bin, dass ich vielleicht auch mehr mal die Probleme vielleicht mal angucken sollte.

00:48:44: Aber ich weiß nicht, ich bin selber halt so ein Treiber und da werde ich immer gefragt sagen, wie sieht eigentlich so einen Krankenhaus in fünf Jahren aus?

00:48:50: Ja, spannende Frage!

00:48:51: Und wie sieht das denn

00:48:51: raus?!

00:48:52: Ich meine wir reden gerade über Fachkräftemalle... ...und ich weiß sich ob ihr den Film von diesen tanzenen Robot Tanners China gesehen habt Und es ist kein Fake-Film.

00:49:01: Also die tanzen auf einem Bein und balancieren oben Tablets, ja?

00:49:04: Das sind Ballett!

00:49:06: Und ich meine dem müssen wir Rechnung tragen dass ich schon durchaus glaube das wir noch viel mehr Technologie auch in diesem Krankenhaus sehen werden.

00:49:14: ob das ein Wäscheroboter oder ein Roboter ist er bettentransportiert oder ob das eben jemand auch ist der Essens tablet austeilt und wieder einsammelt.

00:49:24: so wird die Zukunft aussehen und ich glaube wenn das nicht negieren können wird es nicht sein.

00:49:29: Und das ist so ein bisschen schön, mal zu sehen was so die Zukunft mit sich bringt.

00:49:33: und ich weiß dass wir extrem viel Berührungsängste damit haben ja weil wir teilweise ja die Hintergründe nicht verstehen.

00:49:41: für mich selbst zu mich die jetzt wirklich vierzig Jahre Techie Kran macht.

00:49:46: Ich bin ja auch abgehangen.

00:49:47: Ich muss ja auch manchmal dumme Fragen stellen, um zu verstehen was trainiert ihr denn da gerade?

00:49:53: und wie hast du denn den Code gepromptet?

00:49:55: Und warum tut die KI genau das, was ich da grade sage?

00:49:58: Und ich habe ein schönes Beispiel, wie man auch mal eine KI austricksen kann.

00:50:04: Das hab' ich geklaut von Professor Brauchage der diesen Vortrag vom Frauenhofer hatte.

00:50:10: Und der Herr hat gesagt, wir haben da mal so ein Test gemacht.

00:50:12: Wir haben einfach mal fiktive sechsstellige Zahlen genommen – einfach würdurcheinander.

00:50:17: Ja?

00:50:17: Also sixhundert-einen, achtzigtausend, zwonder dreien, dreißig Mal siebenhundert Ahrenden oder was auch immer eine Zahl einfach hingeschrieben und haben gesagt gibt mir das Ergebnis mehr nicht!

00:50:26: Und habt es geprompt denn die Zahl stimmt nicht.

00:50:28: Warum stimmt die nicht?

00:50:29: Weil die KI dieses Kombination nicht trainiert hat.

00:50:33: Wenn du aber den prompt machst und der KI sagst Bitte multipliziere diese zwei Zahlen und nutze den Kalkulator, dann stimmt die Zahl.

00:50:42: Und das ist der Unterschied wie man mit Kai Jung geht.

00:50:44: Das hat mir auch wieder Sleucht in die Augen gebracht zu sagen guckst du mal an so einfach geht's.

00:50:51: Am Ende ist es trotzdem der Mensch.

00:50:56: trotz KI immer wieder so sein, dass wir als Menschen da seien haben indem wir sagen natürlich und ich muss am Ende beurteilen können ob das was die KI tut der Agent ob das Automatisierung Rechnungen verbucht ob das Dokumentation ist vollautomatisierte Prozessmodellierung ist.

00:51:14: Ich muss am Ende, sage ich immer so schön auf den Knopf drücken und bestätigen das ist es so insbesondere im gesundheitsumfeld.

00:51:21: ja weil da kommt es drauf an und es wird uns auch keiner abnehmen.

00:51:24: Und natürlich gibt's Plattformen, ich weiß auch vor einem Jahr gab es ja bereits Google-Hels wo über Gemini brenne genommen die in Indien Augenhintergründe abgelichtet haben, also Bildverfahren gemacht haben und haben dann auch in einer Konferenz der Reich drinnen natürlich gezeigt haben.

00:51:44: Da hat sich dann ein Patient hingesetzt vor diese Spaltlampe, da haben sie den Augen hinterher und sich angeguckt und haben das in die KI geschickt.

00:51:52: Und die KI hat dann von Google zu hundert Prozent gesagt was die Erkrankung ist und wie die Netzhaut zu beurteilen ist.

00:51:59: Das war schon fasziniert ja aber das muss eben auch gefüttert werden Und es hat viele, viele ethische Fragestellungen, die wir uns stellen

00:52:08: müssen.

00:52:11: Ja, vielen Dank!

00:52:13: Wenn wir so ein bisschen an der Ende der Folge denken – mal hier mal zwei Fragen – machst du noch was Privatmitdaten?

00:52:19: Wie muss ich mir deine IT-Affinität vielleicht privat vorstellen?

00:52:24: und dann die zweite Frage natürlich welcher Filmtitel würdest du...

00:52:29: Ja, gute Frage.

00:52:30: Also klar mache ich mit privat viele Daten?

00:52:33: ja und ich habe auch alle Variables die man haben kann.

00:52:35: natürlich bin ich ein Freak und möchte auch wissen wie ich schlafe und ob ich gut schlaffe und wie meine Daten aufgearbeitet werden?

00:52:42: Und wenn ich Sport mache zähle ich jeden Schritt und jede Kalorie und natürlich auch wie zum Beispiel logischerweise die Nervendurchleitungen, die Muskulatur aussieht, wie viel Wasserverhalten ich im Körper habe.

00:52:54: aber das geht natürlich auch ein bisschen um den Selbstschutz gesund erhalten.

00:52:59: Ich habe in gewisser Stresslevel, glaube ich, dass jeder auf dieser Ebene hat und da ist viel Reiserei dazwischen, da ist viele Fastfood dazwingen.

00:53:08: Ich kann mir halt den Luxus nicht gönnen, jeden an gesund zu

00:53:10: kochen.".

00:53:11: Und da ist eben auch trotzdem wichtig, immer zu wissen wie ich gerade halt Füße unterwegs bin und da sammle ich schon Daten.

00:53:17: Und ich bin zu Hause voll durchdigitalisiert.

00:53:19: du wirst bei mir kein Fotoalbum mehr finden!

00:53:22: Ich habe mal im Jahr zwei tausend sieben.

00:53:24: Da war also Scannen wirklich noch eine Herausforderung so alles was sich da schon in diesen ganzen Foto-Alben gesammelt hat über Jahre wo du ja nie eingeklebt hast.

00:53:34: die hab ich dann halt alle einfach mal eingescannt.

00:53:37: das war wochenlange Arbeit Das hat mich befreit.

00:53:40: Ich hatte plötzlich nicht mal so zwanzig Fotoalmen und tausende verlosen Bildern, der Witz heute ist.

00:53:47: jetzt kann ich diese Fotos durch die KI schicken und kann sagen guck dir die Fotobibliothek an ganz einfach und erstelle mir bitte aus Erkennung von Mustern wie Fotos in welche Kategorien packen und wie ich sie kategoriere.

00:54:03: Und das ist faszinierend, was dabei rauskommt.

00:54:06: natürlich kann ich sagen dass wir selber noch sortieren aber da bin ich voll digital.

00:54:10: also ich habe auch glaube ich nur noch einen Ordner mit den wichtigen Verträgen die man unbedingt auch ein Papier braucht und der Rest ist digital und das fordere ich logischerweise auch ein.

00:54:18: Das erleichtert ja auch mein Leben.

00:54:21: Es ist natürlich immer die Frage Kann ich es hinterher auch jedem so vermachen?

00:54:25: Aber es gibt ja auch geschlossene Cloudräume, wo ich dann natürlich sagen kann.

00:54:30: Ich kann das sauber übergeben und ich finde auch wichtig – und das ist vielleicht auch bescheuert darüber nachzudenken.

00:54:36: aber was ist denn nach mir?

00:54:38: Und ich möchte nicht dass meine Familie sich mit meinen digitalen Signaturen noch beschäftigen muss.

00:54:42: Auch so etwas muss geklärt sein!

00:54:44: Aber da bin ich halt viel digital unterwegs ja und nutze natürlich auch Social Media.

00:54:50: Morgen haben wir wieder diese, ich weiß nicht ob sich das auch schon erreicht hat.

00:54:53: Das Thema Datenschutz bei Meta im WhatsApp, wo man jetzt nochmal darauf hingewiesen wird, da wird die SKI eingeholt.

00:54:59: Ich weiß es jetzt nicht, ist das eine Fake-News gewesen?

00:55:02: Es lag sich irgendwie real oder stand ein Hinweis drin dass ich bitte noch mal in den Gruppenchats, die ich administriere, gucke, ob ich da auch die richtige Datenschutzeinstellung habe?

00:55:14: guter kleiner Hinweis.

00:55:15: Ja, die weitere Datenschutzanstellung.

00:55:17: Genau.

00:55:17: Das habe ich auch schon mal gehört.

00:55:20: Wenn ich das Ganze als Film titulieren würde... Ich weiß nicht warum mich da einmal dran hängt aber es gibt einen Film der mich fasziniert hat.

00:55:29: The Green Mile.

00:55:31: Okay ja.

00:55:32: Tom Hanks?

00:55:34: irgendwo in den Vierziger, Dreißiger-Vierzigern im Gefängnis.

00:55:38: Wo dieses gute und das Schlechte so nah beieinander lag mit diesem Menschen der dieses Wunderwerk der Natur hatte alles heilen zu können.

00:55:47: Und ich vergleiche das eben auch immer mit was kann ich eigentlich alles heilen?

00:55:51: Welchen Weg kann ich

00:55:52: bereiten?".

00:55:53: Und das ist immer so, wo ich mich gerne in meinen Kontext sehe.

00:55:57: Aber ich darf nicht außer Acht lassen wie viel Gute und wie viel Schlechte.

00:56:01: Es ist egal worauf ich das projiziere nebeneinanderliegt.

00:56:04: Wir müssen mit beiden umgehen können.

00:56:08: Vielen vielen Dank!

00:56:08: Ich würde gerne nochmal die Folge als Fahrt zusammenfassen.

00:56:11: dann kannst du sagen ob die richtigen Sachen mitgenommen haben und dann sind wir fertig.

00:56:15: Ich glaube, der spannende Punkt den du nochmal bestätigt hast ist in den letzten zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren ist massiv das Thema Entwicklung der Technik entstanden.

00:56:29: Viele Unternehmen haben Standardlösungen aufgenommen, die dann im Unternehmen etabliert waren oftmals die Gewinner.

00:56:35: früher war es vor Jahren das Thema Data, dann ist es irgendwie auch Konsolidierung der Kernsysteme und es wird immer muss immer geguckt werden wo ist die Wertschöpfung habe ich verstanden.

00:56:46: Jetzt geht man weg von dem Richtung.

00:56:49: so Chief Information Officer du gehst eher in Richtung Transformations-Office oder bist Transformationsoffice weil die Prozesse eines der wichtigsten Themen sind und auf der Basis kann man da nochmal schneller und besser gerade Wertschöffungen heben Weil KI sich ganz anders positioniert wie die Themen davor.

00:57:07: Und ein Punkt den du spannend gesagt hast, es muss nicht immer digitale Prozess sein oder das muss nicht der KI-Prozess sein sondern ich muss ihn erst mal aufschreiben und dann entscheiden.

00:57:16: vielleicht kann ich ihn auch verändern ohne einen System anzuwerfen um den einzuführen?

00:57:21: Ja gut zusammengefasst und ich sage dass ist so genau dieser Turn.

00:57:26: damit möchte ich aber bitte auch weil ich ja auch in der CIO Community groß geworden bin Das hat alles eine Daseinsberechtigung.

00:57:34: Definitiv,

00:57:34: ja.

00:57:34: Also wir brauchen auch Menschen die nach wie vor ganz klassisch sich mit Informationstechnologien erbasis beschäftigen weil wenn man das außer Acht lassen es gibt ja schon spöttische Menschen die behaupten einen SAP sind in Zukunft überflüssig weil's wird alles über KI-Agenten abgewickelt.

00:57:50: Das musst du dann erstmal orchestrieren.

00:57:53: also da gibts ne Daseinberechtigung und wir werden auch Komplexität den Unternehmen nicht so schnell loswerden die wie gesagt diese beiden Welten parallelisieren, wenn wir das gut machen würden.

00:58:03: Wärme gut!

00:58:04: Vielen Dank für die Folge.

00:58:05: Ich

00:58:05: danke dir.

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