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Wie 120 Ironman in 120 Tagen funktionieren - mit Jonas D., Extremsportler

Shownotes

Jonas Deichmann hat 120 Ironman in 120 Tagen absolviert – mehr als jeder Mensch vor ihm. Die Sportmedizin hat gesagt: körperlich unmöglich. In dieser Folge spreche ich mit ihm darüber, welche Daten im Extremsport wirklich zählen, wann Algorithmen wie der Wearable versagen und was CDOs, Datenteams und Führungskräfte vom Mindset eines Weltrekordlers lernen können.

Key Takeaways: → Warum Jonas Deichmanns Wearable ihm jeden Tag '0% Erholung' gesagt hätte – und warum das irrelevant war → Die 2 Datenpunkte, die über 120 Tage wirklich über Erfolg und Verletzung entschieden haben (Spoiler: nicht Watt, nicht VO2max) → Wie sich sein Ruhepuls während des Projekts von 37 auf 70 erhöhte – und der Maximalpuls von 190 auf 115 fiel → Warum klassische Trainingspläne und Tour-de-France-Algorithmen für so ein Projekt scheitern mussten → Wie Deichmann Gewohnheiten designt – und wie Vertriebs-Teams genau dasselbe Prinzip nutzen können → Warum der Kopf entscheidet, wann die Erschöpfung kommt – und was das für langfristige High-Performance heißt

Über den Gast: Jonas Deichmann ist Extremsportler, Abenteurer und Keynote-Speaker. Er hat die Welt mit dem Rad umrundet, die Fahrrad-Weltrekorde für alle Kontinente gebrochen und in 120 Tagen 120 Ironman-Distanzen absolviert – Weltrekord. Seine Netflix-Doku 'Das Limit bin ich' zeigt das Projekt.

MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts.

🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas Deichmann: https://www.linkedin.com/in/jonas-deichmann-93103189/ 🎥 Netflix-Doku über Jonas Deichmann: 'Das Limit bin ich' 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas Rashedi: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi

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Transkript anzeigen

00:00:00: In der heutigen Folge spreche ich mit dem lieben Jonas Deichmann.

00:00:03: Ich mache immer Analogien zum Thema Business und Sport, und Jonas kann das viel besser!

00:00:10: Seid gespannt.

00:00:10: in der heutige Folge geht es wirklich rumt ums Thema Extrem-Sport und welche Daten da vielleicht sinnvoll sind.

00:00:21: Neue Folgen jeden Freitag –.

00:00:23: in dieser digitalen Welt gibt es einen speziellen Faktor, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet.

00:00:29: Daten doch nur die wenigsten wissen sie für sich zu nutzen.

00:00:33: Wer seine Kunden verstehen will, um ihnen das bieten zu können was sie brauchen kommt um ein professionelles Datenmanagement nicht herum.

00:00:40: Jonas Rascheli interviewt andere Experten aus den Data Bereichen und zeigt Schritt für Schritt wie genau das funktioniert.

00:00:53: Hi Jonas!

00:00:54: Hi freut mich sehr.

00:00:56: ich glaube ich muss dich gar nicht vorstellen weil so viele Leute dich kennen.

00:01:00: Hundertzwanzig Tage, hundertzwantzig Iron Man sich hatte mir noch aufgeschrieben irgendwie Vierhundertsechsundfünfzig Kilometer geschwommen durch Kroatien, wenn man das so richtig gerechnet hat.

00:01:11: Es ist also eine Menge an Sport was du machst?

00:01:14: Ja, Sport ist mein Leben!

00:01:16: Ich mache seit neun Jahren das ganze beruflich und würde jetzt mal behaupten dass ich mehr Grundlagen außerbaresport mach als jeder andere über die letzten Jahre und meine Leidenschaft habe ich zum Beruf gemacht.

00:01:30: gibt nichts schöneres

00:01:33: Wo wir gerne heute darüber sprechen.

00:01:36: Ich bin ja nicht der Sport Podcast, sondern eher das Thema wie beschäftigen dich Daten?

00:01:43: Wie beschäftigen sich irgendwie Messungen und Trainingsthemen in deiner großen Leidenschaften und in deinem Sport um rauszufinden was können wir eigentlich daraus lernen was wir ins Business transferieren können?

00:01:57: Ich hatte mir so ein bisschen aufgeschrieben und gerade eben hast du es schon teilweise bestätigt, dass in hundertzwanzig Tagen so eins Komma zwei Eins Komma fünf Millionen Kalorien verbrannt werden.

00:02:07: Das ist schon eine Menge.

00:02:09: Es sind absoluter S-Weltbewerb.

00:02:10: ich habe ca.

00:02:11: Zehntausend Kalorieren am Tag gebraucht Und das bei einer Belastung.

00:02:15: also einen Ironman sind drei Komma schwimmen.

00:02:17: Hundert achtzig Kilometer Radfahren.

00:02:19: Zweiundvierzig Kilometer laufen und das jeden Tag kommen.

00:02:21: was Wolle für vier Monate?

00:02:23: Das war der Weltrekord Und ich habe das natürlich nicht wie jetzt einen in irgendwie neun Stunden gemacht, sondern ich hab im Schnitt mit allem drum und dran vierzehn Stunden am Tag gebraucht.

00:02:33: Und dann diese Mengen an Essen zu konsumieren ist die größte Herausforderung weil es gibt viele Leute die haben bei einem Ironman Magenprobleme.

00:02:44: Das darf natürlich nicht sein!

00:02:45: Ich muss mein Gewicht halten.

00:02:47: Man kann sich das so vorstellen wie ein Benzintank.

00:02:49: der soll immer randvoll sein aber darf nicht überlaufen.

00:02:53: Das funktioniert nur mit einem komplett durchgeplanten Ernährungsplan und in kleinen Mengen alle zwanzig Minuten essen.

00:03:00: Also alles ist abgemessen!

00:03:02: Ja, was sind kleine Mengen?

00:03:04: Ich hab jetzt für die Daten fix, ich habe neunzig Gramm Kohlenhydrate pro Stunde konsumiert.

00:03:09: Das ist dann morgens beim Frühstück noch Müsli- und dann Flüssignahrung beim Schwimmen zwischen Schwimmen

00:03:18: und... Stimmt, beim Schwimm musst du ja auch noch... Na klar,

00:03:20: also auch da nach alle zwanzig Minuten dann irgendwie ein Kohlenhydrat getränkt.

00:03:24: Dann noch mal einen Fußstück zwischen Schwimmen und Radfahren auf dem Rad ist wo der Magen am wenigsten empfindlich ist.

00:03:30: das heißt da kann ich dann alle zwansig Minuten einen Riegel oder eine Banane essen plus noch ne kleine Pation Pasta dazwischen drin.

00:03:37: und beim Laufen ist es dann wo der Magen ja am anfälligsten ist, da bin ich dann auf Gels umgestiegen und habe dann einfach alle zwanzig Minuten an Gel gegessen.

00:03:46: und abends kommt Ja, Pasta oder irgendwas.

00:03:49: Abends kann man dann ja noch mal richtig aufladen.

00:03:53: Die Pasta-Party die man sonst so kennt fortriert, sonst hast du eigentlich jeden Abend gemacht?

00:03:57: Na klar!

00:03:57: Also ich muss ja wieder auffüllen für den nächsten Tag und das ist einfach so wichtig die Balance zu halten auch was man und wann und in welcher Reihenfolge es ist.

00:04:08: Jetzt haben wir vorhin drüber gesprochen.

00:04:10: Thema Tracking.

00:04:11: Du trägst glaube ich eine Uhr, die dir alles mitmüsst Aber Vergleichswerte gibt's ja am Ende gar nicht, hast du gerade eben angesprochen.

00:04:19: Also es hat nun niemand, hundertzwanzig Triathlonen und hundert zwanzig Tagen gemacht?

00:04:23: Wie bereitet man sich da eigentlich davor?

00:04:26: Es ist hochspannend!

00:04:27: Es gab den Vergleichwert vom Sean Conway der vor mir den Rekord hatte, der hat hundertundfünf gemacht.

00:04:34: Ansonsten also es gab drei vier Leute die mehr als zehn gemacht haben.

00:04:41: Das ist kein Zehn, das ist kein Vergleich.

00:04:44: Wo man sich in Sphären begeben hat, wo die was im Körper über Dinge passieren.

00:04:51: Da gibt es keine Experten.

00:04:52: also da gibt's jetzt keinen Trainer der dir ein Trainingsplan schreibt weil muss man ganz klar sagen Ein Iron Man ist.

00:04:59: das ist wie ein hundert Meter Lauf den wir Marathon vergleichen.

00:05:02: Beides als seine Berechtigung aber sind zwei komplett andere Dinge.

00:05:08: Und wo ich das Projekt bekannt gegeben habe, ist auch in den Medien und unter der Sportmedizin durchaus die Debatte rumgegangen.

00:05:15: Ob es ein Projekt überhaupt machbar ist?

00:05:18: Es gab einige sehr bekannte Sportmediziner, die gesagt haben, dass geht nicht körperlich unmöglich weil die Standardtheorie besagt einfach, dass man sich immer weiter einen Keller trainiert und irgendwann ist man verletzt oder es geht halt nicht mehr.

00:05:32: Und ich habe aber gewusst, das stimmt so nicht.

00:05:36: Weil was ich mache ist ja auch Low Intensity.

00:05:40: Bedeutend ich mache keine Intervalle oder irgendwie so beim Projekt mit einem Puls von ein Hundert unterwegs im Fettverbrennungsbereich.

00:05:47: Also wenn du jetzt eine Tour de France beispielsweise mit Bergintervallen und so weiter fährst, dann kannst du nicht über so einen langen Zeitraum über diese Dauer jeden Tag.

00:05:57: Was ist

00:05:57: dein Ruhrpuls?

00:05:58: Mein Ruhrpulse ist siebendreißig!

00:06:02: Und in diesem Bereich, das habe ich gewusst von meinen vorherigen Projekten.

00:06:05: Ich hab ja schon Drinalon um die Welt gemacht und erst Fahrradweltrekorde für alle großen Kontinente gemacht.

00:06:11: Und ich habe gewusst es gibt diese Adaptationsphase.

00:06:14: also wenn du in absoluter Topform bist der Körper sowas kennt dann geht's erstmal so von Tag eins die erste Woche kontinuierlich nach unten.

00:06:24: Der Körper wird müder und müderes kommt der Muskelkater und dann kommt irgendwann der Punkt wo sich der Körper an die Belastung gewöhnt Und dann geht's auch wieder aufwärts.

00:06:32: Das heißt nicht, dass du die Grundmüdigkeit ist da und du wirst natürlich nicht schnell aber es geht dir deutlich besser als vorher.

00:06:41: Daran zu glauben das ist die große Kunst.

00:06:45: und jeden Tag aufs Neue ganz egal was für Schmerzen man hat und dann kommt der Moment wo sich der Körper anfasst.

00:06:50: Das haben wir gewusst auch als Team.

00:06:52: ich habe das aber von fest überzeugt.

00:06:54: Aber es gibt nur einen Weg wirklich herauszufinden ob so ist.

00:06:59: Hättest du hundert und zwanzig geschafft?

00:07:01: Definitiv.

00:07:01: Also ich habe bei Taghundertzwanzig ging es mir gut, wie ich hätte weitermachen können aber ich hab von Tag eins an auf Taghundertzwanzigg mir vorgestellt.

00:07:12: das war immer das Ziel und am Ende machts doch keinen Unterschied ob ich hundertzwansig oder hundertfünfundswanzig mache.

00:07:18: der Weltrekord war hundert fünf und ich wollte nicht einfach einen mehr machen.

00:07:21: ich wollte deutlich mehr machen Und habe trotzdem gewusst, ich brauche ein Enddatum.

00:07:27: Weil wenn ich Open-End jeden Tag einen Iron Man mache die Belastung ist so hoch.

00:07:30: das Projekt endet per Definition mit einer Verletzung und ich wollte natürlich im Positiven aufhören.

00:07:35: und daher hundertzwanzig und dann den Schluss.

00:07:38: daran haben wir auch nie diskutiert ob es jetzt weitergeht.

00:07:42: Es gibt so viele Bücher die glaube ich immer wieder sowohl die man zitieren kann wo es heißt es kommt jetzt jemand der nicht wusste dass es nicht funktioniert Und es dann macht und geschafft hat.

00:07:55: Jetzt wurde dir aber ganz klar signalisiert von prominenten Sportmedizinern, dass das nicht funktioniert.

00:08:02: Ein spannender Kontrast zu.

00:08:04: was geben die Daten so her?

00:08:06: Bist du nur natürlich ein Ausnahmesportner versus glaube ich den Daten und gehe ich damit.

00:08:11: Die Daten die man so erhebt wie man bekommt die man ja vielleicht auch auf der Uhr hier hat ist ja eigentlich Durchschnitt.

00:08:19: Wie hebt man sich daraus ab?

00:08:21: Also das Entscheidende war, dass für das Projekt was ich gemacht habe gab es keine validen Daten.

00:08:28: Weil auch die Sportmedizin hat sich natürlich auf die Studien, die es zu ähnlichen Themen gibt berufen – auf Tour de France oder irgendwelche Events, die dann im maximalen Belastungsbereich über ein paar Tage oder Wochen gehen.

00:08:43: Aber es gab keine Studie zu dem Thema.

00:08:45: Ich bin ein bisschen Versuchskaninchen für die Wissenschaft, weil Dr.

00:08:48: Bernd Langstein von Uniklinikum in Nürnberg hat mich während des Projekts betreut und wir haben als Team ja auch jeden Tag Daten aufgenommen und geschaut was das mit dem Körper macht.

00:08:59: also dass war die Studie.

00:09:01: Und daher Datenjahr.

00:09:04: aber die Frage ist natürlich immer Haben sie wirklich Relevanz für das was du tust?

00:09:24: Das

00:09:26: sind so Daten, die du dir täglich angeschaut hast?

00:09:29: Also wir haben sehr oft den Ruhepuls und vor allen Dingen auf die Herzverkennungsvariabilität geguckt.

00:09:35: Die ist bei dir bei über hundert?

00:09:37: Ja, das ist das Interessante.

00:09:38: Ich habe normalerweise einen Ruhepuls von siebenunddreißig und Maximalpulz Richtung Hundertneunzehnte gehend.

00:09:44: Während dem Projekt zum Ende hin ist mein Ruhepolz so Richtung Siebzig gegangen und meinen Maximal-Pulz also ich bin gar nicht mehr über hundertzehn oder fünfzehn gekommen.

00:09:55: Also der Körper hat sich auf eine einzige Sache eingestellt und das ist Grundlagen-Sport den ganzen Tag im Grundlagenbereich zu machen.

00:10:04: Aber das Interessante, dass jetzt auch die Herzhygienz nach so hoch geht und es hat auch nach dem Projekt tatsächlich ein guter halbes Jahr gedauert bis ich meine Herzhygynz wieder irgendwie über Hundert, Sechzeh, Kundert, Siebzehn gebracht habe.

00:10:16: Aber es ist alles wieder vollkommen normal.

00:10:18: also der Körper erholt sich, es dauert nur eine Weile!

00:10:22: Deine HRV, die Variabilitätsrate?

00:10:25: Wie ist sie?

00:10:27: Also im Normalbereich habe ich da eine große Schwankung während dem Projekt aber eben nicht mehr.

00:10:34: Also während des Projektes ist es so extrem gering geworden was ja auch normalerweise ein Anzeichen für Erkrankungen und so weiter ist.

00:10:43: Und wir haben vor allen Dingen... Ich bin auch ansonsten jetzt kein Datenfreak zu dem, wie das jetzt sage ich mal der klassische Profisport macht.

00:10:53: Das ist ja mittlerweile im Hochleistungsdreadelon da wird alles getrackt.

00:10:59: es gibt aber ein paar Sachen.

00:11:01: also selbst was ich auch hier zum Alltag tracke und während des Projekts sowieso ist der Schlaf.

00:11:06: weil gerade wenn du den Verdacht hast dass du eine Erkältung hast dann siehst du das an einem Schlafdaten.

00:11:13: ob kriegst so ne Frühwarnung und das bedeutet du kannst dann gegensteuern.

00:11:17: Das bedeutet, wenn ich jetzt an meinen Schlafnaten merke, da könnte sich was anbahnen.

00:11:23: Dann kannst du gleich gegensteuern und z.B.

00:11:27: Intensität rausnehmen oder

00:11:28: sowas.".

00:11:30: D.h.,

00:11:31: es gibt also... Du guckst ja eigentlich gar nicht!

00:11:33: Wenn man so ein bisschen versucht die Werte, die sich Jonas anschaut zu verstehen ist das eigentlich der Kern deiner Erholung, dein Schlaf den du beobachtest.

00:11:41: um herauszufinden komme ich eigentlich von meinem Stresslevel, was ich produziert habe tagsüber im nächsten Tag wieder entspannt rein

00:11:48: Genau, also das Thema Herzverkennung war wichtig.

00:11:51: Dann natürlich das Gewicht superwichtig weil bei zehn tausend Kalorien am Tag, du kannst nicht einfach elftausend essen.

00:12:00: Das funktioniert nicht.

00:12:01: Also das war von Tag eins ein Tanz auf der Rasier klinge.

00:12:05: wir haben uns als Team, ich sage kein Team, aber ich habe natürlich einen Support-Team hinter mir gehabt und wir haben gewusst Wir bewegen so an der Grenze von dem, was machbar ist.

00:12:16: Was auch der Körper aufnehmen kann.

00:12:18: und wenn ich jetzt ein halbes Kilo verliere dann sind sofort die Alarmglocken losgegangen weil das klingt erstmal nicht schlimm aber es ist ja auch.

00:12:25: fünfzig Gramm am Tag bedeutet Ich bin in drei Wochen später einfach zu dünn.

00:12:30: Ja Und dagegen zu steuern Das war unglaublich schwierig.

00:12:36: Also habe mich jeden tag gewogen und wenn wir gemerkt haben okay Hundert Gramm verloren, dann muss man was machen.

00:12:42: Hundert Grad gewonnen.

00:12:44: Super!

00:12:45: Wir gehen den richtigen Weg.

00:12:47: und das sind so Daten, dass das muss man messen weil das Entscheidende bei so einem Projekt ist es werden tagt also es werden praktisch an der Tagesordnung neue Herausforderungen kommen, Wewischen und verschiedene Dinge die man vielleicht noch gar nicht weiß und man muss gegenwirken bevor sie überhaupt da sind.

00:13:10: Also auch mein Physio beispielsweise hat nach, selbst wenn ich keinerlei Schmerzen hatte und hab mir gezupert.

00:13:15: Hat er natürlich trotzdem geschaut und gibt's irgendwo nur das erste Anzeichen des vielleicht in den nächsten Tagen irgendwas kommt?

00:13:22: Und dann kann man direkt gegensteuern!

00:13:26: Du musst einen unglaublichen Willen haben.

00:13:32: Das ist glaube ich bestimmt war ein Thema was du schon oft besprochen hast.

00:13:35: aber weiß ich habe viel mit mich.

00:13:38: trag selber eine Woop Und viele diskutieren mit mir über die Woop und sagen, naja wenn du am nächsten Morgen aufwachst und das hat keine gute Erholung dann musst du doch den ganzen Tag rumlaufen und denken dir geht schlecht.

00:13:52: Also viele lassen sich schnell von Messdaten beeindrucken und so ein bisschen beeinflussen.

00:13:59: Du wirkst aber so dass du schon natürlich durch deine Erfahrung eine klare Meinung zu dem hast.

00:14:05: also du kennst deinen Körper sehr gut lässt dich Teilweise beeinflussen im Sinne von, du weißt welche Kennzahl du dir anschauen musst.

00:14:12: Absolut!

00:14:13: Also es muss ich auch ganz klar sagen... Wenn ich bei den Hundertzwanzig-Immemens beispielsweise, also meine Uhr oder ein Whoop am Band hätte mir jeden Tag Erholung null Prozent gesagt.

00:14:26: Mach eine Woche Pause!

00:14:28: Ja sorry geht nicht und in dem Fall ist es auch kontraproduktiv weil da brauche ich keinen Amband tragen was mir sagt Ich habe Null Prozent Erholungen.

00:14:38: das tut mich nur demotivieren.

00:14:39: Also hab' ich nicht gemacht Das ist ein Algorithmus, der nicht für so ein Projekt geschrieben.

00:14:46: Der

00:14:46: ist sicherlich gut.

00:14:49: und das aber auch was ich ganz klar sagen möchte.

00:14:52: Daten sind super wichtig!

00:14:54: Aber auch Daten muss man mit einer gewissen Vorsicht genießen und mit einer Gewissen Erfahrung und Interpretation weil wenn man sich nur auf Daten verlässt und vor allen Dingen etwas macht, was so keiner macht dann sind die Daten ja nicht zu hundert Prozent auf mich ausgerichtet.

00:15:16: Wenn du jetzt die Tour de France gewinnen möchtest oder du möchtes einen Ironman-Weltbestzeit vereinmachen, oder eine Mangathon-Bestzeit... Die schauen die Leben nach Daten und es ist auch der einzige Weg das zu tun!

00:15:30: Weil es gibt genug Trainingsprogramme und Algorithmen, die genau darauf ausgerichtet sind.

00:15:35: Und damit kannst du ... Daher kommen ja auch diese Weltbestzeiten in den letzten Jahren weil du mit einfach das Training ... Du kannst halt dieses letzte ein zwei Prozent noch mal rausholen.

00:15:44: Bei dem was ich mache ist es ein bisschen etwas anderes.

00:15:46: Gezielte Daten können helfen.

00:15:50: Ein komplettes Verlassen auf auf Daten bedeutet dass sich ein bisschen über meine Intuition gehe und Ich habe Erfahrungen von vielen, vielen Jahren und mittlerweile über eine halbe Million Kilometer über verschiedene Sportarten.

00:16:04: Die auch oft besser sind als ein Algorithmus muss man ganz klar sagen.

00:16:08: also ich würde das auch meinen Körpergefühl nicht dadurch, sag' ich mal vernachlässigen.

00:16:14: und dann muss man auch ganz klar sein auch zum Thema Schlaf beispielsweise ja es ist gut wenn du weißt da kommt ne Erkältung weil du deinen schlaf trägst und siehst okay dein Herzsequenz geht hoch oder so.

00:16:26: Aber wenn du dann den ganzen Tag das Gefühl hast, oh ich hab nicht gut geschlafen.

00:16:32: Das kann manche Leute auch ein bisschen runterziehen.

00:16:36: Also so sich zu sehr auf Daten verlassen ist auch nicht gut?

00:16:42: Du hältst ja auch viele Vorträge, Keynotes.

00:16:44: Ich versuch gerade das was du gesagt hast, was wir grade besprochen haben irgendwie auf dem Business zu übertreiben.

00:16:51: Ich glaube was man so ein bisschen mitnehmen kann ist dass Wenn man sich Kennzahlen erarbeitet, wenn man sich Dashboards arbeitet, wo man sich Sachen anschaut.

00:17:00: Dass man...wenn man Extremprojekte hat wie ein starkes Wachstum in Land oder wie auch immer dann wirst du es wahrscheinlich kaum gewisse Zahlen anschauen können.

00:17:09: Du musst analog dir eine gewisse Wette eingehen und Erfahrungswerte drumrum bauen.

00:17:15: Steuert man normales Business was alltäglich ist kannst du dir eher die Daten ankommen.

00:17:21: also ich versuche diesen Vergleich zu deinem Extremsport und dem Normalsportler versus dem sehr erfolgreichen Unternehmen, versus dem teilweise erfolgreichen Unternehmer.

00:17:34: Also die Hauptbotschaft ist letztendlich Daten nicht des Datenerhebenes erheben sondern Daten erhebe wo es Sinn macht.

00:17:44: Und wenn man eine gewisse Kennzahl, gewisse Daten nicht wirklich braucht dann... Es gibt genug Unternehmen die Erhebens halt weil man sie erhebt Und das bringt am Ende überhaupt nichts, sondern bringt auch Verwirrung rein.

00:18:01: Daher ist sich Daten erheben super wichtig aber zu wissen welche und auch vor allem wie man sie interpretiert.

00:18:09: Du hast dich jetzt im Sommer bzw.

00:18:14: nein teilweise im Winter vorbereitet für deine Europatur?

00:18:17: Ich finde es eine noch mal eine passende Analogie die ich versuche immer zu wählen.

00:18:22: In der Formel eins hast du immer zwei Rennfahrer oder Rennfahrerinnen im Stall.

00:18:27: Im Rennstall, ihr geht ja jetzt zu zweit auf Tour.

00:18:32: Kannst Du was Du aus Deinem Daten, aus Deinen Körper gelernt hast, kriegst Du das transferiert?

00:18:36: Auf die zweite Person, die mitkommt?

00:18:39: Oder ticken sie ganz anders?

00:18:40: also wie kann man davon lernen?

00:18:41: weil das ist auch ein extrem Sport.

00:18:45: Definitiv!

00:18:46: Also Erfahrung ist etwas, was unglaublich wichtig ist.

00:18:51: bei solchen Projekten Begebe oder wir begeben uns in Bereichereien wo es die normalen Trainingsprojekte und Pläne, die es so gibt letztendlich relativ wenig Relevanz haben weil das ist was anderes.

00:19:08: Und sich zu sehr darauf zu verlassen was ein Trainer sagt der aber selber sowas noch nie gemacht hat finde ich persönlich immer ganz schwierig.

00:19:21: Jeder ist anders, muss man auch ganz klar sagen.

00:19:23: Also gerade im Hochleistungssport und in dem Ultra-Bereich.

00:19:28: jeder Körper reagiert anders insbesondere bei Mann und Frau.

00:19:31: aber es gibt ein paar Dinge wo man definitiv mit Erfahrung sieht okay das sollte man sich mal anschauen und man macht es lieber so oder man lässt es lieber.

00:19:44: Das sind Sachen die definitiv helfen.

00:19:48: Was war denn deine letzte Erkenntnis, die du jetzt zum Beispiel bei den Hundertzwanzig Tagen hattest oder die du aus irgendeinem extremen Projekt hattst?

00:20:01: Die größte Erkenntnisse ist, die auch auf Kino zu kommunizieren.

00:20:04: Eine Headline!

00:20:06: Also der Kopf entscheidet am Ende natürlich.

00:20:12: Es ist Mindset.

00:20:13: Hundert zwanzig Almends brauchst du einen richtigen Körper aber viel wichtiger ist der Kopf.

00:20:19: Es ist die größte Herausforderung, es gibt kein Puffer.

00:20:23: Es waren hundertzwanzig Ironmans jeden Tag, vierzehn Stunden und wenn ich an einem Tag zwei Stunden Verspätung hätte dann würde ich nicht mehr genug schlafen.

00:20:31: wir haben nächsten Tag müde wäre wieder langsam.

00:20:33: Ich wäre sofort in eine Abwärtsspirale aus der ich bei der Belastung keine Chance habe rauszukommen.

00:20:38: Das war die wirkliche Herausforderung und die wirklichen Leistungen.

00:20:42: Und da natürlich dieses Daes Kein Puffa Gibt nicht nur mental, sondern auch als Team.

00:20:53: Du darfst vier Monate keinen wirklichen Fehler machen und das funktioniert natürlich mit knallharter Disziplin in den Prozessen aber trotzdem Erleichtigkeit im allem anderen.

00:21:10: also ich sage immer gerne knallharte Disziplin auf der einen Seite und Leichtigkeit und Lächeln und Freude, das ist kein Widerspruch.

00:21:22: Im Gegenteil es ist für langfristige High-Performance eine absolute Notwendigkeit weil du wirst langfristig nur wirklich gut in dem was du tust wenn du Freude am tun hast.

00:21:34: Und das ist auch im Profisport ziemlich oft vergessen wird wo dann einfach eine Verbissenheit drin ist Und da bin ich persönlich überhaupt kein Fan davon.

00:21:43: Sondern Disziplin und absolute Fokus, da was zählt!

00:21:51: Müssen wir einmal etwas gemacht haben, was wir gemessen haben um dann rauszufinden, um es besser geht?

00:21:56: Also wärst du Jonas auf die Idee gekommen, Iron Man's in hundzwanzig Tagen zu machen?

00:22:04: Die Frage ist ein bisschen ... Weil dein Mindset ist ja... Ich schaffe was.

00:22:12: Die Frage ist, wo ist das Limit?

00:22:13: Wie schaffst du deinem Körper und deinem Kopf zu sagen es gibt eigentlich keinen Limit.

00:22:18: Wir hören gemeinsam dann auf wenn du sagst wir hören auf!

00:22:22: Ja das Spannende ist was mit dem Körper passiert während so einem Projekt.

00:22:27: und bei jedem Projekt wenn man Daten hat und nochmal zurückblickt sieht man okay da hätte man ein bisschen etwas machen können da kann man was machen und man merkt also es hat ganz viel mit so marginal gains zu tun.

00:22:40: Und man merkt bei jedem Projekt, wenn ich an dieser Stellschraube noch mal ein bisschen was drehe.

00:22:45: Dann wird man ein Prozent besser.

00:22:48: und hier auch wieder.

00:22:48: Das Ganze akkumuliert hat einen riesen Einfluss am Ende.

00:22:54: Für so etwas sind Daten unglaublich wichtig.

00:23:03: Ja, am Ende ist es natürlich die Erfahrung von all den Projekten und von dem Wissen das ich überhaupt zu dem Entschluss gekommen bin.

00:23:11: Ich schaffe hundertzwanzig Ironmans!

00:23:13: Und du musst es wirklich glauben.

00:23:14: also wenn du da nicht hundert Prozent glaubst dann ist dieses Projekt viel zu langen und viel zu hart.

00:23:21: Der Entschluß dieser Glaube der kommt vor allen Dingen dem so was halt davor gemacht hast.

00:23:30: Helf mir das zu verstehen?

00:23:31: Also wirklich für mich... Diese Thematik, wie schaffst du deinem Kopf und dir selber zu sagen es ist möglich das zu schaffen?

00:23:39: Und ich glaube dass ganz viele und so erzähle ich mir auch mit dazu.

00:23:44: Sechzig Liegestützen in einer Minute denke ich is machbar macht man einmal funktioniert aber diese Begrenzung im Kopf ausblenden zu können zu sagen Es ist das möglich was sich schaffe Ist das ein spezielles Training?

00:24:01: Hast du zusätzlich zu deinem Extremsport andere Themen mit aufgearbeitet, dass du... Du hast es vorhin Wille genannt.

00:24:09: Also zum einen mentale Stärke trainiert man nicht auf dem Sofa sondern auf der Couch.

00:24:15: hat noch niemand mentales Stärke entwickelt, sondern das trainiert mal wenn man rauskommt aus der Komfortzone und so Projekte macht Die mentale Stärke, die wir heute haben ist ein Zusammenspiel von dem was wir gestern gemacht haben.

00:24:28: Was wir in den letzten Wochen, die letzten Monate gemacht haben und wie wir aufgewachsen sind natürlich.

00:24:33: Und ich habe auch meiner Kindheit, meine Eltern haben mir nie gesagt das kannst du nicht.

00:24:40: Das ist eine dumme Idee und ich hab einige dumm Ideen mit meinem Bruder gehabt.

00:24:44: Meine Eltern haben immer gesagt ja probier es aus!

00:24:46: Wie können wir dich dabei unterstützen?

00:24:49: Und das ist, jedenfalls wieder aufstehen und das ist wie man am Ende mentale Stärke trainiert.

00:24:56: Also es hat ganz viel damit zu tun, wieder und wieder die Komfortzone verlassen einen Umfeld zu haben von positiven Menschen.

00:25:07: Das über nen sehr langen Zeitraum.

00:25:10: Der beste Zeitpunkt damit zu starten, der ist natürlich immer heute.

00:25:14: Ganz wichtig... diese bedingungslose Optimismus.

00:25:19: Ich mach mal ein Beispiel, ich hab einen Hexenschuss gehabt.

00:25:23: während der層en Hundertzwanzig Tage und am Tag Fünffünfzig bin ich morgens mit dem Hexenschuss aufgewacht.

00:25:29: Und okay dann muss ich so denken jetzt macht man Iron Man und man kommt alleine nicht vom Stuhl hoch ist erstmal herausfordernd aber keine Sekunde daran gezweibelt, dass ich das schaffe.

00:25:40: Aber ich habe auch ein Team gehabt was dann da war?

00:25:43: niemand der gesagt hat ja Jonas sieht jetzt aber echt nicht gut aus sondern mein Team hat gemeint ja Jonas wird jetzt schmerzhaft aber jetzt auf ab in den See und bis in die Streckung.

00:25:56: das würde ihr gut tun.

00:25:57: der Körper passt sich an kennst du doch?

00:25:59: Und so war es dann auch.

00:26:00: also er hat ganz viel damit zu tun mit diesem Umfeld mit großen Zielen.

00:26:06: ein Kleiner herunterbrechen.

00:26:07: Also ich sage auch immer, ich laufe von Schokoriegel zu Schokoriegel und irgendwann komme ich an weil am Ende ist es ja mental gesehen ganz oft diese Vorstellungen was da noch alles kommt die einen einschüchtert.

00:26:19: aber es gibt eine Sache die einen der Extrem Sport lehrt und das ist... Es kommen immer bessere Zeiten.

00:26:25: also wenn du heute ein Muskelkater hast, von dem Marathon oder der Langdistance.

00:26:33: Das bedeutet ja nicht dass du morgen auch einen hast sondern der Körper kann sich anpassen und gerade mit viel Training würdet es auch irgendwann.

00:26:44: Ich glaube ich habe gerade die Erkenntnis gewonnen das Du Dein eigenes Limit immer weiter verschoben hast

00:26:50: Genau

00:26:51: Und ich glaube das ist das größte.

00:26:52: also du guckst dir gar nicht, du gucks nichts.

00:26:54: manchmal so ist meine Wahrnehmung was die anderen Leute gemacht haben, sondern du weißt ... Du schaffst das vielleicht schneller oder mehr davon und verschiebst damit bewusst.

00:27:03: Also du hast jetzt sogar von der Kindheit gesprochen über diesen ganzen Zeitraum rauszugehen und zu überlegen wie man weiterkommt?

00:27:09: Absolut!

00:27:10: Also ich mache ... Das ist noch ... Scheint es sich fundamental vom klassischen Profisport weil... Ich mache Dinge, die so noch nie gemacht wurden.

00:27:18: Ja

00:27:19: Und ich habe eine ... sag' ich mal ... Eine Vergangenheit.

00:27:24: und wo ich heute bin wo es auch sehr, sehr wenig Menschen gibt.

00:27:28: Und das ist im klassischen Probisport natürlich ein bisschen anders.

00:27:32: Im klassischen Profisport kommt man vom Sportetanat oder von den Jugendkarren und natürlich läuft das über Vergleiche.

00:27:42: Das ist bei mir ein bisschen etwas anders.

00:27:46: Aber auch hier ist hoch interessant die Entscheidung ob ein Projekt machbar ist... Ich oder wir als Team brechen das immer herunter.

00:27:58: Wenn ich mir ein Beispiel drehe, lohnt man um die Welt?

00:28:01: Also ja, ich kann zehn Kilometer schwimmen also kann ich auch vierhundertsechzig schwimmen.

00:28:06: es dauert halt ein bisschen länger und ich kann durch einen Kontinent radeln also kann sich das aumachen und man hat dann laufen kann ich auf glaube ich hundertzwanzig dauert einfach ein bisschen Länger.

00:28:16: und dass dieses herunterbrechen ist ganz wichtig weil man darf sich nicht von

00:28:22: von den

00:28:22: großen Ganzen sofort entmutigen lassen.

00:28:24: Weil das entscheidende, alle großen Dingen im Leben oder in der Welt sind nicht von einem Tag auf einen anderen entstanden sondern es sind ganz oft Dinge gewesen wo man nicht gewusst hat ob's geht.

00:28:41: aber man kommt in Etappen irgendwann an.

00:28:44: Du hast vorhin von einer Kindheit gesprochen.

00:28:46: gabst du so den ein Moment wo du selber mental dass du das erste Mal so eine Grenze weit versetzt hast?

00:28:53: Du hast vom Löden Ideen gesprochen, das war es wahrscheinlich nicht.

00:28:57: Also von Kinderideen, von klein auf haben wir Sport gemacht draußen und ja oft, dass man dann irgendwo strandet oder kommt ins Unwetter und solche Sachen und das ist gut weil das ist wie man's lernt!

00:29:15: Ein absoluter Unterschied für mich war definitiv, wo ich da angefangen habe mit dem Studium.

00:29:19: Ich bin sehr international studiert und hab meinen Bachelor in Schweden gemacht – auch aus den Semestern Brasilien und Singapur – mein Master in Dänemark und Indien.

00:29:29: Und das waren Länder, bei denen ich teilweise die Sprache nicht konnte und niemanden gekannt hat.

00:29:32: Wenn du dann aus Europa nach Brasilien oder nach Indien ziehst und niemandem kennst, musst du dir alleine eine Wohnung suchen und du merkst es geht!

00:29:43: Du merkst, es geht.

00:29:45: Und du kommst komplett aus deiner Komfortzone raus.

00:29:49: aber du merkst es geht.

00:29:50: und dann hab ich mit den langen Fahrradtouren angefangen und das ist ja auch was.

00:29:55: Du fängst an mit hundert Kilometer, dann werden's zuhundfünfzig, dann fährst du erst mal zweihundert und irgendwann bist bei dreihundert.

00:30:01: Dann merkst du, naja, wer hätte noch weiterfahren können?

00:30:05: Da verschieben sich die Grenzen!

00:30:06: Das ist auf alles übertragbar, dass das schön ist denn... ...das ist diese Parallele von von Extremsport in Business, weil am Ende ist es ja ... Ich sag immer der Körper entscheidet wie schnell du bist.

00:30:19: Der Kopf entscheidet, wie lang du durchhältst und am Ende sind die Strategien mental genau dasselbe.

00:30:29: Wie gehst du damit um wenn was nicht funktioniert?

00:30:33: Gibt's eigentlich bei euch im Sp... Also man kennt das auch aus dem Business.

00:30:36: Du machst so AB-Tests Probierst eine Variante so und guckst, ob es funktioniert.

00:30:40: Guckst du eine Variant B?

00:30:42: So was würde ja bei dir nicht funktionieren.

00:30:45: In der Vorbereitung natürlich!

00:30:46: Also in der Vorbreitung ganz klar... Ich trainiere auch für Dinge die jetzt kein klassischen Trainingsplan vergibt weil es einfach ist, was noch keiner zuvor gemacht hat.

00:30:58: Und natürlich probiere ich aus.

00:31:00: Also vor dem mit den hundertzwanzig Ironmans haben wir allein was das Thema Ernährung angeht.

00:31:05: Das haben wir alles getestet natürlich vorher, genauso wie der Ausrüstung und mit dem Training.

00:31:10: Natürlich schaue ich okay wenn ich jetzt diese Sache mache, wie reagiere ich darauf?

00:31:17: Und wie kann man adaptieren?

00:31:20: Die Verbesserungen die wirkliche kommt auch nur, wenn man mal neuer Reize setzt also wenn ich immer nur genau dasselbe mache Da kommt auch keine Verbesserung, es ist ganz wichtig mal neue Reize zu setzen und was auszuprobieren.

00:31:34: Und während so einem Projekt dann natürlich haben wir immer geguckt wo sind noch Stellschrauben den man drehen kann?

00:31:40: aber mit allergrößter Vorsicht weil wir haben uns natürlich immer schon am Limit bewegt.

00:31:45: und jetzt sage ich mal einen funktionierenden Prozess.

00:31:50: Während des Projektes zu verändern ist das macht man nicht.

00:31:52: also da muss es einen sehr guten Grund für geben.

00:31:55: Das sind ja auch deine Kopfmäßig deine Punkte an denen du dich festhältst.

00:32:00: Also wenn wir jetzt plötzlich merkst, du kannst nicht mehr mit den Schuhen laufen oder dein Fahrrad ist nicht mal das was du dir vorstellst dann fängt ja nach und nach an Themen aus dem normalen Prozess rauszubrechen die du brauchst um auch zu sagen es funktioniert so wie ich das jetzt aufgebaut

00:32:14: habe.

00:32:14: Absolut also es ist vor allen Dingen auch körperliches hochspannend.

00:32:19: Du löst oft eine Kettenreaktion aus.

00:32:22: Also, manche Leute denken ja eine Knieentsündung kommt halt vom Knie.

00:32:27: Das muss nicht so sein.

00:32:28: es kann bei der Belastung von hundertzwanzig Ironmenster ist wenn deine Sattelhöhe sich um einen halben Zentimeter verändert oder du irgendwas an der Schuhplatte von deinen Klickpedalen auf den Fahrrad verstellst kann das bedeuten, dass du ein paar Tage später durch diese minimale Veränderung in deiner Sitzposition nicht auf dem Fahrrad sondern beim Laufen irgendwelche Beschwerden bekommst.

00:32:50: Und es kann auch sein, du hast irgendwas gemacht wo du halt anders sitzt, dass es dir den Rücken reingeht und das merkst du unten an den Füßen.

00:32:56: am Ende also ist eine hoch komplexe Situation und wenn du da in bestehende Prozesse eingreifst, kann das hinten raus natürlich dann ganz neue Folgen haben.

00:33:12: Glaubst du, dass der Hexenschuss daherkam?

00:33:16: Definitiv!

00:33:18: Der Hexenschuss kam am Tag fünfundfünfzig und ich habe vorher auch beschwerden gehabt, dass meine Füße zu groß wurden.

00:33:27: also ich hab gewusst das die Füse größer werden während des Projekts.

00:33:30: aber ich bin von einer Nummer ausgegangen und am Ende habe ich zwei Nummern größere Schuhe gebraucht.

00:33:35: Also an sowas denkt man ja gar nicht.

00:33:37: Ich würde nie an so was denken.

00:33:39: Absolut.

00:33:39: Weil Wasser-Einlagungen

00:33:40: mehr drin sind oder...

00:33:42: Nee, die Füße werden platt letztendlich durch diese Dauerbelastung.

00:33:46: Ganz genau!

00:33:47: Und das bedeutet da haben wir gegengesteuert natürlich und dann ja macht man so eine kleine Veränderungen irgendwo und es merkst du dann einfach ein paar Tage später irgendwo anders.

00:34:01: Kann man da nochmal gegensteuern?

00:34:03: Also wir haben ja gegen gesteuert.

00:34:04: für dir der Umgang bei dem Hexenschuss war so zum einen ich habe die Regel gehabt kommen was Wolle, ich probiere es.

00:34:11: Weil das ja auch das Schöne im Sport die Vorstellung davon ist meistens schlimmer als die Realität und wenn man einfach nur es probiert dann irgendwann geht's.

00:34:22: Wenn du laufen gehen möchtest und es regnet draußen, die Vorstimmung davon ist dann nicht erst schön.

00:34:27: aber wenn einmal losgelaufen bist dann hast du meistens einen ganz schönen Lauf.

00:34:32: Und also da ist es starten so wichtig.

00:34:37: Erstmal beim Schwimmen hat man ja so eine Streckung drinne.

00:34:39: Das ist erstmal positiv, ein bisschen wie Morgengymnastik und dann das kalte Wasser noch dazu.

00:34:45: Für vier Kilometer Morgengemastik?

00:34:46: Genau!

00:34:47: Also wir schwimmen jetzt los und probieren es und vor allem dieses Radfahren war da natürlich extrem schmerzhaft und mein Physio ist dann in die zweite Wechselzone vorauslaufen gekommen.

00:34:55: Hat mir eine zwanzig Minuten sehr, sehr schmerzafte Behandlung gegeben aber danach bin ich in vier Stunden fünf Zimmerratoren gelaufen und es war dann im Anschluss weg.

00:35:06: Mein Physio hat es am nächsten Tag auch nicht richtig glauben können, dass ich schmerzfrei bin.

00:35:10: Ich habe das sicherlich auch eine Veranlagung aber vor allen Dingen auch an mir sofort richtig reagiert und der Kopf entscheidet ganz ganz viel ist auch hoch interessant.

00:35:21: also des Placebo funktioniert.

00:35:23: da gibt's viele viele Studien die das zeigen und das geht natürlich in beide Richtungen.

00:35:27: Also wenn du ein Medikament nimmst und denkst jetzt wirst du gesund, dann selbst wenn Zucker ist funktioniert die andere Richtung natürlich genauso.

00:35:35: Wenn du denkst du du bist jetzt krank und es geht nicht mehr, dann wirst das auch oder es hat zum Beispiel einen gewissen Grad.

00:35:41: Und ich werde grundsätzlich kann steuern, wenn dir Müdung kommt nach einem Projekt.

00:35:45: Bedeutet nach hundertzwanzig Ironmans an Taghundan-Einundzwanzige ging's mir super!

00:35:50: Ich habe nämlich morgens gleich die ganzen Radiosinterviews gehabt Mittags in Empfang bei der Stadt gehabt, abends war ich nach Talkshow.

00:35:57: Also ich habe was zu tun gehabt und mein Kopf hat gewusst du hast noch zu performen.

00:36:02: Und dann unter zweiundzwanzig bin ich für drei Tage den Urlaub gefahren bevor dann der Medienmarathon losging.

00:36:07: Ich bin... und dann kam die Mühlung mit einer... also da hab' ich noch nie im Leben gehabt.

00:36:11: Ich konnte alleine die Treppe nicht hochlaufen.

00:36:14: Also in den drei Tagen?

00:36:15: Ganz

00:36:15: genau!

00:36:16: Und an dem Tag wo dann abends die nächste Talkshow war, war ich wieder fit Natürlich schon mal so zwei Monate.

00:36:26: Ja, ist eine Grundmüdigkeit gehabt aber mir war es gut und in dem Moment wo ich dann über Weihnachten ins Rielanker angekommen bin für vier Wochen dann wirkliche Urlaub war ich vier Wochen praktisch krank Und da war das vorbei und ich war wieder gesund.

00:36:38: Das kennen ja ganz viele Manager die im Urlaub immer krank werden und bei mir ist selbst diese.

00:36:44: wenn dann diese richtige Welle der Erschöpfung kommt nach so einem Projekt und die Krankheit und alles was der Körper nimmt sich desnach ein Projekt Das kommt wenn ich mental entscheide, jetzt ist es soweit.

00:36:55: Jetzt kannst du und das ist auch wichtig was man das macht weil am Ende ist immer so eine Anspannung aber dann auch die Entspannungen.

00:37:02: Ich sage mir gerne das Leben ist in Serie von Sprinz.

00:37:06: Der kann auch sehr lang gehen, der kann über Monate gehen wo ich all in gehe aber nach jedem Sprinkopf eine Erholung.

00:37:10: Das Interessante ist der Kopf kann zu einem sehr, sehr weiten Grad entscheiden.

00:37:18: Jetzt ist es Zeit sich zu erholen und bis dahin performst

00:37:21: du.".

00:37:23: Ja, das hört sich bei dir wie so ein Schalter an?

00:37:26: Ist es auch ja!

00:37:26: Und das möchte ich auch in dem Hexenschutz sagen.

00:37:30: Natürlich haben wir da viel richtig gemacht und ich habe sicherlich auch ein bisschen Glück gehabt.

00:37:35: aber trotzdem der allerwichtigste Teil ist... Ich und mein Team, wir haben auch beim Hexenschuss fest daran geglaubt Es geht weiter Vor

00:37:46: allem du.

00:37:47: Und vor allen Dingen ja und das ist der wirklich entscheidende Punkt zwischen denen die so Projekte, da meine ich es nicht einen Tag sondern Projekten die über Monate High Performance gehen.

00:37:59: Das ist der der wirklich größte Unterschied zwischen den die ankommen und die die nicht ankommen.

00:38:06: Wie gehe ich damit um?

00:38:09: wenn was wirklich schiefläuft?

00:38:12: glaube ich weiterhin fest daran, es geht weiter oder nicht.

00:38:20: Wenn du so drei Regeln aus deinem Körper-System nehmen würdest die du dem Business mitgeben müsstest was wären

00:38:30: das?

00:38:30: Das Wichtigste ist für mich auf Herausforderungen zu laufen.

00:38:34: also ich habe gesagt vorhin mentale Stärke kann man nicht auf den Sofa trainieren sondern man wächst auch an Herausforderungen und sich nicht einfach machen.

00:38:42: Und der beste Zeitpunkt dafür ist jetzt.

00:38:45: Also wer einen großen Traum hat, wer was eine Herausforderung hat machen und so verschieben sich Grenzen das wie beim bei einem Läufer es nicht gleich der Ultramarathon.

00:38:59: aber wer den Ultramaranthorn laufen möchte er kann heute zehn laufen und nächste Woche fünfzehn Kilometer und halb ich sehr später bis beim ultramarathorn.

00:39:09: aber gestartet wird jetzt oder sonst kommt irgendwas irgendwas dazwischen.

00:39:13: Dann dieses Thema des bedingungslosen Optimismus, also eine Sprache verwenden die das ausdrückt und vor allen Dingen in der Denkweise weil das wichtigste Gespräch in unserem Leben ist mit uns selbst.

00:39:23: Das muss positiv sein!

00:39:25: Also kein Konjunktiv mal darauf achten wie oft man eigentlich verwendet denn eigentlich ist so ein Wort was ganz viele Menschen ständig verwenden und den neun-neinzig Prozent der Fälle macht nichts anderes aus als das eigene Argument zu schwächen.

00:39:41: und ja, kannst du das oder kannst du es eigentlich?

00:39:45: Das macht in deinem Unterbewusstsein viel aus.

00:39:47: Und es macht auch mit deinem Umfeld was aus genauso Optimisten um sich herum haben.

00:39:53: Du kannst natürlich die Menschen auch beeinflussen um dich herum aber sieh dich genauso und dass ist wichtiges Vorleben.

00:40:00: und die Leute um dich herumhaben Das ist zwar eine große Vision zu haben, sich das zu visualisieren aber im Tagesgeschäft dann herunterbrechen.

00:40:11: Du musst das Ziel sehen lange bevor du da bist und ich laufe von Schoko-Riegel zur Schokoriegel und das ist ja auch... Ich habe ein kleines Zwischenziel und belohne mich mit was feimen und einen Schokoriegel ist es... Was gibt's schöneres wenn du den ganzen Tag Sport machst?

00:40:25: Und da hat jeder etwas anderes!

00:40:27: Aber das funktioniert, wenn du im Business irgendwas geleistet hast und sei es auch eine Kleinigkeit, die aber wichtig ist.

00:40:37: Dann gönn dir was!

00:40:38: Aber gönns ja dann nicht einfach so.

00:40:42: Und am Ende Disziplin- und Motivationen wird oft mit so gleichgesetzt, ständig den inneren Schweinehund besiegen und damit mentaler Stärke sich allen Widerständen durchkämpfen.

00:40:59: Manchmal muss man das machen Also manchmal ist man in der Situation, wo der Kopf und die mentale Stärke einen durchbringt.

00:41:07: In den absoluten Großteil unserer Entscheidungen – das ist aber überhaupt nicht der Fall!

00:41:12: In den absolute Großteil unseren Entscheidungen, die treffen wir automatisch.

00:41:17: Das sind Gewohnheiten.

00:41:19: Und auf diese Gewohnheit aktiv zu achten und sie zu trainieren, das ist unglaublich wichtig.

00:41:28: Ich kämpfe ja nicht hundertzwanzig Tage lang mit mir gegen alles an, sondern ich habe Momente wo ich mich durchkämpfe und den Großteil der Zeit mache die Dinge einfach automatisch weil es ist, weil sie es mir so andreniert haben.

00:41:41: Und das sind wir wieder bei dem Thema Belohnung.

00:41:42: Ich mach mal ein Beispiel wenn du gerne mehr laufen möchtest und auch Schokolade isst weißt du solltest nicht zu viel essen?

00:41:50: Na jetzt haste zwei Möglichkeiten.

00:41:51: Die eine ist Du wachst morgens auf Gehst du jetzt mal in die Küche, trinkst einen Kaffee, schaust aus dem Fenster und es regnet.

00:41:57: Es ist noch dunkel.

00:41:58: Musst wieder zurück ins Schlafzimmer, Laufsachen raussuchen und dann loslaufen.

00:42:03: Das kostet Überwindung!

00:42:07: Wenn du dir am Vorhaben deine Sachen schon raus errichtest legst du das direkt neben das Bett.

00:42:11: Mach's morgen aufziehst direkt die Lauf-Sachen an gehst laufen und wenn du wieder kommst gönnst du dir ein Rippchen Schokolade.

00:42:19: Du hast es dir einfach gemacht und hast dich dann aber noch belohnt.

00:42:21: Und wenn du das mal ein paar Wochen lang gemacht hast, dann fängst vielleicht schon an zu sabbern, wenn du dir den Laufschuh ansiehst.

00:42:27: Also du hast es plötzlich positiv besetzt.

00:42:31: Wenn man das überträgt – also aufs Business kann es ja genau dasselbe sein -, wenn du die Regel machst, du trinkst deinen Kaffee nachdem du fünf E-Mails beantwortet hast und irgendwann freust du dich aufs E-mail beantworten weil du weißt danach kriegst du dein Kaffe.

00:42:47: Das machst du aber nicht vorher den Kaffeen!

00:42:49: Und wenn man sich mal so sein ganzes Leben durch anschaut, wo Dinge sind die du umdrehen kannst.

00:42:57: Ganz einfach!

00:42:58: Und das sind positiven und negativen Dinge.

00:43:01: Also kannst du die Negativen entfernen?

00:43:02: Die positiven Fährstärken einfacher machen und mit Belohnungen arbeiten.

00:43:07: Das hat am Ende langfristig eine unglaublich große Wirkung.

00:43:12: Er ist ein fairer Punkt.

00:43:12: ich habe auch vor Wochenmal die Wahrnehmung gehabt dass wir Ich hab immer selber zu mir gesagt, jetzt muss ich noch den Müll runterbringen.

00:43:19: Jetzt muss ich das noch machen und habe dann irgendwann festgestellt eigentlich ist diese Formulierung... ...ich muss ja eigentlich nicht korrekt.

00:43:25: Da haben wir noch weniger Lust die Sachen mit runterzubringen einfach diesen vermeidlich negativen oder negativ belasteten Wörter rauszustreichen und zu sagen dass es... ...Ich muss jetzt nicht zur Arbeit laufen sondern ich gehe jetzt gerne zur Arbeit und damit hat es auch eine andere Wahrnehmung.

00:43:41: Du entwickelst ja dann langfristig auch ein Selbstbild von dir.

00:43:47: Und ich nehme jetzt mal das Thema Sport, wenn ich... Also ich hab' von mir das Selbstbild.

00:43:54: Ich bin Sportler.

00:43:56: Ich kämpfe mich da immer durch und ich erreiche meine Ziele.

00:44:00: Das kommt natürlich weil ich so was mehr auch an trainiert haben gemacht habe.

00:44:04: Es ist ja praktisch schon ... es verstärkt sich ja!

00:44:07: Wenn du das aber nicht machst Ja, durch Gewohnheiten und so weiter.

00:44:14: Also da ihr das Laufen vornimmst und dann machst du es halt doch nicht.

00:44:17: Das verstärkt sich ja weil am Ende entwicklst du ein Bild von dir.

00:44:21: Und daher ist es wichtig, sich das einfach mal präsent zu machen.

00:44:26: Mal aktiv zu schauen wo sind denn die Hebel wie du dir Dinge ein bisschen einfacher gestalten kannst?

00:44:33: Wo kannst du die Hindernisse rausnehmen?

00:44:34: Wenn man das aufs Business überträgt gibt's ganz viele Stellschrauben.

00:44:40: Coachst du Manager in dem Bereich?

00:44:42: Durch meine Vorträge mache ich das sehr viel.

00:44:43: Ich halte ja so... ...achtzig-neunzig Keynotes bei allen... Zusätzlich

00:44:48: zu den Themen, was du dir sonst machst?

00:44:50: Genau!

00:44:50: Also halt so achtzig- neunzig-Keynoten bei praktisch allen großen Firmen und oft auf Top-Level.

00:44:58: Und da geht es genau um die Punkte also vor allem natürlich um meine Geschichte.

00:45:02: und was kann das Business davon lernen?

00:45:06: Und das mache ich on top zu meinen Abenteuern.

00:45:09: Ich finde es auch unglaublich spannend, weil ich liebe es wenn's Lebensabwechslungsreich ist und auf der einen Seite Profisportler und Abenteurer zu sein und auf die anderen Seite auch Unternehmer bei den besten Firmen der Welt.

00:45:24: Das ist unglaublich spannend!

00:45:26: Ja was war so dein... Wenn du musst vielleicht nicht die Firma nennen aber vielleicht kannst du den Moment nehmen?

00:45:32: Was war so der größte AHF-Moment, den du hattest beim Vortrag?

00:45:37: Also es ist super, super divers weil ich von Profi-Sport bis Topunternehmen unterwegs bin.

00:45:49: Ganz ganz spannend ist für mich OMR.

00:45:52: Ich bin auch mit Philipp Westermayer und mache auch Dinge zusammen auf dem OMR und im OMR Podcast.

00:45:58: Das ist wirklich was wo man nochmal sehr viel mitnimmt.

00:46:05: Die wichtigste Erkenntnis am Ende ist Ja, wenn ich einfach merke der Transfer in die Businesswelt.

00:46:15: Und wenn ich da bei einer großen Firma bin und bin im Nachgang auch noch dabei weil also ich halte ja meine Keynote und im nachgang wird dann über die Implementierung für ihre Strategie gesprochen und das ist für mich immer super spannend weil ich dann merke wie wirklich auch eine Konzernstrategie merkt man diese Dinge funktionieren.

00:46:38: Und es gibt Themen aus meinem Abenteuer- und Profisportbereich, wie schaffe ich hundertzwanzig Langdistanzen.

00:46:47: Was auch in Konzernen dann versucht konkret davon zu lernen und in die Strategie umzusetzen.

00:46:55: Wer eine Metapher ist.

00:46:56: beispielsweise ein paar Mal gehört habe, so ja da Jonas läuft immer von Schokoriegel zu Schokoriegel – Wie können wir das machen?

00:47:04: Und wenn du jetzt einen Vertriebsteam hast beispielsweise, also du kannst es genauso machen.

00:47:09: Du denkst nicht mehr an die nächsten zehn Meetings oder du denkst dann das was jetzt vor dir kommt und wenn der Gunde gekauft hat, dann gönnst dir was.

00:47:17: Es muss kein Schokoriegel sein aber es sollte etwas sein, was ein irgendwie motiviert und belohnt.

00:47:24: Also da gibt's ganz viele Parallelen.

00:47:28: So die letzte Frage... diese oder nächstes Jahr noch eine Metrik, eine Zahl erhöben könntest.

00:47:38: Wenn du jetzt ein neues Projekt machst total sinnhaft wäre hast du da ne Zahl im Kopf und welche würdest du vielleicht für immer aus deinem Leben oder aus deinen Messbarkeiten raustreichen?

00:47:52: Eine spannende Frage also.

00:47:54: was das Thema Tracking angeht... Also ich tue gerade im Alltag nicht alles von mir Tracking sondern ich sage bei so extremen Projekten natürlich optimieren.

00:48:07: Aber möchte jetzt mein Leben auch nicht komplett durch Selbstoptimierung durchleben, dann lebe ich dran vorbei.

00:48:16: Ich habe mich sehr viel damit beschäftigt und für mich ist mittlerweile eine Punkt wo ich sage der Schlaf ist das was mir am wichtigsten ist.

00:48:23: Das ist für mich der allergrößte Hebel Und das ist etwas wo ich wirklich darauf achte dass ich den richtig hin bekomme dann natürlich auch Träcke.

00:48:37: Meine zwei Fragen dich am Ende stelle, ich glaube was du privat mit Daten machst ist es glaube ich geklärt.

00:48:42: das braucht man jetzt nicht nochmal besprechen.

00:48:44: aber wenn nun ein Film oder einen Serientitel für die Folge nehmen könntest solltest?

00:48:49: Was wäre das Jonas?

00:48:51: Also ich kenne da eine sehr, sehr gute Netflix-Doku und ein sehr gutes Buch was ganz ausgezeichnet zu diesem Thema passt.

00:49:02: Das Limit bin nur ich!

00:49:04: Genau, also das ist die Netflix-Doku über meine Abenteuer.

00:49:09: Passt natürlich perfekt!

00:49:11: Jonas was ich aus der Folge mitnehme, was so ein bisschen mein Fazit ist... Du hast am Anfang gesagt du tracks gar nicht so viel.

00:49:18: aber das was du eigentlich vor den eigentlichen Projekten machst es macht es spannend.

00:49:23: Was du gesagt hast dass du ist wahrscheinlich deine Ernährung versuchst rauszufinden wie sie funktioniert kleine AB Tests machst.

00:49:30: Das zeigt mir eigentlich dass du im Vorgang Vorhinein schon gut irgendwie so eine deine Methodik zusammen fest, dein Team auch zusammenbringst und dann damit versuchst ein Anker aufzubauen zusätzlich dazu deinen positives Mindset.

00:49:47: Und mit den zwei sagen wir Leitschienen eigentlich das Projekt durchfährst und immer positiv nach vorne guckst.

00:49:57: Definitiv!

00:49:58: Also Daten da wo es wirklich zählten, wo's wichtig ist Und natürlich Daten erheben, aber auch immer... Ich bin mir bewusst dass ich Dinge mache wo es keine Vergleichswerte gibt.

00:50:11: Und am Ende ist das allerwichtigste für was ich tue und für meinen Erfolg der Mindset und der Optimismus und zwar nicht nur von mir sondern auch vom meinem Umfeld.

00:50:24: Spannender Punkt!

00:50:25: Vielen vielen Dank für die Folge.

00:50:27: Danke dir.

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