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CDP scheitert nicht an Daten – sondern an Politik. So gewinnst du das Projekt! – mit Daniel H. von Zeotap

Shownotes

CDPs versprechen Personalisierung, Datenhoheit und smarte Aktivierung – doch in der Praxis wird es oft komplex. In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Daniel Heer, Gründer und Chief Ambassador von Zeotap, über die Realität hinter erfolgreichen (und gescheiterten) Projekten.

Daniel teilt Einblicke aus über zehn Jahren Markt- und Produkterfahrung: Wie AI-Agenten die Governance und Use-Cases verändern könnten, warum Composable-CDPs nur mit IT-Kapazität funktionieren – und wieso selbst gute Software nichts nützt, wenn die Organisation nicht mitzieht.

Eine Folge über Tech-Stack, Kultur, Stakeholder-Management – und den Mut, Dinge beim Namen zu nennen.

MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts.

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Zum LinkedIn Profil von Daniel: https://www.linkedin.com/in/daniel-heer-14728567/

Zur Homepage von Zeotap: https://zeotap.com/

Zu allen Links rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi

00:00 Vorstellung & Zeotap-Historie 08:00 Was macht eine CDP erfolgreich (oder nicht)? 16:00 AI-Agenten & Datenqualität 25:00 Composable vs. Packaged CDP – Wann was passt 32:00 Consent, Politik & Projektbarrieren 41:00 Use Cases, Governance & Business Value 50:00 Lessons Learned & was wir 2026 anders machen sollten

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Transkript anzeigen

00:00:00: Was haben eigentlich AI-Agenten mit der CDP zu tun?

00:00:04: Wie und wer kauft eigentlich eine CDP ein und wie entwickelt sich das?

00:00:07: Und es ist wirklich Politik, der entscheidende Faktor für den Erfolg einer CDP.

00:00:12: Mit dem Lim Daniel spreche ich heute über unterschiedliche Themen und gucke auch ein bisschen in die Zukunft, um einfach mal noch mal festzustellen, was passiert eigentlich beyond CDP.

00:00:25: Neue Folgen jeden Freitag.

00:00:27: In dieser digitalen Welt gibt es einen speziellen Faktor, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet.

00:00:33: Daten.

00:00:34: Doch nur

00:00:35: die wenigsten wissen sie für sich zu nutzen.

00:00:38: Wer seine Kunden verstehen will, um ihnen das bieten zu können, was sie

00:00:41: brauchen, kommt um ein professionelles Datenmanagement nicht

00:00:44: herum.

00:00:45: Jonas Rascheli interviewt andere Experten aus den Datenbereichen und zeigt Schritt für Schritt, wie genau das funktioniert.

00:00:57: Daniel, wir nehmen heute zum ersten Mal im Podcaststudio hier in Düsseldorf auf.

00:01:01: Das heißt, Premiere.

00:01:02: Ich bin sogar ein bisschen aufgeregt.

00:01:09: Aber Daniel, stell dich doch mal kurz vor, wer du bist, was du machst.

00:01:11: Und dann können wir, glaube ich, in eine ganz, ganz spannende und sehr unterhaltsame, so habe ich dich kennengelernt, Volker einsteigen.

00:01:16: Ich geb

00:01:16: mir Mühe.

00:01:17: Ja.

00:01:18: Ich habe Seotap vor elf Jahren, sogar mehr als elf Jahren, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im

00:01:26: Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer,

00:01:27: im Sommer, im Sommer, im Sommer,

00:01:28: im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im

00:01:29: Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, Ich habe die Firma Elf Jahre als CEO geführt.

00:01:36: Und bin jetzt quasi in das Schief im Beste der Rolle.

00:01:42: Operativ nicht mehr so involviert, aber helf den großen Kunden, dass den gut geht.

00:01:46: Hab noch ein Restaurantkontakt natürlich und helf hier und da bei meinen Kunden.

00:01:51: Jetzt musst du ja mal erklären, was CO-Tap ist.

00:01:54: Siotap ist heute eine fokussierte Customer Data Plattform, CDP oder CDP, wie die Deutschen sagen.

00:02:03: Eine Datenplattform, die großen Brands, also ich sag mal, Fokus ist so auf mittelgroße bis sehr große B to C Brands hilft, ihre Daten besser zu nutzen, um am Ende des Tages Personalisierung zu verbessern.

00:02:21: Wenn ich dich so beschreiben würde und in den letzten Meetings, in denen wir waren, Bist du jemand, der keinen Bullshit redet?

00:02:29: Ich geb mir Mühe.

00:02:31: Ich versuch, auf den Punkt zu kommen.

00:02:35: Ich hab noch so Sätze im Kopf, wo du sagst, nee, wenn ihr für Integration bei Anbietern zahlen müsst, das ist falsch.

00:02:42: Und viele, viele anderen Beispiele.

00:02:44: Es hat mir gefallen, weil das ja eigentlich das ist, was auch der Kunde hören will.

00:02:53: Und auch das ist, glaube ich, wo du verstehst.

00:02:56: Ja, ich habe über die Jahre, ich meine, der CDP-Markt ist kompetitiv.

00:03:00: Und du versuchst ja über das Produkt hinaus irgendwie eine Art Marke-Markt, also nicht ich die Marke, sondern die Firma, die Marke eine Marke aufzubauen, die Vertrauenschaft und die irgendwie für Ehrlichkeit schälen.

00:03:11: Das ist, glaube ich, Authentizität.

00:03:12: Das ist in Deutschland wichtig.

00:03:15: Und wir haben oft Situationen gesehen, wo sehr viel geredet wird über einzelne Features.

00:03:19: Natürlich ist das Produkt wichtig, aber am Ende geht es ja darum, dass Menschen was integrieren und dann Usergäste zusammen umsetzen.

00:03:24: Und noch ist nicht alles durchagentisiert.

00:03:26: gentitisiert oder gentisiert.

00:03:28: Und der Mensch ist super entscheidend und ich glaube, da muss man sehr deutlich manchmal reden, sonst passiert halt nichts.

00:03:33: Und ich war ja fünf Jahre vorher bei Vodafone und habe das Konzern in Leben von innen gesehen.

00:03:39: Und am Ende sind menschliche Interaktionen leider oft sehr komplex, und deswegen muss man klare Worte sprechen.

00:03:44: Oh, das hilft oft.

00:03:45: Aber es mag nicht jeder.

00:03:46: Das stimmt, ja.

00:03:48: Es gibt, glaube ich, dann auch einige, die damit nicht zurechtkommen oder das nicht so wollen und denken, das ist das für eine.

00:03:53: Ja, absolut.

00:03:55: Jetzt ist Seotab, glaube ich, im Markt recht gut platziert.

00:04:01: Wenn man so ein bisschen nach Berlin schaut und sich die Kaffee oder Weingespräche anguckt, spricht gerade echt jeder über AI Agents.

00:04:09: Ist das so der nächste Hype auch in Richtung CPPs, um irgendwie eine Bewertung oder allgemein den Markt da hoch zu halten?

00:04:18: oder wie ist deine Wahrnehmung, was da gerade passiert?

00:04:20: Ich glaube, es beides.

00:04:21: Ich glaube, es ist eine fundamentale Veränderung und Verbesserung.

00:04:23: der generellen, äh, des generellen Ökosystems, sowohl Marketing, Automation als auch global in vielen Industrien.

00:04:30: Und natürlich ist es auch Hype, weil natürlich viele versuchen, den Hype für sich zu nutzen, um Kunden zu gewinnen oder an Kunden abzuzellen oder halt eine Bewertung zu verbessern.

00:04:38: Ich glaube es beides.

00:04:39: Ähm, ich glaube, dass Agenten sehr viele Systeme so automatisieren werden, dass menschliche Schwächen wie Politik, ja.

00:04:49: Teilweise weniger als Gewicht fallen werden, was generell gut ist.

00:04:52: Natürlich hat es auch viele Schattenseiten, Arbeitsplatzverlust usw.

00:04:57: Obwohl, ja, ist immer die Frage, ob man Automatisierung immer gleich mit Arbeitsplatzverlust einhergehen lässt.

00:05:03: Aber ja, ich weiß, was du meinst.

00:05:08: Wenn mein Recherche richtig war, hast du, glaub ich mal gesagt, etwas Bleibendes zu bauen wie Siemens.

00:05:14: Jetzt seid ihr über zehn Jahre am Markt.

00:05:17: Seid ihr noch ein Start-up oder ist es schon so Konzern Richtung?

00:05:22: Wie fühlst du dich?

00:05:23: Ja, Siotep ist auch kulturell auf jeden Fall ein Start-up.

00:05:26: Es sind ja auch so größere Hundert Leute.

00:05:28: Also das ist, glaube ich, keine Struktur, wo man die Leute nicht mehr kennt und auf einmal Leute einstellt, die irgendwie nicht mehr zur Identität passen.

00:05:36: Das kriegt man, glaube ich, bei der Größe von Hundert plus.

00:05:38: Das macht gut hin.

00:05:40: Mir ist es nicht genommen, eine fundamentale große Firma wie Siemens aufzubauen, weil sie halt einfach deutlich kleiner ist.

00:05:47: Das hat mehrere Gründe.

00:05:48: Wir haben uns zum Beispiel entschieden, deutlich, oder deutlich entschieden, den Fokus auf Europa zu setzen, Europa als Champion zu werden.

00:05:55: Europa hat halt nicht eine Sprache wie die USA und hat keinen Zugriff aufdrehen an Millionen Menschen und keine Kultur, wo man kaum auf mich sagt, fuck it, we're just gonna try it.

00:06:04: Was manchmal als Anbieter super angenehm ist.

00:06:07: Plus, man hat den ganzen Datenschutz, ich glaube, die kulturelle Komponente der Datenschutz und einfach die Komplexität durch Fragmentierung der Sprachen und Fragmentierung der Kultur führt dazu, dass du viel weniger schnell aggressiv wachsen kannst als dieselbe Firma in den USA.

00:06:22: Deswegen würde ich das eine der Gründen, warum mir das nicht gelungen ist.

00:06:25: Natürlich habe ich viele Fehler gemacht, das ist ja klar.

00:06:28: Zum Thema Kultur, ich glaube, ich hatte CO-Tab, was wir gut hingekriegt haben, sind viele Weiterentwicklungen.

00:06:34: Wir sind ja angefangen als Telco-Datenfirma.

00:06:37: Wir haben uns das erste geschafft, überhaupt Telco-Daten zu bekommen, hat nie einer vorher ätzliche geschafft mit vier Ländern in Europa, haben aber gesehen, dass das alleine nicht skaliert.

00:06:44: Dann waren wir Telco-Daten plus alle Daten, Identity, da hat man uns live um auf Europe genannt, zwei, achtzehn ungefähr in der Presse, aber auch das alleine skaliert in Europa nicht.

00:06:53: Und dann haben wir erkannt, dass wir eigentlich eine Softwarefirma bauen müssen, weil Software A von Investoren gut verstanden wird, also von den Kapitalnärgen und B ... in der Integration nachhaltiger ist, als wenn du in einem fünf Strichen Daten verkaufst, bist du ne Pride, bist du verfüller raus.

00:07:09: Wenn du aber ne komplexe Software wie ne CDP beim Kunden implementierst und Wert bringst, dann bist du halt drin.

00:07:16: Und bleibst idealerweise.

00:07:17: Und dann ist der auf einmal der kulturelle Nacht, hat das alles so lange gedauert und alle so vorsichtig sind, ist eher eine Stärke dann, wenn du einmal drin bist.

00:07:25: Wo Licht ist auch Schatten, wo Schatten ist auch Licht.

00:07:27: Also leider ist es kein Siemens geworden, das war meine persönliche Ambition.

00:07:31: Es ist aber auch nicht... viele sind auch... alle unsere initialen Wettbewerber in Telco-Daten sind alle insolvent gegangen, alle global.

00:07:38: Das sind die einzige Firmen, die noch am Markt ist.

00:07:41: Aber nicht mehr primär mit Telco-Daten?

00:07:43: Überhaupt

00:07:43: gar nicht.

00:07:44: Das haben wir ja letztes Jahr im Sommer verkauft.

00:07:46: Ja, letztes Jahr, wir haben ja jetzt im Sommer verkauft.

00:07:50: Auf der anderen Seite führen Pivots ja auch dazu oder Weiterentwicklungen... dass man Zeit verliert, dass man neues Geld braucht, dass man nicht provotabel ist für eine lange Zeit und so weiter.

00:07:59: Nase meiner Reise.

00:08:00: Vor Nachteile.

00:08:03: Jetzt haben wir vorhin über AI Agents, das ist ja gerade das Busword.

00:08:11: Wenn man dann hier so ein bisschen über garbage in, garbage out spricht, stellt man fest, dass... Jetzt viel mit so Agents, Automatisierung ist wahrscheinlich auch schlechte Daten schneller verarbeitet werden.

00:08:27: Das ist aber ja die Grundlage vor euch in das CDP gute Daten zu arbeiten.

00:08:32: Jetzt weiß ich, dass du nicht der Techniker bist, aber wie ist dein Blickwinkel auf das Thema?

00:08:35: Ich glaube, die Frage kriege ich hin.

00:08:41: Die pure Annahme, dass du mit einem Agenten schneller schlechte Daten verarbeitest, erst mal richtig.

00:08:46: ist aber eine lineare Weltsicht, weil du dann ja ausblendest, dass du auch Agenten wiederum nutzt, um die Daten besser zu machen.

00:08:51: Ja.

00:08:51: Na, du kannst ja, wenn du die Sicht der Agentisierung radikal durchdenkst, hättest du ja in der Endausbaustufe gar keine Menschen mehr, die irgendwas machen und nur ganz viele Agenten oder einen Mega-Agenten, der alles macht, das ist ja mir egal.

00:09:03: Und der Agent will dann ja auch natürlich versuchen, genau wie heute, durch die Daten sauber zu machen.

00:09:09: Was absolut richtig ist, natürlich sind wir angewiesen auf die Damen und Kunden.

00:09:13: Wenn ein Beauty-Kosmetik-Retailer mit ca.

00:09:17: ca.

00:09:17: ca.

00:09:18: ca.

00:09:18: Läutidaten nur scheiß-Läutidaten, was nicht der Fall ist, aber wenn das so wäre, dann können wir gar nichts machen.

00:09:23: Aber die CDP führt oft zu einem kulturellen Wandel.

00:09:26: Idealerweise ist ein CDP-Projekt maximal Senioraufgang in der Organisation.

00:09:32: Und dann kommen immer wieder unterschiedliche Probleme auf.

00:09:34: Oh, wir haben aber nicht genug Konsent für diesen Use Case.

00:09:36: Ja, dann müssen wir mal Konsent.

00:09:37: Ja, dafür brauchen wir aber CEO-Vereigabe.

00:09:39: Ja, Konsent brauchen WE.

00:09:40: Oh, wir haben aber nicht gut genug Daten.

00:09:42: Ja, da müsste man IT-Projekt starten, um Daten zu bereinigen.

00:09:44: Ja, das brauchen wir doch eh.

00:09:46: In so CDP-Projekten, die multi-Abteilungsübergreifend sind, kommen diese Probleme immer.

00:09:51: Und die führen dann zu teilweise langwierigen, aber doch stattfindenden Verbesserungen, die gar nichts mit der Software an sich zu tun haben, die aber durch die Software getriggert werden.

00:10:01: Wenn jetzt das Agentenmodell wieder reinkommt, glaube ich, dass per se die Daten natürlich weiterhin besser gemacht werden müssen.

00:10:09: Aber auch ohne Agenten hat jedes CDP das CO-Tab überhaupt nicht führend.

00:10:14: Das machen wir einfach so wie jeder andere.

00:10:16: Versuchen wir natürlich bei taxonomischen Problemen, bei E-Mail-Problemen und so weiter, die Darns verbessern.

00:10:23: Mit oder ohne Agenten?

00:10:26: Ich hatte auf eurer Webseite gesehen, dass es CO AI gibt.

00:10:33: Jetzt ein bisschen Hand aufs Herz, ist es auch wieder eine GPT-Variante?

00:10:38: oder was verbirgt sich denn so ein bisschen dahinter?

00:10:40: Das

00:10:40: ist beides, das ist ein sequenzieller Verlauf.

00:10:42: Natürlich haben wir mit den Quick Greens angefangen.

00:10:46: Mein Mitgründer sagt immer AI for CDP and CDP for AI.

00:10:52: AI for CDP heißt eigentlich, dass du die technischen Hilfswerke, also Agenten und probabilistische Modelle, also nutzt, um die reise für den kunden in der in der implementiere und benutzen danach einfach zu machen.

00:11:06: Nachhand aufs herz cdp sind scheiß kompliziert zu benutzen weil selbst wenn die uai einfach ist hast du auf einmal zwanzig segmente.

00:11:13: mit dem einsegment kannst du vielleicht mehr absen machen mit dem anderen segment kannst du mehr neu kunden machen.

00:11:18: Dann hast du innerhalb von Neukunden-Währdreisegmenten eigentlich weiß nicht so richtig, was du machen musst.

00:11:22: Und der Mensch hat ja auch kognitive Begrenzung, hat prägenzer Zeit, da muss man sich ständig mit allen abstellen, mit großem Unternehmen und so weiter.

00:11:28: Das heißt, er kann helfen, so ein bisschen alle Schritte, die kognitiv für den Menschen schwierig sind, zu vereinfachen.

00:11:35: Das fängt an bei der Datenintegration, dass man nicht mehr manuell sagen muss, Gender bei Zyotep ist G und bei Douglas oder Bräuninger ist es F für Female, sondern das wird automatisch gemapped.

00:11:48: Das macht das on-boardig schneller.

00:11:50: Use Cases müssen eigentlich auf bar... Also es ist Datenscreenings vorgeschlagen werden.

00:11:55: Das kann Software gut machen oder das können KI-Modelle oder andere Modelle gut machen.

00:11:59: Da muss ein Mensch nicht zwingend überlegen, was ist jetzt der beste Use Cases.

00:12:02: Also klar fängt man an irgendwie mit simplen Sachen über die Zeit, wenn es dann in die Agentisierung geht, glaube ich schon, das absolut ist nicht.

00:12:09: Und nur darum geht, alten Weinen, neuen Schläuchen zu verkaufen.

00:12:14: Sondern es geht darum, dass du wirklich Datenmodell umbaust.

00:12:16: Also im Keller wirklich die Daten so strukturierst, dass das Agenten die lesen können.

00:12:21: Das dauert natürlich länger.

00:12:22: Und das ist bei Siotep auch nicht alles perfekt umgesetzt.

00:12:24: Das ist ein Prozess.

00:12:25: Wie nennt ihr ein Thema, wo man Geld investiert und Geld einsammelt?

00:12:31: Nee, das ist eher was Inkrementelles.

00:12:34: Das ist eher eine Frage der Präosierung der IT-Ressourcen.

00:12:39: Also ein bisschen über Bullshit-Bingo sprechen ist in Deutschland doch oft der Fall.

00:12:43: Jetzt bespielen wir Klischees, aber das Thema Bild und Bei.

00:12:46: Das können wir doch selber machen.

00:12:49: Jetzt gibt es ja viele Entwicklungen Richtung Composable CDP, also auf dem Data Warehouse draufgesetzt.

00:12:57: Ich finde, meine persönliche Meinung beschäftigt mich eine Weile mit CDPs.

00:13:01: Früher gab es ja noch nicht das Data Warehouse, wo ich was draufsetzen konnte.

00:13:04: Jetzt hast du es.

00:13:05: Aber was siehst du im Markt?

00:13:07: Also

00:13:07: man braucht heute noch beides, weil du zwei völlig unterschiedliche Typen von Firmen hast.

00:13:11: Das Dumme ist, manchmal weiß die Firma nicht, welchen Typ sie selber ist und gibt es auch nicht zu in der internen.

00:13:16: Du hast die fortschrittlichen Silicon Valley oder auch europäischen, sag mal, techgetriebenen Firmen, die in der Selbstverständnis eine Techfirma sind.

00:13:24: Eine Spotify zum Beispiel oder eine Airbnb oder eine Uber.

00:13:28: Die riesen, flexibel, agile, schnelle, positiv, aggressive IT-Teams haben, die schon vor längerer Zeit die strategische Entscheidung gefasst haben, ihr Data Warehouse auszubauen und die Firma darauf ausrichten.

00:13:39: Und diesen Film ist meistens der Punkt, Der Kunde als ubiquitäres Datenmerkmal, wie eine Art Sonne im Zentrum des Universums, alle anderen Planeten sind halt Datenpunkte.

00:13:49: Das ist in deren DNA klar drin.

00:13:51: So, für die macht ein Composable-Ansatz total viel Sinn.

00:13:54: Weil die haben, ein Composable bedeutet immer erstmal mehr IT-Ressourcen, auch wenn die Composable-Anbieter es anders sagen.

00:13:59: Du brauchst mehr Kapazität im IT-Team erstmal, weil du erstmal quasi, du musst mehr selber machen.

00:14:06: Du hast ja, kaufst ja keine fertige Lösung an sich.

00:14:08: Das ist ja genau der Punkt.

00:14:10: Du nutzt das, was du hast, modulartig und kaufst halt das, was du brauchst, um dein Data Warehouse zu empowern.

00:14:14: Wenn du mehr IT-Ressourcen brauchst, das ist ein Riesenproblem in traditionellen Unternehmen, wo IT immer ein Riesen-Bottleneck ist.

00:14:21: Wenn dann die IT auch nicht die größte Stärke im Unternehmen ist, dann hast du nicht nur keine Zeit, sondern auch nicht die besten Leute dafür, die das schnell machen.

00:14:28: Dann klingt das zwar sexy, das Warehouse zu empowern, aber eigentlich hast du im Warehouse gar keine Daten drin.

00:14:33: Weil das Warehouse wurde gerade gekauft, das kostet Geld.

00:14:35: Aber du hast auch keine Daten im Warehouse und dann hast du irgendwie... So, kurzum, die traditionelle Firma braucht eher ein klassisch Package CDP, wie der Markt sagt, während die sexy, schnelle, agile, aggressiver, gründige Führter, tendenziell, oder ist jetzt noch ein Beispiel, Silicon Valley Tech-Bude eher ein Composable-Ansatz braucht.

00:14:55: Weil die genug Daten schon, weil sie sich schon vorarbeitet haben.

00:14:58: Weil

00:14:58: sie die vorarbeitet gemacht haben und weil sie die Kultur haben, weil sie schnell sind und weil sie die IT-Ressourcen schnell und her schieben können.

00:15:04: Ganz ehrlich, Firmen wie Hightouch machen mega Job, alle größeren CDP an BetaVisiotap auch haben mittlerweile auch Komposable Ansätze.

00:15:13: Wir haben gerade einen großen Deal mit einem Einzelhändler gewonnen, wo wir Komposable machen.

00:15:17: Dann machen wir andere Deals, wo es klassisch ist.

00:15:21: Und dann machen wir Deals, wo wir mit einem anfangen und mit einem anderen migrieren.

00:15:25: Der Markt ist ja nicht blöd.

00:15:26: Hightouch hatte vielleicht irgendwie zwei Jahre Vorteil.

00:15:29: Jetzt haben die anderen aufgeholt, in der Zeit entwickeln Hightouch wieder andere Sachen.

00:15:32: Die sind ja auch eine dynamischer Marken.

00:15:34: Also kurzum man braucht beides.

00:15:35: Und beides hat momentan noch seine Existenzberichtigung.

00:15:38: Ich persönlich glaube nicht, dass die großen Schiffe wie eine Rewe, oder eine Rewe ist vielleicht das falsche Beispiel, in Siemens oder diese klassischen großen Dinger, dass die alle so schnell diese Kultur haben, ist unrealistisch, diese Artikultur.

00:15:51: Um

00:15:51: komposibel zu sein.

00:15:52: Ja,

00:15:52: das wird die Haare dauern.

00:15:54: Das ist ein spannendes Thema, weil dann kann man so ein bisschen Richtung Organisationen gehen.

00:16:01: Warum haben die das nicht?

00:16:03: Weil die in ihrer Core-Identität keine Tech-Bude sind.

00:16:10: Das ist so, als wenn man zu SIRT-Tab sagen würde, jetzt versuche ich inwiegend was nicht abwehren, dass ich jetzt der erste Gedanke hatte, warum sind wir kein Bäckerei?

00:16:19: Klar könnten wir jetzt eine Bäckerei nehmen und es aufmachen, aber es wäre nicht unsere Identität, wenn wir scheiß Brötchen backen.

00:16:24: Das ist jetzt ein blödes Beispiel, aber der Punkt kommt glaube ich rüber.

00:16:28: Schuhst du dabei bei deinem Leisten so ein bisschen?

00:16:32: Ich habe über acht Bücher in einem Fachverlag geschrieben bei Springer und ich will jetzt gerade ein neues Buch schreiben, was eher so Richtung erzählen der Geschichte ist.

00:16:49: Ich arbeite viel mit Analogien und ich glaube, wir müssen das Thema Digitalisierung noch mal mystifizieren.

00:16:57: wir viel darüber sprechen, auch mittelspannter darüber sprechen, Digitalisierung irgendwie so ein Unwort geworden ist.

00:17:04: Aber was wir brauchen, ist ja das Verständnis dazu, dass Tech viele Sachen enablen kann.

00:17:10: Es sind vielen Boden, wie du sagst, nicht der Kern ist, aber in die DNA eingehen muss, dass du das brauchst, um fortschrittlich zu sein.

00:17:20: Ja, ich glaube, da ist auch das Thema AI, wenn du die AI versus Digitalisierung anguckst, meine Wahrnehmung ist, du kannst ein Prozess digitalisieren, also mit Informationen füttern und sozusagen technisch machen.

00:17:34: Aber ein AI-Prozess ist ein Prozess irgendwie ganz anders neu gedacht, also da gehst du ganz anders an den Prozessern.

00:17:41: Und viele trauen sich, glaube ich, noch nicht.

00:17:43: Prozesse auf einem Whiteboard neu zu malen, weil das totaler Schmerz ist.

00:17:47: Ich kenne das sozusagen ja von euch oder von anderen Anbietern so dieses, was ist euer Use Case?

00:17:52: Da musst du dir auch erst mal Gedanken haben.

00:17:54: Schmerzhaft.

00:17:55: Genauso ist es so wie, wie ist denn euer Prozess, wie sieht der neue Prozess aus?

00:17:58: Und dann denkst du, ja, lass uns doch den alten Prozess einfach nehmen, muss ich mich nicht mit beschäftigen.

00:18:05: Gardner sagt, viele CDP-Projekte scheitern so ein bisschen an Death of, oder by Development.

00:18:12: Firmen kaufen euch, integrieren euch dann irgendwie zwölf Monate und nutzen euch am Ende irgendwie so ein kleines Marketing Automation Tool.

00:18:21: Was ist so die Wahrnehmung?

00:18:23: Warum ist da doch so Time-to-Value schlecht?

00:18:28: Also Hand aufs Herz.

00:18:30: Ich habe oft, nachdem wir Deals gewonnen haben und dann irgendwie ein Jahr sozusagen drin waren, mir gedacht, boah, ist das anstrengend.

00:18:39: Es gibt unterschiedliche, ich sag mal, strukturelle Gründe, warum Dinge länger brauchen.

00:18:43: Und ich muss dazu sagen, aus meiner subjektiven Wahrnehmung waren wir mit SIOTAP immer eine der deutlich schnellsten, was Use Case Wachstum und so weiter betrifft.

00:18:52: Wir haben zum Beispiel gerade eine Lotterie in Deutschland geboren, wo wir jetzt nach, wir sind gestartet zu einem November, glaube ich, Oktober sind mit vier Use Case jetzt live.

00:19:02: Also, ich fand immer, dass wir sehr schnell waren.

00:19:04: Dennoch war es oft sehr frustrierend, wie langsam das alles ging.

00:19:06: Wenn ich stimme dir absolut zu mit der Analogie, dann hast du auf einmal nicht mehr Use Case Live, dafür brauchst du eigentlich keine CDP.

00:19:11: Woran liegt das?

00:19:13: Erstens, glaube ich, dass wir in Ausschreiben gefahren werden, das erzähle ich oft, werden immer sechs oder hundert Fragen geschickt.

00:19:18: Davon sind irgendwie fünfzig Datenschutz.

00:19:19: Der Rest ist bitte viertausende Teil zu jedem Feature.

00:19:22: Natürlich ist das Produkt wichtig.

00:19:24: Aber am Ende ist das eine hochkomplexe Software, die, wie gesagt, abteilungsübergreifend ist.

00:19:28: Weil die abteilungsübergreifend ist, ist das Politik enorm wichtig und Politik Erledigt man durch starke Leute und durch klare Regeln.

00:19:36: Wenn CDP-Projekte werden oft aufgesetzt, dass die starken Leute eben nicht dabei sind, weil die Senioren sagen auch, das machen mal die Kids.

00:19:41: Ich mach das jetzt sehr emplakativ, aber die Kids können halt nicht entscheiden, dass was priorisiert wird oder dass einer mal einfach überfahren wird.

00:19:48: Mancher muss man Leute einfach überfahren, um was hinzukriegen.

00:19:51: Manche muss einfach einen Störenfried, wir machen das jetzt so fertig aus, bis er sich halt angewöhnt hat.

00:19:58: Und da kann der Wendor auch nicht so viel machen.

00:20:01: Also es ist eine Frage, wie Seniore ist das Stakeholder Management aufgestellt.

00:20:05: Hat man sich das Team auf der CDP Wendor Seite angeguckt?

00:20:08: Können die Leute miteinander?

00:20:09: Das ist ein elementarer Bestandteil einer Ehe.

00:20:13: Das ist eine Ehe am Ende.

00:20:14: Wenn man den Partner vorher nicht kennt, sollte man nicht heiraten.

00:20:18: Ein

00:20:18: bisschen doof.

00:20:19: So, dann wären viertausend Fragen zu Feature und Functionality gestellt, aber sie werden nicht geguckt, passt mir die Nase.

00:20:26: Kann ich mit der Nase arbeiten?

00:20:27: Und gibt's genügend Nasen auf der anderen Seite?

00:20:29: Sorry, die was zu sagen haben.

00:20:32: Dann gibt's keine Einigung beim Kunden oft zur Use-Case-Priorisierung.

00:20:35: Dann bietet der Wender das an, zu helfen.

00:20:37: Die wollen uns beeinflussen, dass sie die kriegen.

00:20:39: Ja, will man, trotzdem macht es aber Sinn, bei der Use-Case-Priorisierung zu helfen.

00:20:43: Und manchmal machen die Wendoren scheiße.

00:20:44: Wir hatten einen Einfall, da haben wir missgebaut, da war einer krank und die andere in der Elternzeit gegangen, dann hast du auf einmal keine Kapazität.

00:20:50: Aber am Ende des Mal Punkt ist immer die menschlichen Entscheidungen oder die menschlichen Probleme, Prozess verlangsam.

00:20:57: Und die muss man...

00:20:57: Die muss man adressieren.

00:20:59: Deswegen bin ich so direkt.

00:21:00: Ich saß immer bei den Kunden und habe gesagt, Leute, wenn ihr hier nur Juniore-Leute, ist das Projekt zum Scheiternverurteilt.

00:21:05: Ich habe einen Mann Kunden massiv, die waren echt sauer auf mich, weil ich zum Forschern gegangen bin.

00:21:08: Ich hatte keine Wahl, das ist meine Firma.

00:21:11: Soll ich das der Kunde vor die Wand fährt oder soll ich versuchen, das zu eskalieren?

00:21:14: Das muss ich ja machen.

00:21:16: Was passiert?

00:21:17: Die waren sauer.

00:21:18: Und der Forschern hatte keinen Bock.

00:21:20: Das war kurz am Wechsel.

00:21:22: Aber hast du es geschafft?

00:21:23: Nee.

00:21:23: Nee, manchmal klappt es nicht.

00:21:25: Man kann die Leute ja nicht zwingen.

00:21:27: Was war die Problematik?

00:21:29: Wir haben internee usekills auf die Reaktion.

00:21:32: richtig, weil der Datenschutz nie feier gegeben hat und weil das Projektteam viel zu Juni war, nicht mehr beim Datenschutz war.

00:21:38: So, und dann haben wir, wir haben nicht mehr DCM-Daten reingekriegt.

00:21:40: Wir hatten nur Websitecookies, dafür brauchen wir keine CDP.

00:21:43: Aber

00:21:43: weißt du, Daniel, da stellt sich irgendwie die Frage, an wen verkaufst du?

00:21:46: Jetzt bin ich selber CDO.

00:21:48: Und eher so aus der technisch-business-Rechnung.

00:21:52: Auf der anderen Seite geziem Ostdienes CDP einkaufen.

00:21:56: So wer ist der typische, wer unterschreibt bei dir?

00:21:59: Das ist eine der Hauptgründe, warum es so ewig dauert, der Vertriebszyklus im CDP-Markt.

00:22:05: Ganz schwierig für Scalabs, weil du nie so ein richtiges Playbook eigentlich hast, was du den Vertrieblern versuchst, beizubringen.

00:22:11: Mal ist es der CDO, das ist eigentlich sehr angenehm, aber auch nur dann, wenn der CDO kein Fake-CDO ist, sondern wirklich Budget hat und der PNL hat.

00:22:17: Ja.

00:22:17: Und bevollmächtig ist, Dinge umzusetzen, wenn es das nicht so oft gibt.

00:22:21: Gibt es in England bei unserem einen unsere sehr großen Kunden, ist das so

00:22:25: oft.

00:22:25: Der Zeichnen kann dann sozusagen.

00:22:26: Ja, genau.

00:22:27: Und der einfach die komplette Digitalisierung, Ende zu Ende und das heißt auch, die digitalen Marketing-Teams hat und so weiter.

00:22:34: Ist selten.

00:22:35: Ja.

00:22:35: Viele schmücken sich mit dem CDO-Titel, die haben aber oft nichts zu sagen.

00:22:38: Ja.

00:22:39: Und dann denkst du da, sitzt du da und der hat eigentlich gar nichts zu sagen.

00:22:41: Das findest du erst, das sagt der ja keiner.

00:22:43: Da sitzt du da ewig.

00:22:44: Passiert nischt.

00:22:46: Im Übrigen darf ich nix machen.

00:22:50: Der Rest, wenn man das mal rausnimmt, so Fifty, Fifty.

00:22:53: Fünfzig Prozent CIO, CTO.

00:22:55: Manchmal sind die, manchmal ist das gut.

00:22:59: Oder ist halt die anderen sagen wir, vierzig, vierzig Prozent CMO.

00:23:03: In beiden Fällen reicht das überhaupt gar nicht aus.

00:23:06: Wenn du nur mit dem CMO sprichst und mit seinen Teams, oder mit ihren Teams bist du super in der Use Guest Definition, dann sagt ihr IT später, was ist denn das?

00:23:14: Nee, das können wir selber, viel schneller.

00:23:17: Wir bauen jetzt alle APIs und dann machen wir das richtig gut.

00:23:20: Machen wir drei Jahre Stackprojekt raus.

00:23:22: Dann wird die IT irgendwann überzeugt, dass es doch nicht funktioniert.

00:23:25: Dann wollen die noch mal eine Ausschreibung haben, die du schon vorher schon hattest, also idealerweise direkt mit abholen.

00:23:31: Für mich, als ich bin, hatte ich ja eben versucht zu sagen, ich habe irgendwann gelernt, das CDP-Projekt, die kannst du eigentlich nur mit dem Vorstand durchkriegen.

00:23:38: Es gibt Ausnahmen.

00:23:39: aber eigentlich, also habe ich immer versucht, sowohl mit dem chief kommerziellen Verantwortlichen, als auch mit dem CTO-CIA zu sprechen.

00:23:46: Wenn du es andersrum machst, nur mit IT sprichst, hast du das Gefühl, das ist ein geiles Projekt, das IT ist gewohnt, Software zu kaufen, das läuft alles reibungs, einigermaßen reibungs.

00:23:57: Problem begrenzt.

00:24:02: Dann aber, ja, wir haben ja gar keine Use-Case definiert und das passt uns ja auch nicht.

00:24:05: Wir haben ja immer diese Use-Case-Dramaturgie versucht, reinzubringen.

00:24:09: Ihr müsst Use-Cases machen, sonst wählt das nix.

00:24:11: Also das ist das große Problem von CDP.

00:24:14: Du sitzt als Softwareanbieter genau zwischen zwei großen Stühlen, weil du mit Daten arbeitest und weil die Daten immer in der IT setzen, aber von anderen benutzt werden.

00:24:22: Es ist ein riesen Problem.

00:24:24: Es ist ein strukturelles Problem, was du nicht lösen kannst.

00:24:27: Ja, ich habe mir mal das Beispiel gemacht.

00:24:29: Bei einer CDP müssen auch alle an den runden Tisch und den Kunden ganz anders beackern.

00:24:36: Aber eigentlich hast du ja auch mit der CDP, wenn du sie wirklich erfolgreich einsetzen willst, eine Transformation.

00:24:41: Richtig, ein

00:24:41: Riesentransformation.

00:24:42: Das ist ja das, was ich vorhin versucht habe zu sagen.

00:24:45: Du kommst auf einmal auf Dinge, der Konsent ist gar nicht ausreichend für Use Case ein, zwei, drei.

00:24:49: Das habe ich bei einer deutschen Versicherung.

00:24:50: Die können nur Use Case eins machen von viel anderem, weil die die Konsent gar nicht haben.

00:24:54: Also müssen sie den Konsent sammeln.

00:24:55: Jetzt kann man argumentieren, oh, haben sie die CDP zu früh gekauft, würde ich nicht sagen.

00:24:59: Natürlich habe ich ein Interesse, aber würde ich nicht sagen, hätten sie nicht gekauft, wenn sie keinen Druck.

00:25:04: Um

00:25:04: das umzusetzen.

00:25:05: Haben sie keinen Druck.

00:25:06: So,

00:25:07: jetzt habe ich den Fahren verloren.

00:25:09: Genau.

00:25:10: Du hast ganz viele unterschiedliche Dinge, wo... Ein Umdenkungsprozess stattfindet, der findet bei einigen schneller, bei anderen langsamer statt.

00:25:20: Und ich sehe das genauso wie du.

00:25:21: Eigentlich musst du sagen, was braucht der Kunde und was braucht der Kunde so, dass ich damit möglichst viel Geld verdiene.

00:25:27: Weil das hat der immer zwei Seiten.

00:25:28: Natürlich musst du viel Geld verdienen.

00:25:29: Es geht nicht nur darum, was der Kunde will.

00:25:30: Mancherweise ist auch gar nicht.

00:25:33: Da musst du auf einmal am Whiteboard zustande kommen, zusammenkommen und da müssen Leute aus fünf unterschiedlichen Abteilungen.

00:25:40: A. sich einigen, B. die selbe Sprache sprechen, was oft sehr schwierig ist, weil die unterschiedliche Definitionen für dasselbe haben.

00:25:46: Und dann müssen sie die Zeit haben, dann ist ständig einem Urlaub, ständig einer krank, weil es Menschen sind.

00:25:50: Deswegen ist die Behauptung, dass Agenten besser funktionieren, richtig, weil die Agenten die Politik rausnehmen.

00:25:54: Ein Agent ist nie krank, will nicht aufsteigen, will keine Stühle sägen und so weiter.

00:26:00: Es gibt tatsächlich Situationen, wo ein Agent ist scheißegal, ob eine E-Mail geschickt wird oder eine SMS.

00:26:05: Das ist ein Mensch, aber nicht egal.

00:26:06: Meine E-Mail muss geschickt werden, sonst wird mein Tool.

00:26:09: Bald abgestellt.

00:26:10: Nee, nee, nee.

00:26:11: Die SMS-Funktion sind aber viel besser.

00:26:13: Nee, wir sollten Outbound Call machen.

00:26:16: Ja, verstanden.

00:26:19: That's the reality.

00:26:21: Wie viele Projekte sind gescheitert dadurch, dass das für Politik war?

00:26:25: Also richtig oft die Nase geflogen sind wir nur einmal, was wirklich unsere Schuld war.

00:26:29: Ja.

00:26:30: Das war halt ein Kapazitätsproblem, weil wir A, die falschen Leute, und B, Urlaub, Zeit und so weiter, hatte ich schon gesagt.

00:26:38: Einmal haben wir keinen richtigen Wert gehoben, weil aus meiner Sicht lag es eher auf der Grundseite.

00:26:42: Wir haben echt versucht, alles zu machen, da nämlich keine richtige Schuld auf uns.

00:26:46: Ich sag mal von, ich sag mal so von, von dreißig bis fünfzig Projekten richtig geschaltet, zwei.

00:26:55: Aber könnte man viel mehr rausholen?

00:26:57: Absolut.

00:26:58: Ich hätte fast fucking yes gesagt.

00:27:00: Fuck yes, auf jeden Fall.

00:27:02: Es gibt auch Projekte, die mega sind.

00:27:04: Also ein großer Medienanbieter aus England, die haben das so professionell umgesetzt.

00:27:08: Die waren sehr anstrengend, waren nicht zufrieden, aber am Ende haben sie extrem viel umgesetzt, weil sie nicht zufrieden waren.

00:27:15: Es gibt auch deutsche Kunden, die extrem viel schaffen.

00:27:17: Das ist eine Frage, warum will man und hat man die richtigen Ressourcen dafür?

00:27:21: Ja, aber am Ende wäre das Projekt auf der Seite leitet und wer den Durchsetzungvermögen hat.

00:27:25: Genau.

00:27:25: Und du musst... Ich war ja auch bei Wo Davon.

00:27:27: Manchmal ist es ja auch viel Wahrnehmung.

00:27:29: Das sind wir mal ehrlich.

00:27:31: Dann entstehen Business Cases.

00:27:32: Und auf dem Business Case steht am Ende eine Zahl.

00:27:34: Ist die Zahl jetzt die absolute Wahrheit?

00:27:37: Schwer zu sagen.

00:27:39: Wenn alle das Gefühl haben, dass mehr Geld verdient wird, dann ist es die Wahrheit.

00:27:42: Am Ende muss irgendwo eine gute Zahl rauskommen.

00:27:44: Und das idealerweise auf vielen Newscasters der Gesamtzahl gut ist.

00:27:47: Ja.

00:27:49: Aber meine Erfahrung oder mein Gefühl ist, manchmal ist die Zahl zu hoch, die da drauf steht.

00:27:53: Also wie kannst du es validieren?

00:27:54: Und du willst ja natürlich in einem großen Unternehmen, wenn du so ein tolles Projekt hast, natürlich eine maximale hohe Zahl draufstellen.

00:28:00: Und im besten Fall vergisst jeder diese Zahl nach zwei Jahren, damit du dann das Projekt nur schön reingeschaut.

00:28:05: Ja, wir reden von unterschiedlichen Zahlen.

00:28:07: Ich habe die Post Sales Zahl, ich habe die Zahl gemeint, die vom Kunden selber errechnet wird.

00:28:10: Ja.

00:28:11: Auf der Use Case Validierung, also nach dem Verkauf.

00:28:13: Du hast, glaube ich, die Zahl gemeint, die der Vendor Komitekt.

00:28:15: Natürlich ist sie zu hoch.

00:28:17: Ja.

00:28:17: Da ist der Vendor in einer schwierigen Situation, weil auf da, wenn du die Zahl zu niedrig rechnest, nimmt der Kunde trotzdem wieder an, dass du Fantasie drin hast, also nimmt wieder was raus.

00:28:24: Das selbe Problem hast du beim Fundraising auch.

00:28:27: Ja.

00:28:28: Ich habe aber, davon habe ich gar nicht gesprochen, Was ich gemeint habe, ist am Ende die Zahl, die der Kunde selber errechnet über seine Use Cases, die muss ja, die muss attraktiv sein.

00:28:38: Vorhin haben wir so ein bisschen über AI, also über Agents gesprochen, löst es oder verändert es auch das Performance Marketing Team.

00:28:46: Also jetzt ist ja gerade auf der Fall, dass die Leute in großer Anzahl noch da sind, aber da verändert sich natürlich auch maximal die Situation, dass wenn das Agenten machen, hast du ja vorhin gesprochen, Datenqualität verbessern, Sekmente rausfinden, dann wird die auch.

00:29:00: da an der Person einzigetreten.

00:29:02: Also ich bin kein Performance-Markt-Expert.

00:29:04: Ich hab nie selber eine Kampagne Ende zu Ende aufgesetzt.

00:29:07: Das heißt, es kann sein, dass ich sehr high-level drauf gucke, was ich tue und dadurch ... Effekte ausspare, die unfair sind oder nicht richtig sind.

00:29:15: Ich versuche trotzdem eine Antwort zu geben.

00:29:18: Der typische Prozess von, ich definiere eine Strategie, die brauche ich immer noch.

00:29:22: Ich kann natürlich der AI sagen, maximiere meinen Umsatz im Upselling und mach dafür Performance-Marketing.

00:29:27: Das kann ich natürlich sagen.

00:29:29: Ich brauche eine Strategie, dann muss ich Segmenten erstellen, das mache ich mit der CDP, das machen Agenten, zukünftig mit Sicherheit.

00:29:36: Dann muss ich die Daten von der CDP in den Aktivierungskanal schicken, das darf kein Mitarbeiter machen, dafür gibt es CDP, das muss vollständig automatisiert sein.

00:29:44: Alles andere, manuelle Listens, komplett da Bullshit.

00:29:46: Dafür kauft man das CDP, um das durch zu automatisieren.

00:29:51: Und dann das Performance Management auf den Kanälen selbst.

00:29:54: Also wie läuft die Kampagne auf Facebook?

00:29:56: Wie läuft die auf der Trade Desk?

00:29:57: Wo muss ich nachspielen?

00:29:59: Das wird mit Sicherheit auch von Agenten über die Zeit gekommen, da sind wir aber raus.

00:30:02: Also ich kann mir, und das ist jetzt wie gesagt in Luft gesprochen, weil ich keinen Performance Marketing Expert, wenn ich das nie selber gemacht habe, kann mir gut vorstellen, dass achtzig Prozent der Tätigkeit.

00:30:11: Agentisiert werden wird.

00:30:13: Ist ein Bauchgefühl, kann auch siebzig oder sechzig Prozent sein.

00:30:17: Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass Marketeers sind schon sehr Control Freaks.

00:30:25: Und wir Deutschen mögen nicht so gerne diese Black Boxes.

00:30:30: Wie nimmst du die Angst, dass da was Gutes bei rauskommt?

00:30:34: Ich glaube, die klugen AI-Modelle geben dem Kunden immer am Anfang sehr viel wahrgenommene Kontrollmöglichkeit.

00:30:44: Willst du das jetzt so abschicken, passt dir das so?

00:30:46: und auch Eingriffsmöglichkeiten?

00:30:49: Aber wir sind ja alle Menschen, wir sind alle Routine behaftet.

00:30:51: In dem Moment, wo du zweimal korrigiert hast und eingelinkt hast und dreimal gut funktioniert hat, beim zehnten Mal, ist das so Routine, lässt das Ding einfach laufen.

00:31:01: Nach einem Jahr hat jeder vergessen, dass es mal nicht so lief.

00:31:04: Also ich glaube, das ist eine Frage der Zeit.

00:31:07: Ich glaube, klar, der Deutsche wird vielleicht zwei Jahre länger brauchen als der Portugiese, das Ding durchlaufen zu lassen, aber am Ende werden es... Mensch, Leute, das ist ja angenehmer.

00:31:15: Wenn wir so ein bisschen ehrlich sind und ich habe das im Gespräch so ein bisschen auch rausgehört oder korrigier mich, sind CDPs oft ja so ein bisschen Shelfware, teure eingesetzte Tools, die nie wirklich richtig genutzt werden.

00:31:28: Wenn wir jetzt von Automatisierung sprechen, glaubst du wirklich, dass es dann die Lösung ist?

00:31:36: oder ist es nicht eher so ein bisschen die Pancrot-Erklärung für die Softwarebranche?

00:31:42: dass wir unsere Tools zu komplex gebaut haben, dass niemand mehr versteht.

00:31:50: Der sind, glaube ich, mehrere Fragen in einer, das ist interessant.

00:31:55: CDP-Shelfware ist ja, haben wir ja vorher besprochen, so ein bisschen.

00:31:58: Klar, diese Projekte gibt es, hängt viel davon ab, wie der menschliche Faktor eingesetzt wird, wie die Teams gestapft sind, wie viel Senderität dabei ist, wie klar die Use-Gäste finden jetzt und so weiter.

00:32:08: Das Thema komplette Durchautomatisierung, der CDP-Durchaugenden, die alles machen.

00:32:13: und Komplexität.

00:32:15: Ja, ich weiß nicht, wie lange das dauert.

00:32:18: Also es gibt viele Wertschaffungsbestandteile dieser ganzen CDP-Kette von vorne bis hinten.

00:32:26: Also aufsetzen, live bringen und dann Newscales umsetzen, Newscales besser machen, Newscales besser machen und so weiter.

00:32:35: Das wird dauern, bis die alle durchautomatisiert werden.

00:32:38: Und gerade weil CDPs so komplex sind und so viele Daten haben, so viele Use-Cases, brauchst du heute Konzeption auf den Menschen, der sagt, mir ist momentan Akquise wichtiger als Bestand.

00:32:49: Also alle kriege ich mehr Budget in Akquise und nicht in Bestand.

00:32:52: Also habe ich mehr Kampagnen, die in der Akquise live sind, in der CDP aktiv und die AI führt die halt aus.

00:32:58: Du kannst aber auch in einem Langfrist-Szenario sagen, dass du nur noch ein Geschäftsführer hast, radikal gedacht.

00:33:04: Du hast nur noch einen Geschäftsführer und einen IT.

00:33:07: Und ein für Datenschutz, wobei den brauchst du auch nicht, weil du hast ganz wenig Leute.

00:33:13: Und der Geschäftsführer sagt so, AI, du bist jetzt live, maximier meinen Umsatz und such selber aus, ob das besser bei Neukundengewinnung geht über Bestandskundenoptimierung.

00:33:21: Mir ist total egal, ob du das mit E-Mail-Marketing machst, mit Call Center Outbound, mit Push-Nachricht, mir ist egal, ob der das auf ein Handy oder auf ein Tablet sieht, mir ist das total egal, ich will nur meinen Umsatz maximieren bei diesem Kostenbudget.

00:33:34: Und dann hast du entweder einen Mega-AI-Agenten oder du hast ganz viele kleine, die miteinander interagieren und Bot A sprich mit Bot B und Bot B sprich mit Bot C. Das ist die Endausbaustufe.

00:33:43: Dann fragt man sich was... Kommt das?

00:33:45: Glaubst du, dass das kommt?

00:33:47: Ich kann es mir theoretisch vorstellen.

00:33:48: Ich glaube, es kommt in kurzfristig, damit meine ich, so zwei bis drei Jahre in sicherlich einigen Ausbaustufen der runtergebrochenen Wehrschaffungskette.

00:33:57: einer ganzen CDP.

00:33:58: Ich glaube nicht, dass es in den nächsten drei bis fünf Jahren für alles in der CDP kommt.

00:34:02: Braucht man trotzdem noch überhaupt die CDPs?

00:34:04: dann ja die Frage, ne?

00:34:06: Ja.

00:34:06: Ja, aber du brauchst ja immer noch ein Sammelsurium an unterschiedlichen Prozessen.

00:34:10: Du brauchst jemanden, entweder einen Menschen oder einen Bot, einen Agent, der sagt, wo liegen eigentlich die Daten rum?

00:34:17: Daran schaltet der Agent heute.

00:34:19: Also das wird nur ewig dauern.

00:34:20: Wir haben einen Kunden gerade gewonnen, wo wir diese vier Use Case Live haben, die wussten gar nicht, wo ihre Daten liegen.

00:34:25: Da haben die ganz alte Datentöpfe, die wussten teilweise gar nicht, wie die Datentöpfe heißen.

00:34:29: Da kann der Eibot gar nichts anschließen.

00:34:30: Da ist ja gar nichts da physisch.

00:34:33: Da musst du erstmal was hinlegen, also technisch.

00:34:37: Also solche Probleme muss erstmal Grundlagenarbeit gebaut werden, genauso wie manche Firmen gerade ihre Data Warehouse bauen.

00:34:43: Hast du aber die Data Warehouse und hast viele da in einem Platz, kann der Agent eine Schnitzschölle möglichst nahtlos anschließen.

00:34:55: Also was ist beyond CDP?

00:34:57: Was kommt da?

00:34:59: Also wenn du es hart durchdenkst, hast du ist die CDP später ein Samusurium, ein Portfolio von unterschiedlichen Agenten.

00:35:05: Wenn du annimmst, dass die keine Firma alles baut, dann hast du unterschiedliche Agenten aggregiert von von unterschiedlichen Supplyern in der CDP, die zum Beispiel Zyotab dann einfach orchestriert.

00:35:16: Und diese Agenten sind so perfekt auf deiner abgestimmt, dass sie das perfekte Datenerlebnis für die Brand mit dem ideal mit dem idealen Marketing Ergebnis.

00:35:24: Wenn das aber alle machen, dann bist du eigentlich in derselben Situation wie heute.

00:35:29: Das ist nichts Perfektes, weil der Kunde kann sich auch nur ein entscheiden.

00:35:32: Du kannst nicht gleichzeitig, Adidas, er kann es so schon.

00:35:35: Ja, aber gibt es da noch ein CRM-System?

00:35:41: Welche Marketing-Technologie-Systeme sozusagen gibt es dann?

00:35:44: Boah, das ist eine schwere Frage.

00:35:47: Ich habe das sehr aus der Siotep-Perspektive gesehen.

00:35:53: Was ihr hier macht, ihr seid ja so ein bisschen der Orchestrator gerade zu allen Ohnkanälen und CDPs generell.

00:36:00: So

00:36:01: allen Kanälen, ja.

00:36:02: Genau.

00:36:02: Ohnt

00:36:03: und paid.

00:36:04: Ja, richtig, richtig.

00:36:07: Gibt es die in der Zukunft noch?

00:36:09: Gibt es eine Maschinerie?

00:36:10: Du hast alleine dadurch, dass es so viele Wallet Gardens gibt, ja immer die Anschlusssituation.

00:36:14: Aber wer orchestriert am Ende?

00:36:15: Weil wenn du die Situation durchspielst, die du ja gerade beschrieben hast, es gibt nur ein Geschäftssyron, es gibt eine AI, die sagt, maximier mir den Umsatz, egal wie, musst du ja deine Orgistration ganz anders aufstellen.

00:36:26: Wenn wir das von den Kanälen ausdenken, kommen wir in Komplexitäten, die wir nicht lösen können, weil wir nicht wissen, was mit dem Kanal passiert, wir müssen das versuchen, vom Kunden zu denken.

00:36:32: Stell dir eine Endausbau, das Einzenario, stell dir eine Endausbaustufe vor, wo der eine Art Cockpit vor sich hat, entweder auf der Linse direkt, auf der Retina oder Tablet oder Handy, wo du einen personifizierten Agenten hast, die können wir Lucy nennen.

00:36:44: und Lucy sagt, guten Morgen Jonas.

00:36:47: Du hast heute drei Termine und drei E-Mails.

00:36:50: Du hast von drei Unternehmen Anfragen, möchtest du die sehen.

00:36:54: So, wenn du aus dieser futuristischen Avongarde sich denkst, kannst du ja eigentlich, kannst du Lucy sagen, Lucy, weißt du was?

00:37:03: Stell du sicher, dass du die Anrufe annimmst.

00:37:05: Die von adidas kommen oder wem auch immer die inbound anrufe die dir was verkaufen wollen oder deinen vertrag verlängern wollen von vodafone oder telefonika wem auch immer.

00:37:13: Und dann musst du das lösen.

00:37:14: dann spricht ein unemotionaler bot mit dem bot.

00:37:17: ja so wäre ja theoretisch die finale

00:37:21: stufe.

00:37:21: so jetzt müssen wir das rückdenken.

00:37:22: stell dir vor das ist das scenario.

00:37:25: dann gibt es wird immer noch menschen geben die wollen den persönlichen getakt.

00:37:28: dann wird es bestimmte geschlechter geben die wollen auf der webseite selber brausen und das nicht über ein bot aggregiert haben.

00:37:33: das heißt für die wird es noch webseiten geben.

00:37:35: Na, wo du selber die grüne Hose auswählen kannst oder das Make-up.

00:37:38: Wie heißt das bei den... Wer muss sein?

00:37:42: So jetzt, das auf die Kanäle zurückdenken.

00:37:45: Irgendwo musst du ja die Daten speichern.

00:37:47: Naja, irgendwo muss der Boot die Daten speichern, ob du das noch getrennt machen musst zwischen CDP und ZM und dann noch Data Warehouse hier und da weiß ich nicht.

00:37:54: Dann brauchst du eine bot idealisierte Struktur, wo du alle Daten alle zusammen hast, alle gegen ein Identifier gematched in Identifier auf unterschiedliche Regie eben dann runtergebrochen, wie das eine CDP macht.

00:38:05: und das muss alles Echtzeit passieren.

00:38:06: Der Boot muss ja in Echtzeit wissen, was gerade passiert ist.

00:38:09: Das ist ja auch die ganze Logik des CDP, die ich immer versucht habe, den Kunden zu erklären.

00:38:14: In der Sekunde, wo jemand angerufen wird, müssen das alle anderen Systeme sofort wissen.

00:38:19: Und nicht erst drei Jahre später.

00:38:20: Das heißt, die Systeme müssen über die Zeit aller Anganggebunden sein.

00:38:23: Der Klassiker, das Retargeting wird immer noch ausgespielt, obwohl schon die Waschmaschine gekauft wurde.

00:38:27: Ja, oder der Kunde ist am nächsten Tag im Store, wurde doch vorher angerufen.

00:38:31: Das muss der Store mit Arbeitern mal sehen in der UI.

00:38:33: Das muss der einfach wissen.

00:38:34: Und in Zukunft sieht das halt ein Bot.

00:38:35: Wobei, ich glaube, zum Beispiel, der Store-Footprint wird immer noch da sein.

00:38:38: Die Leute werden über Jahre noch offline kaufen wollen.

00:38:41: Bei vielen Produkten.

00:38:45: Ja.

00:38:47: Ich glaube, die größte Herausforderung, die ich gerade sehe, also du sprichst ja jetzt gerade viel vom Marketing-Themen.

00:38:51: Ja.

00:38:53: Um Marketing gut zu betreiben, brauchst du, glaube ich, gute, valide Produktdaten.

00:38:58: Und wenn du dir gerade siehst, wie schwer es ist, Content, also Marketingdaten, also Geo in die LMS zu schicken und in Google reinzuschicken, wird es noch viel schwerer diesen Datenschatz, der ganz unten vergraben ist, Produktdaten hochzuheben und überall hinzuschicken.

00:39:17: Weil du wirst ja vielleicht eine individuelleres Produkt haben wollen, als ich einen anderen Vertrag haben wollen, als ich.

00:39:23: Und wir hätten ja eigentlich mit Agenten die Möglichkeiten, noch viel, viel individueller miteinander zu sprechen.

00:39:29: Wir können ja einen ganz individuellen Versicherungsvertrag abschließen, auf Basis meiner Health-Daten oder Bewegungsdaten oder was auch immer.

00:39:37: Wenn alles digitalisiert wäre.

00:39:38: Wenn ich die digitale Versicherung sofort in dem Feature X ändern könnte, ohne dass ich extrem hohe Grenzkosten habe, wäre das geil.

00:39:44: Ja, und das wäre ja sozusagen eigentlich die Lösung, weil du, du müsstest dich nicht nur rückversichern mit irgendjemand, sondern ergennt, spricht mit einem Agent, es wird...

00:39:51: In der Schule ist es genau so, es macht gar keinen Sinn, dass meine Tochter gezwungen wird, die ist vier Zentimeter, Mathe ist einfach nicht ihr Ding.

00:39:57: Nur weil es mein Ding war, heißt ich, es macht keinen Sinn, dass die mit Mathe zugeprügelt wird an Dingen, die sie nicht versteht, abstrakt, in dem Alter.

00:40:04: Die Kinder sollten sich mit den neuen Einmöglichkeiten, die sie haben, drei Themen auswählen, die sie interessieren, meine Tochter mag gerade Make-up.

00:40:10: Ja.

00:40:11: So, er ist halt das Alter.

00:40:12: Dann muss sie Mathe, Physik und Musik auf dem Make-up machen.

00:40:16: Das kann natürlich ein einzelner Lehrer nicht leisten, aber das kann ein personalisierter Agent, kann das zukünftig machen.

00:40:23: Ja, spannend, wo die Reise hingeht.

00:40:29: Siehst du schon Anzeichen für das Thema, was wir gerade besprochen haben?

00:40:32: Also, glaubst du, dass es da schnell hingeht?

00:40:37: Was ich gerade viel erzählt habe, ist ja so eine futuristische Sicht, was mit Technologie alles möglich wäre.

00:40:43: Am Ende ist ja der Mensch noch da.

00:40:44: Und du hast immer in großem, da muss man ja ehrlich sein, du hast immer eine Tendenz auf der einen Seite kosten zu sparen, das spricht für Automatisierung.

00:40:52: Also AI-Agentifizierung.

00:40:54: Auf der anderen Seite hast du auch eine menschliche Sicht.

00:40:56: Jeder denkt ja auch immer, da hat ja ein Team und hat persönliche Beziehungen.

00:40:59: Ich glaube, dass es sehr viel normalen menschlichen Widerstand gibt, bestimmte Dinge auszurollen, die man ausrollen könnte.

00:41:04: Und das einfach dadurch viele, viele Jahre mehr dauert.

00:41:10: Einfach um Job-Sicherheit zu geben, um doch vielleicht noch den menschlichen... Ich zum Beispiel bin immer noch bei der Sparkasse.

00:41:17: Macht das rational sehr viel Sinn nie.

00:41:19: Aber ich hab dann meine Person, die kenn ich, ich will da gar nicht mit einem Agenten reden.

00:41:23: Wenn nicht ein Thema, will ich dann rufen.

00:41:25: Das ist bei vielen so.

00:41:27: Und das wird vielleicht der nächsten Generation aussterben.

00:41:31: Ja, ist doch so ein Vertrauensthema.

00:41:37: Ich erwisch mich immer dabei, dass wenn ich so wichtige Entscheidungen oder wichtige Käufe machen will, so magische Grenze über dreieinhalb Euro oder vierhundert Euro, muss ich das am PC machen.

00:41:46: Wo ich so denke, das kann doch wohl nicht wahr sein, bin ich alt geworden.

00:41:50: Ja, weil irgendwie die Gefühl, die Informationen nicht groß genug da sind, um so eine Entscheidung zu

00:41:55: treffen.

00:42:00: Dadurch, dass sie heute im Studie sind, würde ich mal versuchen mit einer neuen Frage.

00:42:03: Ich stelle ja sonst, ich habe immer die Fragen gestellt, was macht man privat mit Daten, welchem Filmtitel würde man seinen Thema geben.

00:42:09: Aber was mich immer total brennend interessieren würde, ist, welche technische Errungenschaft könntest du dir aus deinem Leben nicht wegdenken?

00:42:22: Ich muss eine auswählen,

00:42:22: ne?

00:42:23: Du darfst nur eine auswählen.

00:42:25: Mein erster Gerät war die Waschmaschine, aber die gibt's schon lange.

00:42:30: Könnte ich mir das mein Leben nicht wegdenken?

00:42:34: Ich glaube, ich würde auf jeden Fall ohne das Handy, ich versuche ein bisschen auszuschließen.

00:42:37: Ich würde auf jeden Fall ohne das Handy klarkommen.

00:42:42: TV würde ich auch ohne klarkommen.

00:42:45: Ist die Frage, ob ich privat denke oder beruflich?

00:42:47: Das ist ein Riesenunterschied.

00:42:48: Ja, ich

00:42:49: frag dich

00:42:49: privat.

00:42:50: Ich glaube, Videotelefonie ist geil.

00:42:53: Wenn man Leute kennenlernt, auch so privat, ist Video eine Riesenvertrauens.

00:42:58: Ich saß gestern im ICE, von Berlin zurück nach Dortmund.

00:43:01: Dann hab ich gesehen, wie eine Frau einen typischen Video-Call hatte mit ganz vielen Leuten.

00:43:05: Mit diesen typischen neuen, recht dringlichen oder quadratischen Kästen.

00:43:10: Ich mir dachte, boah, ist das effizient.

00:43:13: Die eine ist da, die andere ist da.

00:43:15: Die Dame war im Zug.

00:43:17: Und das ist jetzt beruflich eine Privat, wenn man sich kennenlernt, das für Vertrauensaufbau zu nutzen oder irgendwie, hey, geht's dir gut, lass mir mal dein Gesicht sehen.

00:43:24: Das ist cool.

00:43:25: Wenn du einen Filmtitel für unsere Folger oder Serientitel haben würdest, was würdest du, wie würdest du die benennen?

00:43:33: Muss das jetzt auf Darin bezogen sein oder einen generellen Film?

00:43:35: Ich

00:43:36: hab gestern das zweite Mal auf Maheimer geguckt.

00:43:39: Da ist drei, drei Stunden lang.

00:43:41: Ich hab dir das erste Mal auf Englisch geguckt und ich dachte, mein Englisch wär gut, aber wenn's dann sonst ins Detail geht, war doch besser, denn auf Deutsch zu gucken.

00:43:51: Ich bin ja privat sehr interessiert an Quantenmechanik, Quantenphysik und irgendwie Hardware und Grundlagenthemen und so.

00:43:58: Ich habe gestern wieder gelernt, dass wir in Deutschland führen waren um die zwanzig drei Jahre in Quantenmechanik.

00:44:04: Er kam ja aus von hier und Bonn war führend und Götting war führend und Heisenberg kam aus von hier und Einstein hat auch hier gearbeitet, bevor in den USA, so was ich weiß.

00:44:17: Oder in Österreich, wie dem auch sei.

00:44:18: Und ich sage es immer, ich schreibe ja oft leicht gehässige Artikel auf einen Motschromophelin, denn ich finde das so schade, was wir aus Deutschland technologisch machen.

00:44:26: Im Bereich Quantenphysik sind wir noch ganz okay unterwegs, aber es gibt so viele Bereiche, wo wir so massiv weit hinten dran sind, das finde ich so schade.

00:44:33: Und das habe ich bei den Filmen mir gedacht, ohne zu weit abzudriften.

00:44:37: Danke dir für die Folge.

00:44:39: Danke dir für die Einladung.

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