Von Facebook Ads zu KI-Matching – Wachstumsgeschichte Uniwunder, mit Matthias A.
Shownotes
Wie skaliert man ein Unternehmen, das mit einer kleinen Studierendenplattform begann, zu einem relevanten Player im Bereich Recruiting und Studierendenmarketing? Welche Rolle spielen konsequentes Testing, datengetriebene Entscheidungen und der Einsatz von KI dabei und wo liegen die Grenzen?
Darüber spricht Host Jonas Rashedi in dieser Episode von MY DATA IS BETTER THAN YOURS mit Matthias Auer, Geschäftsführer und Gesellschafter von Uniwunder.
Matthias nimmt uns mit an den Anfang der Reise: 2016 startete Uniwunder als studentisches Projekt, das zunächst einfache Mehrwerte rund ums Studium bot. Der große Durchbruch kam, als das Team begann, im noch jungen „Wilden Westen“ von Facebook Ads Performance Marketing zu betreiben und innerhalb weniger Monate sechsstellige Budgets pro Monat zu managen. Durch konsequente Datenauswertung und A/B-Tests lernten sie, wie man jede Phase des Funnels optimieren kann – von der Anzeige bis zur Conversion.
Wir sprechen darüber, wie dieser datengetriebene Ansatz das Unternehmen geprägt hat und warum es Fluch und Segen zugleich sein kann, nie mit dem Testen aufzuhören. Matthias erzählt offen, wie Uniwunder durch zu granular geplante Kampagnen im Recruiting an Grenzen gestoßen ist und welche Lehren sie daraus gezogen haben.
Ein weiterer Schwerpunkt: KPIs im Recruiting-Bereich. Anders als im E-Commerce lassen sich Erfolge nicht immer sauber messen, besonders wenn der letzte Schritt, die tatsächliche Einstellung, außerhalb der eigenen Plattform stattfindet. Matthias erklärt, wie Uniwunder sein Preismodell angepasst hat, um trotzdem Transparenz und Erfolgsmessung zu gewährleisten, und warum Vertrauen in die Datenbasis hier oft genauso wichtig ist wie die Zahlen selbst.
Besonders spannend wird es, wenn es um den Einsatz von Generative AI geht. Uniwunder nutzt GPT, um Stellenanzeigen und Lebensläufe zu analysieren, Skills zu erkennen und präzises Jobmatching durchzuführen, mit teils deutlich besseren Ergebnissen als spezialisierte Anbieter, die seit Jahren im Markt sind. Wir diskutieren, wie diese Technologie bestehende Geschäftsmodelle verändert und welche Chancen sich daraus für Unternehmen ergeben, die frühzeitig adaptieren.
Zum Ende hin gibt Matthias Einblicke in den bevorstehenden Launch einer neuen Plattform, die langfristige Bindung (Retention) und Employer Branding in den Mittelpunkt stellt. Das Ziel: Studierende und Absolventen vom ersten Semester bis in den Berufseinstieg zu begleiten und Arbeitgebern eine nachhaltige Präsenz zu bieten. Und natürlich gibt es auch einen persönlichen Abschluss: Was macht Matthias privat mit Daten (Spoiler: so wenig wie möglich) – und welchen kreativen Titel er dieser Episode geben würde.
Diese Folge ist ein Muss für alle, die verstehen wollen, wie datenbasierte Strategien Wachstum ermöglichen, welche Stolperfallen im Performance Marketing lauern und wie KI den Recruiting-Markt verändert.
MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts.
Zum LinkedIn-Profil von Matthias: https://www.linkedin.com/in/matthias-auer-21123b152/?originalSubdomain=de
Zur Webseite von Uniwunder: https://uniwunder.com/
Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi
00:00 Intro & Themenüberblick 01:08 Vorstellung Matthias 02:25 Geschäftsmodell Uniwunder 06:04 Start & erste Kooperationen 08:04 Facebook Ads im „Wilden Westen“ 10:38 Lerneffekte & Datenkultur 13:10 Testkultur: Segen & Fluch 16:04 Granularität im Recruiting 20:18 KPI-Herausforderungen 25:01 Datenvertrauen bei Partnern 28:26 Skalierung & kritische Masse 30:12 Tech-Stack & Dateninfrastruktur 34:32 Self-Service mit Power BI 35:55 Neue Plattform & Retention 41:47 Generative AI im Matching
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Transkript anzeigen
00:00:00: Sprecher 1 Wie skaliert man ein Startup, was sich vor allem mit dem Thema Facebook und Lead beschäftigt? Auf was muss man achten, wie testet man wirklich ausführlich und wann ist es irgendwann auch mal Zeit aufzuhören und wie kann gen Ai vor allem im Kontext vielleicht von Matching in Richtung welche Stelle passt zu welchem Unternehmen wirklich helfen? Das sind alles Themen, die ich mit dem Lieben Matthias in der.
00:00:23: Sprecher 1 Heutigen Folge bespreche.
00:00:29: Sprecher 2 Neue Folgen jeden Freitag in dieser digitalen Welt gibt es einen speziellen Faktor, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet.
00:00:36: Sprecher 2 Daten.
00:00:38: Sprecher 2 Doch nur die wenigsten wissen Sie für sich zu nutzen.
00:00:41: Sprecher 2 Wer seine Kunden verstehen will, um ihnen das bieten zu können, was sie brauchen, kommt, um ein professionelles Datenmanagement nicht herum. Jonas Raschedi interviewt andere Experten aus den Data Bereichen und zeigt Schritt für Schritt, wie genau das funktioniert.
00:01:00: Sprecher 1 Herzlich Willkommen zu My datus Battlefield. Der Data Podcast. Schön, dass ihr eingeschalten habt mir gegenüber sitzt.
00:01:08: Sprecher 1 In einem Studio beziehungsweise im Büro noch um die späte Uhrzeit, wo wir aufnehmen. Lieber Matthias, der Matthias Hi.
00:01:15: Sprecher 3 Hi, schön, dass ich da sein.
00:01:16: Sprecher 1 Darf ja, wir haben ja mehrere Anläufe gebraucht, um es irgendwie dann möglich zu machen. Und schön, dass du die Geduld mitgebracht hast. Das wäre es dann jetzt immer noch aufnehmen können, aber Matthias, Stell dich doch mal kurz vor, wer du bist, was du machst und was du vielleicht auch mit Data zu tun hast beziehungsweise was ihr mit eurem Unternehmen macht.
00:01:36: Sprecher 3 Ja klar, gerne. Also ich bin Matthias Geschäftsführer oder verlinkt den CEO von Uni Wunder Uni Wunder ist ein Unternehmen wird jetzt knapp 50 Mitarbeitenden in Dresden sind wir und wir betreiben online Plattformen für Studierende aktuell 2 Stück vor allem im Personalvermittlungsbereich und andere Angebote, Workshops und so bieten wir an und.
00:01:59: Sprecher 3 Uns gibt's seit 9 Jahren, wir sind groß geworden eigentlich durch Performance Marketing. Ich glaube man heute auf unsere Produkte schaut.
00:02:07: Sprecher 3 Das soll es ja auch sein für die Zielgruppe schon sehr studentisch und man sieht nicht auf den ersten Blick, wieviel da eigentlich Datengetrieben dahinter ist. Vor allem im Bereich Performance Marketing, aber natürlich nicht nur.
00:02:18: Sprecher 1 Ja, Matthias, nimm uns mal kurz mit auf der die Reise was ihr.
00:02:25: Sprecher 1 Macht, was euer Geschäftsmodell ist. Ich glaube, dadurch wird klar, was und wo ihr mit Daten arbeitet. Insights wo ihr vielleicht auch euch unterscheidet von anderen.
00:02:35: Sprecher 1 Unternehmen.
00:02:35: Sprecher 3 Ja.
00:02:37: Sprecher 3 Also grundsätzlich ist es so, dass wir uns zur Aufgabe gemacht haben, Studierende in Deutschland und vor allem auch Jobeinsteigern zu versorgen mit wertvollen Angeboten, die sie weiterbringen. Die helfen, dann erfolgreich Karrierestart zu haben und das Studium auch schon gut zu nutzen. Und wir haben dafür eben unsere Plattformen aufgebaut.
00:02:56: Sprecher 3 Und die Art und Weise, wie wir dann auch auch Geld verdienen, ist nicht bei den Studierenden, sondern bei Unternehmen, die Kontakt zu Studierenden suchen. Das heißt, wir haben einige Angebote auch auf unseren Plattformen, wo Firmen uns quasi Geld dafür geben, dass wir sie mit Studierenden in Kontakt bringen oder eben mit Leuten, die die Jobs suchen, und das machen wir eben zu einem sehr hohen Grad über Pate Ads als Performance Marketing, vor allem um Social Media Bereich, das ist so.
00:03:22: Sprecher 3 Unser Haupt ja und Hauptmodus wieder. Dann Leute auf uns aufmerksam machen und das machen wir schon seit 9 Jahren mit sehr hohen.
00:03:30: Sprecher 3 Kurz, ich schätze mal in den letzten Jahren vielleicht 25 30000000€ an Werbebudgets gehabt für Performance Marketing, da lernt man ein bisschen was, da sammelt man auch ein bisschen Daten und vor allem kann man dieses Geld auch nur quasi mit Positivem. Ich werde am Ende auch ausgeben, wenn man auf die Daten schaut und lernt mit denen zu arbeiten, auch in der Masse natürlich.
00:03:51: Ja.
00:03:53: Sprecher 1 Lasst uns das Thema einfach mal bisschen.
00:03:57: Sprecher 1 Bisschen strukturiert angehen, das heißt?
00:04:01: Sprecher 1 Ihr braucht eigentlich ein Produkt, was den Studierenden kurz vor Abschluss beziehungsweise auch vielleicht kurz am Anfang der des Studiums, also über die gesamten Phasen, kann man es noch einfacher beurteilen. Mehrwert bietet, dass die sich darin registrieren öfters aufhalten.
00:04:19: Sprecher 1 Fotos von linkedin gesprochen also genauso wie eine Plattform wie linkedin.
00:04:23: Sprecher 1 Um zu gewährleisten, dass ihr dann.
00:04:27: Sprecher 1 Werbung oder eben Kontakt zu Unternehmen aufbauen wollt. Das ist euer Geschäftsmodell, das heißt Unternehmen oder ich würde jetzt sagen, ich brauche vielleicht Studierende im Bereich Medien, die mir helfen, beim Podcast größer aufzubauen, dann würdet ihr sagen, ja, wir haben hier speziell für Studierende im Medienbereich.
00:04:47: Sprecher 1 Inhalte, Angebote, wir können.
00:04:51: Sprecher 1 Dich, lieber Jonas, jetzt gegen Geld natürlich mit diesen Leuten verbinden.
00:04:56: Sprecher 3 Genau, absolut so ist es, sind natürlich verschiedene Bereiche, die wir da haben, das einfach das plastisch stellt natürlich in der Personalvermittlung, wenn ich unternehmen habe, die Kontakt zu jungen Talenten suchen. Es gibt auch andere Angebote, die da machen, weil wir eine sehr umfängliche Leistung auch anbieten wollen für die Studierenden Seite, wir kooperieren also zum Beispiel auch mit mit Messeanbietern von Jobmessen oder auch anderen Messen von Firmen.
00:05:21: Sprecher 3 Die Auslandsprogramme für Studierende anbieten, die natürlich auch Kontakt zu potentiellen Kunden und Kundinnen im Studierendenbereich brauchen. Oder eben vor allem Veranstalter von irgendwelchen anderen.
00:05:33: Sprecher 3 Ja, messen und und vergleichbaren Dingen.
00:05:36: Sprecher 1 Ja.
00:05:38: Sprecher 1 So, jetzt seid ihr ja, du hast ja n bisschen im Vorgespräch gesagt, dass du schon sehr lange mit in der Firma bist, dass du die Firma auf unterschiedliche Arten und Weisen begleitet hast. Nimm uns doch mal so n bisschen mit, wo ihr gestartet habt, wo ihr jetzt seid, was du hast, gerade eben bevor ich den Record Button gedrückt hab. Du hast gesagt, das Vorgespräch hat dir so ein bisschen zu helfen, zu reflektieren, was ihr so alles in den letzten Jahren erreicht habt und das ist natürlich jetzt spannend, mal mit dir zu besprechen.
00:06:04: Sprecher 3 Ja, absolut. Also das hat sehr viele Erkenntnisse, auch aus vergangenen Jahren wieder hochgeholt, die eigentlich heute noch mal ein bisschen stärker implementiert werden könnten. Wieder. Also wir haben ja angefangen, ich glaub, wie jeder gute Startup Story ist da manches auch ein positiver Unfall gewesen, was da so passiert ist, weil für uns war das auch so, also wir haben 2016 angefangen, relativ unschuldig mit der Idee, wir bauen halt mal eine Studierendenplattform, die einfach ein bisschen Mehrwerte.
00:06:31: Sprecher 3 Schafft um die Uni rum. Wir haben zum Beispiel damals festgestellt, so wie lerne ich eigentlich und so, das ist gar nicht so richtig Thema an der Uni und haben dann so erstmal Sachen gemacht, die wir selber herstellen konnten, also e Books einfach selber geschrieben und so.
00:06:44: Sprecher 3 Ne kleine Plattform drauf draus gemacht. Da waren wir 56 Leute, die meisten selber noch studiert und sind aber relativ schnell dazu gekommen, dass wir durch Netzwerk vor allem Kooperationen hatten um Veranstaltungen zu bewerben. Da sind dann Leute auf uns zugekommen, haben gesagt, Hey, ihr habt doch jetzt hier so eine Studierendenplattform, könnt ihr nicht mal dies und jenes platzieren, könnt ihr da nicht mal Werbung schalten, die man halt so ist, wenn man irgendwie 23 ist und ein bisschen viel Selbstbewusstsein hat, denkt man sich, das kriegen wir hin.
00:07:13: Sprecher 3 Und das haben wir dann auch gemacht. Facebook Werbung war ja damals Performance Marketing, war Facebook Werbung hauptsächlich war noch sehr sehr jung, also man hat damals schon so ein bisschen Werbung da online irgendwie gemacht, aber das war jetzt kein für die wenigsten wirkliches Geschäftsmodell und von den großen Firmen noch nicht so beachtet, also eine sehr unprofessionalisierter Bereich.
00:07:34: Sprecher 3 Performance Marketing kann ja erst dadurch auf, dass ich überhaupt Marketing in der Form messbar machen kann, die ich online mache, also klassisches Marketing. Ich klebe irgendwo was an die Litfasssäule, am Ende habe ich mir selbst und dann behaupte ich, es war die Kampagne, das ist ja nicht so wie das online funktioniert, sondern da kann ich ja wirklich sehen, wieviel Leute sehen meine at wieviel kostet das, wieviel kommen dann auf meine Landingpage, wieviel kaufen dann wieviel kostet das, ich kann ja jeden einzelnen Punkt dieser Journey messen, das ist ganz Neues.
00:08:02: Sprecher 3 Das ist Marketinggame an der Stelle eigentlich komplett Revolution.
00:08:04: Sprecher 3 Storniert und wir waren damals sehr früh dran und wir sind sehr schnell dazu gekommen, auch sehr große Kooperation zu haben. Also es hat nicht mal ein Jahr gedauert, da haben wir dann schon sechsstellige Werbebudgets im Monat geschalten, alles noch zu einem Zeitpunkt, wo die Hälfte von uns werkstudenten waren.
00:08:20: Sprecher 3 Das war alles, wie gesagt, damals Facebook Werbung, die wir ausgegeben hatten, um Leute.
00:08:24: Sprecher 1 Auf eure Plattform zu bekommen.
00:08:25: Sprecher 3 Ja, genau, um die Angebote zu bewerben, die in den Kooperationen waren. Das waren vor allem damals Seminare für Studierende und eben auch so Karriereveranstaltungen und so.
00:08:37: Sprecher 3 Und dann wurden wir dann quasi pro Anmeldung vom vom jeweiligen Anbieter vergütet und sind in Vorleistung. Also wir haben Werbung geschalten, Anmeldungen dadurch generieren können und wurden dafür wieder vergütet, quasi das Finden dient heute das auch teilweise Liedagenturen machen würden, bloß dass das nicht klassisches League Geschäft halt war.
00:08:58: Sprecher 3 Ja, und darüber sind wir dann sehr schnell in sehr große Umsätze reinkommen. Wir sind dann auch Facebook Partner geworden, was richtig.
00:09:04: Ist.
00:09:04: Sprecher 3 Eigentlich relativ eigenartig war für uns, weil wir dann eigentlich damals, glaube ich 8 Leute oder sowas waren, Altersdurchschnitt 24 und sind dann Facebook Partner geworden, weil wir damals glaube ich den höchsten Ad spand auf Facebook hatten in Deutschland bei 216 217 müsste das gewesen sein.
00:09:22: Sprecher 3 Und damit.
00:09:23: Sprecher 3 Wir natürlich, wenn wir alle der ersten, die das wirklich extrem professionell gemacht haben in Deutschland sicherlich heute haben uns viele eingeholt, überholt, wie auch immer. Damals war das alles noch ein bisschen wilder, als es heute ist.
00:09:37: Sprecher 3 Und haben darüber natürlich auch sehr viel sehr schnell lernen können, sehr viel Wissen aufbauen können.
00:09:43: Sprecher 3 Was andere dann halt auch nicht hatten. Sowohl wie mache ich das überhaupt, also wie gehe ich mit dieser Datenmenge um. Selbst Facebook selber hatte damals ja noch das Problem, dass sie gar nicht sich sicher waren, wie gehe ich jetzt eigentlich in diesen Werbemanagern?
00:09:56: Sprecher 3 Um also was gebe ich dafür Daten rein? Was muss ich anzeigen, damit die Marke da damit arbeiten könnten? War auch Teil dieser dieser Gespräche, die wir mit Facebook hatten. Wir hatten damals sogar ein 2 Features für uns eingebaut in diesen Kampagnenmanager, den sie damals hatten, also komplett wilder Westen damals noch.
00:10:11: Sprecher 3 Und wir haben natürlich dann auch den Vorteil gehabt, dass wir da sehr viel Erfahrung gesammelt haben in Form von klassischen Erfahrungen, aber natürlich auch Daten. Also wir haben als die nächsten angefangen haben, sowas zu machen, wussten wir schon sehr viel, zumindest über die Art und Weise, wie wir Werbung gemacht haben bei unseren Prozess, wir wussten recht früh, wieviel klickkosten kann man erwarten, wieviel Landing Page, conversion ist gut, an welchen Hebeln kann ich stellen, an welchen nicht.
00:10:38: Sprecher 3 Und ja, das war.
00:10:42: Sprecher 3 Schon davon Vorteil, und darüber sind wir dann auch groß geworden.
00:10:44: Sprecher 1 Am Anfang, das heißt, ihr habt ihr recht früh ja allein durch durch Startup Game die Situation gehabt, dass ihr.
00:10:51: Sprecher 1 Ihr habt einen Euro reinschmeißen müssen und hattet die Situation, dass ihr vielleicht für eine Anmeldung hinten.
00:10:58: Sprecher 1 3€ bekommen habt und ihr musstet eben gewährleisten, dass den Euro, den ihr Reingebt auch wirklich diese 3€ hinten wieder rausgibt, sonst funktioniert hat es bei euch nicht funktioniert und damit habt ihr die vorne die Dreh die die wie sagt man die.
00:11:07: Sprecher 3 Abdullah.
00:11:13: Sprecher 1 Den Hahn immer weiter aufgedreht und hab natürlich dann durch mehr mehr Umsatz gemacht und dadurch wurden auch ads Bands größer. Das heißt Ihr seid generell durch den durch den Part des Performancemarketings ja immer datengetrieben und sehr granular im Prozess gewesen.
00:11:28: Sprecher 3 Genau das ist so. Wir haben auch sehr früh gelernt.
00:11:33: Sprecher 3 Dann wär viel mit Daten zu arbeiten. Das ist ja auch so, wenn du.
00:11:37: Sprecher 3 Gerade jetzt niederschwellige Angebote wie jetzt irgendwelche E Books oder sowas bewirbt, da kriegst du relativ viele Anmeldungen, also wirst es, du würdest jetzt ein Auto verkaufen oder sowas, das heißt du kriegst relativ schnell statistische Signifikanzen und.
00:11:52: Sprecher 3 Kannst in einem relativ schnellen Zyklus testen, weil du sehr schnell Conversions belastbar messen kannst. Beispielsweise und.
00:12:01: Sprecher 3 Da haben wir uns von Anfang an schon gelernt, darauf zu verlassen. Also zum später ist das uns vielleicht noch ein bisschen zum Verhängnis geworden, wenn weil wir einen Datenluxus gewohnt waren, also wir haben immer, wir sind immer gewohnt gewesen mit allen Sachen, die wir dann auch vermarktet haben, nach wenigen Tagen eigentlich schon belastbare Aussagen zu haben, wie stehen wir da, an welcher Stelle des des Werbefunnels und später bei anderen Geschäftsmodellen ein bisschen auf die Füße gefallen, weil wir das dann so gewohnt waren.
00:12:26: Sprecher 3 Aber es hat uns dann ermöglicht, sehr, sehr viele Tests von ist es auch heute noch so, bei eigentlich allen Kooperationen, die wir haben, fanden wir mehrere Tests die Woche, meistens irgendwelche AB Tests und so.
00:12:38: Sprecher 3 Und wenn du natürlich Angebote hast, die du seit 5678 Jahren machst und hast in dieser ganzen Zeit immer wieder Sachen verproben können Hunderte, Tausende Tests gemacht, dann kommst du natürlich schon an eine sehr hohe Perfektion ran. Was?
00:12:51: Sprecher 1 Die Effizienz betrifft, glaubst du das habt ihr geschafft?
00:12:55: Sprecher 3 Die Perfektion. Ich glaube.
00:12:58: Sprecher 1 Mir juckt aber nahezu an der.
00:12:58: Sprecher 3 Das weißt du. Ich glaube sogar zu nahe, weil wir nicht aufhören zu testen. Also ich glaube, manche Sachen sind eigentlich ausgetestet und wir machen aber mal weiter.
00:12:59: Sprecher 1 Perfektion ist vielleicht die bisher.
00:13:06: Sprecher 1 Ja, hast du n Beispiel?
00:13:10: Sprecher 3 Also beispielsweise auch für die für die Akquise von jetzt.
00:13:14: Sprecher 3 Job Einsteigern für unsere Personalvermittlungsplattform da haben wir dann so ein E-Mail, Prozesse, die die Leute dann noch mal dran erinnern kommen doch rein. Bewirb dich doch jetzt, es gibt neue Stellen für dich, das sind Mailprozesse, die haben wir schon sehr lange, die haben ja schon sehr viele Tests gefahren und da werden dann kleine Änderungen gemacht in in Formulierungen dieser E-Mail oder wird mal eine Grafik ausgetauscht und dann AB Test draufgefahren und die die Veränderungen die dadurch kommen die sind so marginal, dass die auch genauso gut saisonal oder sowas sein könnten und wir hören halt eigentlich nicht mehr.
00:13:44: Sprecher 1 Auf weil es bei euch so n Blut ist. Dieses Testen ist schon spannend, ja.
00:13:47: Sprecher 3 Ja.
00:13:48: Sprecher 3 Ja, also das ist schon so. Das ist halt dazu sagen wir, sind wir groß geworden, also diese diese Effizienz immer weiter zu steigern, bedeutet das für uns auch immer die Menge weiter steigern zu können, ne, weil wenn du ein Lied generieren willst für eine für ein Angebot x, dann ist es immer günstiger als wenn du 1000 zum Beispiel schaffen willst. Ja, weil der immer teurere Werbeansprachen machen muss, immer noch die Zielgruppe erweitern, immer auf noch mehr Leute ausspielen, diese diese Werbeplattform funktionieren ja wie ne Börse und du scrollst auf Instagram rum, dann kommt da, denkt sich Instagram.
00:14:19: Sprecher 3 Jetzt könnte ich dir mal eine App anzeigen.
00:14:21: Sprecher 3 Und dann läuft ein Gebotsverfahren. Also da guckt Instagram dann, welche Leute wollen jetzt eigentlich ja diese Person Werbung anzeigen und der Höchstbietende Gewinn ist automatisch Auktion, das heißt, wenn du auf immer wenn du immer mehr Leute erreichen willst, musst du auf immer teurere Werbeplätze bieten, ja und wenn du eben effizienter wirst, kannst du dir höhere Werbeausgaben leisten, kannst du mehr Leute erreichen, kannst du mehr produzieren und das ist das was uns groß gemacht.
00:14:47: Sprecher 3 Hat.
00:14:47: Sprecher 3 Dieses, diese ständige Optimieren immer wieder in die Daten schauen, immer wieder optimieren, das sind verschieden.
00:14:52: Sprecher 3 Verschiedene Stellen einerseits, natürlich in der Werbung, was habe ich für AD Creative, sind die ansprechend, konvertieren die gut, welche Zielgruppen funktionieren, wie sieht die Landingpage aus, wie sieht der Check.
00:15:02: Sprecher 1 Out aus. Aber ist es bei euch immer?
00:15:05: Sprecher 1 Also lasst uns das mal konkret an einem Produkt machen. Du sprichst jetzt gerade von der Jobvermittlungsplattform, dafür musst du ja Leute auf Euren, auf euer Portal bekommen. Jetzt gibt es ja unterschiedliche Berufsgattungen oder Jobgattungen.
00:15:20: Sprecher 1 Testet ihr dann pro Gattung oder wie? Wie muss ich mir so einen Prozess vorstellen, weil ihr, du hast ja gesagt, vor 9 Jahren wart ihr vielleicht 34 Leute, wieviel seid ihr?
00:15:30: Jetzt.
00:15:31: Sprecher 1 Knapp 50 ja, also ihr seid ja schon größer geworden, ich glaube eher, er macht auch bisschen größere Umsätze, ich weiß nicht, was du dazu kommunizieren kannst. Also er ist ja schon groß geworden.
00:15:41: Sprecher 3 Ja, die werden bald so knapp 8000000€.
00:15:44: Sprecher 3 Umsatz im Jahr ja.
00:15:45: Sprecher 1 Und wenn man.
00:15:47: Sprecher 1 Das ja so ein bisschen überlebt.
00:15:50: Sprecher 1 Die 50 Mitarbeiter mal ein Durchschnittsgehalt rechnet, dann bleibt auch ein bisschen was hängen.
00:15:57: Sprecher 1 Wie, wie, wie sehr muss ich mir auch vorstellen, inwieweit ihr wie detailliert ihr testet. Das ist eben spannend.
00:16:04: Sprecher 3 Also wir definitiv detaillierter geworden, aber ich glaub so n bisschen aus Verzweiflung am Anfang kannst du also was testen, wie schick ich überhaupt eine Erinnerungsmail bei Veranstaltungen. Großes Thema du du generierst Anmeldungen wieviel Leute kommen überhaupt? Ja Studierende sind nicht die verbindlichsten Personen, das heißt du fängst dann an ich glaub der Staat seitdem wir hatten bei vielen Veranstaltungen waren dann irgendwie so über 45% oder so und dann fängst du an und sagst ich könnte ja mal eine erinnerungs E-Mail schicken.
00:16:31: Sprecher 3 Das hat natürlich einen großen Impact. Wenn du das Testest, dann haben wir da ein bisschen rumprobiert, eine SMS schicken, per whatsapp schicken.
00:16:39: Sprecher 3 Einen einen, so einen Kalender invite mit dranzuhängen, was macht das für ein Unterschied und irgendwann sagst du ich will aber weiter und weiter und weiter optimieren, aber die großen Ideen fehlen, du schickst schon ne whatsapp, du schickst schon ne Mail, du machst schon die Termineinladung, dann fängst du halt immer an noch Mikroskope schauen Mikroskopischer zu testen, dann arbeitest du an Formulierungen ein Beispiel wo ich Internet das hat aber auch nicht auf wo ich intern immer ein bisschen die Krise Krieg ist wenn die anfangen Emojis zu testen, also wirklich.
00:17:05: Sprecher 3 Den Emoji oder den Emoji? Oder mach ich überhaupt n Emoji in die Mail? Ich ich glaube nicht, dass das einen signifikanten messbaren Unterschied ausmachen kann, es wird aber getestet, also die die Testversion wird kleiner und dadurch stagniert, aber auch die Effizienz.
00:17:18: Sprecher 1 Ja, ja, ist auch da pareto Prinzip. Irgendwann muss es gut sein lassen.
00:17:23: Sprecher 3 Ne, ja, das ist so.
00:17:26: Sprecher 1 Wie weit macht ihr das bei Jobgattungen? Also würde ich eine andere Werbeansprache bekommen und einen anderen Prozess für eine bestimmte Jobgattung.
00:17:35: Sprecher 3 Teilweise ist es so, also diese ganze Jobthematik, die haben wir ja nicht von Anfang angemacht, sondern erst vor 4 Jahren angefangen, die hat uns schon vor Herausforderung gestellt. Wenn du eine Karrieremesse bewerben willst, dann kannst du im Prinzip jeden einladen, der sich irgendwie für Karriere interessiert, wenn du auf konkrete Jobs oder Jobgattungen gehst, dann hast du mit sehr viel segmentiertere Zielgruppe auf.
00:17:59: Sprecher 3 Und wenn du nen schnellen Markt hast, so wie wir das ja auch haben, hast du so viele unterschiedliche Faktoren. Das ist ja nicht nur der Studienbereich, sondern auch wo wohnt die Person, wo sucht die Person, das ist ja unendlich viele kleine Schnitte, die du machen kannst. Das hat uns auch total gekillt, weil das, weil wir mit dieser Granularität gar nicht so richtig umgehen konnten, damals auf eine Frage, wir machen das schon, allerdings würde ich das einschränken, wir machen es.
00:18:23: Sprecher 3 Wir haben das am Anfang versucht zu sagen, wieviel Stellen haben wir von was und genau darauf zu sagen, jetzt gehen wir ja an an BWLA, die in Berlin wohnen, weil wir haben jetzt gerade davon passende Stellen, das ist aber zu hoch komplex, das schaffst du nicht und du kannst die Leute auch gar nicht so gezielter dann ansprechen in der Werbung, was wir aber schon tun ist, dass wir gezielte Werbung machen, also quasi ad Creators erwerbe anzeigen du sehen kannst, je nachdem was du studierst, also als.
00:18:51: Sprecher 3 Bwl Student beispielsweise kannst du ne andere Werbung von uns bekommen, die dir andere Sachen verspricht. Andere Pain Points oder so.
00:18:58: Sprecher 3 Menschenrecht, die zum Beispiel Kampagnen, die konkret für Unternehmensberatungen sind, die gehen dann natürlich nur an Leute, die da was Passendes studiert haben. Das machen wir schon so, spezifische Zielgruppen anzusprechen, aber wir planen die Werbemänner nicht mehr danach, wieviel von Bach wir jetzt in der Stellenplattform haben, weil das in dieser Granularität keinen Sinn macht.
00:19:20: Sprecher 1 Das heißt, ihr spult oder spielt.
00:19:22: Sprecher 1 Erstmal eine Menge an Bewerbern rein und.
00:19:26: Sprecher 1 Unabhängig davon, welche Stellenanzeigen ihr gerade laufen habt, um die.
00:19:31: Sprecher 1 Ich überleg gerade, wie das funktioniert, weil der der große Unterschied, du hast ja jetzt gerade lange gesagt, Ihr Messe auf Basis von Zahlen ja.
00:19:39: Sprecher 1 Jetzt haben wir auch Vorgespräche schon mal ein bisschen drüber gesprochen. Der erste, die erste Messgröße ist, wieviel erreiche ich überhaupt Impressions die zweite Messgröße ist Klicks, wieviel Leute klicken überhaupt die die die dritte Messgröße ist eigentlich wie viele Leute kommen dann auf die spezifische Landing Page?
00:19:55: Sprecher 1 Ab dann fängt ja schon an, dass ein Prozess Lostritt bei einer Bewerbung, der vielleicht noch auf eurer Webseite ist, mit.
00:20:04: Sprecher 1 Lebenslauf hochladen, aber dann verliert er ja den Nutzer. Also ihr müsstet ja eher ab, also vergütet müsstet ihr ja werden ab eingegangener Bewerbung, aber für den fürs Unternehmen ist ja relevant Abschluss.
00:20:18: Sprecher 3 Ja genau. Also die Überlegung ist ja völlig richtig. Genauso haben wir es doch versucht. Also beziehungsweise als wir angefangen haben mit der Personalvermittlung, in dem Fall haben wir das gemacht, was viele modernere Firmen tun, nämlich pro Einstellungen zu vergüten, das hat genau das Problem, dass du sagst, dass du diesen Prozessteil.
00:20:38: Sprecher 3 Ja, nicht Owens, also du schickst deine Bewerbung rüber an die Firma, aber du hast keine Art.
00:20:42: Sprecher 3 Fast auf der Seite passiert also das ist. Das ist aber nicht, weil wir gesagt haben, wir verbieten jetzt Einstellungen, weil das irgendwie total schlau ist aufgrund der der Messbarkeit oder so, sondern weil das Halt die anderen gemacht haben. Und im Vertrieb ist es am einfachsten, ein Unternehmen ranzutreten und zu sagen, ja, falls eh bloß, wenn du eine Einstellung machst. Aber das ist eine eine Messkatastrophe, weil genau das, was ich vorher gesagt habe mit.
00:21:02: Mhm.
00:21:07: Sprecher 3 Wenn du n E-Book Vermarktest, dann kriegst du sehr schnell sehr viele Erfolgsdaten und kannst sehr schnell Conversions messen. Genau das hast du nicht bei Einstellungen, bei Einstellungsquoten selbst im im Market Benchmark wenig sind und sehr individuell pro Unternehmen, manche sind strenger, manche nicht. Haben die Firmen überhaupt die Bewerbungen angeschaut, was haben die Verantwortungen, du kannst sie nicht vergleichen untereinander, dadurch kannst du auch nicht belastbar messen wieviel werde ich eigentlich einstellen von den Bewerbungen die ich produziere.
00:21:34: Sprecher 3 Und wir sind dann auch dazu übergegangen, eben nicht mehr pro Einstellung das Ganze zu machen, sondern einfach hochzurechnen, wieviel Wert schaffen wir für ein Unternehmen und was müsste ein Preismodell sein, bis zu dem Punkt, wo wir es messen können, also beispielsweise Bewerbungen.
00:21:48: Sprecher 3 Am.
00:21:49: Sprecher 3 Im HR Markt im Speziellen ist es halt so, dass eine Abrechnung pro Bewerbung, auch wenn sie eigentlich sinnvoll ist.
00:21:56: Sprecher 3 Nicht, überhaupt nicht üblich ist also, das ist so erklärungsbedürftig und es gibt keine besonders intensive Datenkultur im HR Bereich, das heißt jemanden zu sagen, Hey guck mal, bei uns kostet die Werbung bei so und so viel, wenn du hier und da schaltest, dann kann ich dir vorrechnen.
00:22:11: Sprecher 3 Dass das was.
00:22:11: Sprecher 3 Anderes ist schlechter. Patch funktioniert nicht gut.
00:22:14: Sprecher 1 Sie müssen ja auch qualifiziert sein. Weil also viele Bewerbungen heißt ja nicht zwangsweise gut.
00:22:15: Sprecher 3 Deswegen sind wir mittlerweile auch Standardmodella.
00:22:21: Sprecher 3 Ja, das ist richtig. Aber trotzdem, das ist perfide n Recruiter, wenn du mit dem sprichst, was brauchst. Du sagt dir natürlich am Ende ich brauch Leute Einstellungen, aber wenn du ein Preismodell anbietest wird das standardmäßig in Impressions gemessen.
00:22:35: Sprecher 3 Er weiß, sie kennen doch, dass sie eigentlich Stellenschaltungen kaufen.
00:22:39: Sprecher 3 Also du deine Stelle 2 Monate Cockpit XY Euro und weil wir natürlich irgendwie in einen Leistungswert haben wollen, nehmen Sie halt Impressions, so ist das Halt auf klassischen Stellenportalen bei.
00:22:50: Sprecher 3 Vielen Jahren die Anzeige gesehen.
00:22:52: Ja.
00:22:52: Sprecher 3 Ja, genau. Wir haben eine geschlossene Plattform, das heißt, die Leute sehen erst stellen, wenn sie sich auch angemeldet haben.
00:22:58: Sprecher 3 Wir sammeln erst die Daten von denen ein und dann schlagen wir passende Stellen vor. Das.
00:23:03: Sprecher 3 Sorgt aber dafür, dass wir weniger Impressions machen als irgendwie stepstone oder weiß ich nicht die Arbeitsagentur, es sind halt aber viel bessere Leute und kriegen sicherlich mehr Bewerbungen zustande, die da noch besser passen, aber wenn du das in einem misst und das tut der Markt oft, ist das hilft dir das alles nicht.
00:23:21: Sprecher 1 Wie wie Pitcht ihr dann?
00:23:24: Sprecher 3 Das kommt tatsächlich auf den Kunden an. Also wenn wir ein Unternehmen vor uns haben, das schon in diesem, in dieser KPI Welt denkt, dann pitchen wir auch so, wie wir das für uns selber tun würden, sprich wir erklären einfach, warum Kosten pro Bewerbungen bei uns besser sind und mehr Bewerbungen entstehen und so weiter warum das erfolgreicher ist anhand von Zahlen. Ansonsten haben wir uns schon so ein bisschen in das übliche Game Reinbewegt wer halt gewohnt ist oder wer stellen Schaltungen?
00:23:50: Sprecher 3 Auf Zeit kaufen will da.
00:23:52: Sprecher 3 Pacmion dann an und erklären dann halt, warum das bei uns sinnvoll ist. Wir gehen natürlich aus der Impression Logik weg. Ihr müsst schon erklären, warum Impressions für uns nicht die richtige Messgröße sind. Im Endeffekt zeigen wir unsere Plattformen, wir haben sehr, sehr viele Anmeldungen auf diese Plattform, jede Woche sind ungefähr 60 zweiundsechzigtausend Studierende oder Absolventen eher, die sich im Jahr anmelden bei uns in der Personalvermittlung und mit der Zahl kann man auch darstellen, dass viel los ist bei uns und das ist trotzdem eine Werthaltigkeit bei uns zu schalten, aber es geht halt nicht so ganz.
00:24:21: Sprecher 3 Klar, über die.
00:24:25: Sprecher 1 Ab wann habt ihr das Gefühl oder wann habt ihr gestartet? Glaubst du, dass dieses dieses Ich habe mit Facebook gestartet, automatisch diese Art und Weise des des Performance Denkens mit integriert hat?
00:24:38: Sprecher 3 Ja, ich glaube auf jeden Fall, also ja sogar in bis zu dem Punkt, wo es hinderlich ist. Also es hat uns groß gemacht, wir haben damals jeden Tag Datenauswertung, immer wieder gefahren, jeden Tag bewertet, welche App performt gut, welche Zielgruppe performt gut, das war.
00:24:54: Sprecher 3 War eigentlich unsere ganze Tätigkeit plus die Auswertung bereitzustellen und die.it Systeme zu bauen, die dafür verantwortlich sind.
00:25:01: Sprecher 3 Und wir haben auch allen Leuten, die wir dann reingeholt haben, immer beigebracht, datenbasiert Entscheidungen zu treffen, Begründer, alles mit Daten. Wenn du noch keine Daten hast, dann gibt kein Geld aus und so weiter oder nur um Daten zu bekommen und dann kommen wir in einen Bereich, wo das auf einmal nicht mehr funktioniert.
00:25:18: Sprecher 3 Zum Beispiel in dem HR Bereich oder in dem Recruiting Bereich, wo du halt dann diese Granularität teilweise hast und der Einstellungscode wieder nicht mehr perfekt messen kannst. Und das hat schon sehr viel Verunsicherung gesorgt. Das zweite ist auch, dass wenn du mit Kooperationspartnern sprichst, das sind ja nicht.
00:25:35: Sprecher 3 Guter, die dieses Vertrauen in Daten nicht haben. Dann fiel uns das schwer, weil wir eigentlich bisschen nerdy unterwegs waren. Also wir haben dann gesagt, Hey, wir könnten eine Kampagne für euch machen, wir würden XY Euro für eine Anmeldung nehmen und wir haben erstmal durchgerechnet, das lohnt sich für euch. Haben wir beispielsweise vor ein paar Jahren mal mit einem Anbieter eine Kooperation gehabt, die Auslandspraktika glaube ich war das anbieten und wir hatten einen Test gemacht, haben gesehen wieviel Leute melden sich an, wieviel Leute gehen ins Auslandspraktik.
00:26:06: Sprecher 3 In toller Funnel hat super funktioniert, die hatten eine gute Marge übrig. Wir hatten eine gute Marge übrig.
00:26:13: Sprecher 3 Und dann haben wir das natürlich total krass excelmäßig und sonst wie aufbereitet sind dort reingegangen.
00:26:19: Sprecher 3 Und die hatten einfach Angst.
00:26:21: Sprecher 3 Dass das Geld, was Sie ausgeben, sich nicht lohnen wird. Da konntest du mit keiner Excel dagegen arbeiten. Also für uns war das klar, wir haben das ausgerechnet, wir haben das gemessen, dass die absolute Wahrheit, wir hätten unser unser linkes Bein darauf verbettet, dass es funktioniert, aber die nicht, die hatten diese Datenkultur nicht, bei uns war das ja so, wir hatten in der Anfangsphase.
00:26:39: Sprecher 3 Ja, relativ schnell skaliert und wir haben immer so ein 2 Monate gehabt bis wir Geld bekommen auf dem was wir da gemacht haben. Wir hatten einmal auch die Situation, dass ein ehemaliger Kollege, der bei uns war, weil wir kein Geld mehr auf dem Konto hatten, in dem Moment einfach die Kreditkarte von seiner Mutter genommen hat, um das Facebook werbekonto aufzuladen, für 20000€ wohlgemerkt, ne, das war in der Phase, wo wir alle noch kein Gehalt verdient haben, hat auch funktioniert, aber dazu muss man halt vertrauen.
00:27:07: Sprecher 3 Ja, ja, sie hat noch nicht gemerkt, soweit ich das mitbekommen habe, aber ich glaube, das war nur so für ein paar Tage überbrückt, dass wir die nächste Rechnung bekommen haben.
00:27:17: Sprecher 3 Ähm.
00:27:17: Sprecher 3 Aber das ist halt ein Vertrauen, dass wir da von Anfang an für uns ist das die Wahrheit, wenn wir das Messen und in unseren Signifikanzrechner Reingejagt haben, dann wissen würden wir dann die nächsten zweihunderttausend Euro drauf kippen oder zu fragen, aber das tut halt nicht.
00:27:30: Sprecher 1 Eskalierte, so ist der ist ist das ist die Skalierung, so linear bei den Themen.
00:27:38: Na, du brauchst.
00:27:39: Sprecher 3 Natürlich schon ein Thema, wo du auch auf der anderen Seite in der Firma hast, die ein bisschen mehr vorhat. Ja, also wenn du jetzt eine Messe bewirbst mit der bewussten, die sich in Gitarre 100 Anmeldungen oder 300 Teilnehmer, je nachdem, dann ist das relativ schnell vorbei, die ganze Geschichte, da kannst du dann nicht so kurz ausoptimieren noch nicht so krass skalieren, du kannst.
00:27:59: Sprecher 3 Mal durch den Knowledge, den du hast auf den nächsten Partner mit übertragen, machen wir ja auch ne, aber diese diese richtig krass skalierten Dinger in der Personalvermittlung funktioniert das. Da hast du dann halt ein Stellenportal mit vielen Kunden, da weißt du, da kann ich ganz viele Leute reinkippen und da passiert immer irgendwas, du brauchst sogar eine kritische Menge, weil wenn du bloß 100 Leute für eine personalvermittlungsplattform Generierst, dann sind das vielleicht die 100 in München und deine Kunden sind aber in Berlin, dann hast du verloren.
00:28:26: Sprecher 3 Und dieses Granularitätsproblem haben wir dort einfach durch Masse gelöst. Wenn du viele Firmen drin hast und viele Studierende, dann passt das schon irgendwie zusammen. Mal platt gesagt und da skalierst du das dann schon sehr weit aus. Ne, also wenn du sechzigtausend Leute da reinholen willst 65 im Jahr.
00:28:42: Sprecher 3 Da kannst du das schon skalieren. Das sind doch deutlich siebenstellige Werbebeträge, die.
00:28:47: Sprecher 3 Da fließen.
00:28:48: Sprecher 1 Ja.
00:28:48: Sprecher 3 Krass.
00:28:50: Sprecher 1 Wie muss ich mir so eine Technik vorstellen? Das ist so das klassische Startup, ihr habt versucht, ihr habt so ein bisschen so ein eigenes Ding gebaut, habt nicht gedacht, dass ihr so groß skaliert und habt dann wieder umbauen müssen oder habt ihr geschafft, irgendwie eure Technik so aufzubauen, dass die.
00:29:05: Sprecher 1 Mit skaliert ist.
00:29:06: Sprecher 3 Hat war schon recht gut getroffen. Also wir haben.
00:29:09: Sprecher 3 Dadurch, dass wir ich meine.
00:29:11: Sprecher 3 Wir waren im Prinzip ein Gründerteam, die sind ja erstmal irgendwie zusammen gewürfelt, den man halt kennt und wir hatten einen relativhohen.it Anteil. Ich war damals bineigentlich.it ler Mann gewesen war auch.
00:29:19: Sprecher 3 Lange hier eigentlich als CTO.
00:29:21: Sprecher 3 Wir waren halt wir hatten ein bisschen mehr.it ler, als wir eigentlich sinnvollerweise bräuchten, glaube ich am Anfang, und deswegen haben wir einfach alles selber gebaut, weil was willder.it ler machen mit selber bauen, dann sind wir recht schnell weggegangen, von was damals noch Zugriff auf Frameworks gab, haben das alles selber aufgebaut, was uns sehr stark gemacht hat, aber wir haben ein maximales Data Ownership gehabt, das ist halt alles in unserem System gewesen, wir wussten wo die Daten herkommen, was die bedeuten, wir konnten die extrahieren wie wir.
00:29:45: Sprecher 3 Wollten, und das ist schon organisch gewachsen, dann über die Zeit. Ich glaube, wir haben einen ganz guten Job daran gemacht, das so ein bisschen im Zaum zu halten, dass wir nicht diesen krassen Breaking Point hatten, wir alles noch mal neu aufsetzen mussten, aber schon ständiger Kampf gewesen, wir haben auch heute noch Altlasten, die wir immer wieder aufräumen, aber es ist nie so schlimm geworden, dass wir noch mal einen Cut machen mussten, ich glaube auch nicht, dass das noch kommt, wir werden eher besser, würde ich sagen.
00:30:12: Sprecher 1 Ja, ja, aber ihr habt dann schon die ganzen performancemarketing Daten aus Facebook rausgezogen und die Daten aus.
00:30:22: Sprecher 1 Aus den Anmeldungen rausgezogen oder wie habt ihr denn den oder habt ihr das manuell gemacht? Wie muss ich mir sowas vorstellen wie ihr so n Reporting?
00:30:29: Sprecher 1 Aufbaut.
00:30:30: Sprecher 3 Also was schon ganz lange noch rausgetrennt war, sind dann die Daten die dir die Werbemanager selber bereitstellen. Also Kosten für ne App und so. Das haben wir lange nicht importiert, sondern unser Tracking ging dann auf der Website los, jemand hat sich angemeldet, mit welcher Wahrscheinlichkeit kam der dann?
00:30:46: Sprecher 3 Oder sowas hat er sich sonst noch angemeldet und so weiter diese ganzen Daten, also alles was bei uns dann schon auf den Plattformen passiert ist, das haben wir dann selber gecheckt und verinnerlicht.
00:30:56: Sprecher 3 So in unseren Daten. Haushalt.
00:30:58: Sprecher 3 Am Anfang haben wir.
00:30:59: An.
00:31:00: Sprecher 3 Das gemacht, was man wahrscheinlich nicht machen soll. Im Prinzip war das so, wenn ein Market da Daten wollte.
00:31:06: Sprecher 3 Rannte, der zweite hat gesagt, ich brauch Daten, der war genervt weil er gerade entwickelt hat, hat er irgendein Zeug aus der Datenbank rausgezogen und in der CSV geschickt, weil auf Linux keine Ecke funktioniert und dann hat der Market da gesagt Ach Mist, mir ist gerade eingefallen ich brauche noch eine Spalte, die habe ich dir vergessen zu sagen dann rannte er zurück und der hat das noch mal gezogen, das war ein ständiges Hickhack, immer wieder, das war die Anfangszeit, war sehr geprägt davon, weil wir haben hier ständig Auswertungen gemacht, aber wir hatten halt kein App.
00:31:34: Sprecher 3 Ess für die Leute, die die Auswertung eigentlich gemacht haben.
00:31:38: Sprecher 3 Und was, was der Attila macht, der Macht die.it Lösung. Er baut Dashboard ja weil er will's nicht mehr selber machen, also automatisiert ers, dann baut er Dashboard. Wenn du aber so entwickelst wie ein Startup entwickelt.
00:31:48: Sprecher 3 Ja, hast du das Problem, dass die Dashboards manchmal nicht funktionieren?
00:31:52: Sprecher 3 Und die funktionieren einmalig und zweimal nicht. Und das dritte Mal vertraut der Market dann nicht mehr drauf und will trotzdem ne.
00:31:57: Sprecher 3 Excel.
00:31:57: Sprecher 3 Liste haben das Problem.
00:32:00: Sprecher 3 Das Problem hatten wir dann auch ganz oft. Das ist einfach das Vertrauen in diese Dinger gefehlt hat und dass das Umbauen von den Dashboards ist natürlich schrecklich viel aufwendiger als nächste.
00:32:07: Sprecher 3 Zu.
00:32:07: Sprecher 3 Ziehen und hab dann noch das Problem, dass sie, dass sie genau.
00:32:14: Sprecher 3 Was haben Sie gemacht an Dashboard Export reingebaut?
00:32:17: Sprecher 3 Weil du kriegst Excel halt auch nicht tot, weil es halt flexibel ist. Du hast halt ständig neue Use Cases und willst dir da halt mal was zusammen kloppen und irgendwas cross Referenzen oder whatever und es geht halt in so einem Dashboard dann nicht und irgendwann das war dann eigentlich so. Der dritte Schritt haben wir gesagt Du kannst nicht weitergehen und haben dann mal Power BI für uns entdeckt damals gesagt.
00:32:39: Sprecher 3 Hey, wie wär's eigentlich, wenn der.it überhaupt nichts mehr machen braucht, sondern wenn wir, wenn wir eigentlich die Dateninfrastruktur von der klassischen.it Infrastruktur trennen?
00:32:47: Sprecher 3 An.
00:32:48: Sprecher 3 Und es war ein großer Erfolg eigentlich für uns, weil die Leute die Daten analysieren mussten. Überraschenderweise konnten die das sogar, das heißt, sie hatten eigentlich gar kein Problem, sich Daten selber zu ziehen und selber zu Dashboard und das hatdie.it super entlastet und alle anderen natürlich total befähigt, sich selbst zu helfen, was auch heute immer noch so ein so ein Ding ist, dass wir halt sagen, die Leute, die die Informationen brauchen, sollen es möglichst selber auswerten, das hat halt Grenzen.
00:33:14: Sprecher 3 Wenn du jetzt.
00:33:15: Sprecher 3 Performance Marke da bist hast du keine unbegrenzten Power bi Fähigkeiten. Irgendwann muss dir mal jemand.
00:33:21: Sprecher 3 Helfen.
00:33:21: Sprecher 3 Das machen wir mal so. Ein Consultant bei Project. Also wir haben halt jemanden da, der sich mit Power BL sehr gut auskennt, der wird dann dazu gerufen und hilft dann quasi bei der technischen Umsetzung. Ich find's aber sehr wichtig und natürlich auch beibehalten.
00:33:35: Sprecher 3 Dass die Leute, die die Information brauchen, sie sich zu einem gewissen Grad auch selber zusammenbasteln oder ziehen oder ausrechnen.
00:33:42: Sprecher 3 Weil es gibt ja immer so die Fantasie. Ja, ich hab es ja mal gesehen, man sammelt irgendwie Daten, dann kippt man die alle in einen Topf und dann haut man ein Data Analyst oder heute ist.
00:33:50: Sprecher 3 Es eine KI.
00:33:51: Sprecher 3 Oben drauf und ist auf einmal schlau. Das Problem ist ja, dass Daten ja nicht nur.
00:33:55: Sprecher 3 Aus Daten bestehen, sondern auch aus dem Kontext. Also du musst ja verstehen, wo die herkommen, was was bedeutet das, was ich da sehe, das ist ja total abhängig davon, aus welcher Applikation die kommen, wie das gemeint war.
00:34:05: Sprecher 3 Und das kann ja niemand, der in einem BI Silo sitzt. Da kann ich das ganze Unternehmen verstehen.
00:34:12: Sprecher 3 Und dadurch kriegst du halt, wenn du in in größeren Firmen sowas hast, dass du hier von der BI Abteilung was anforderst, kriegst du halt irgendeinen Report zurück, der hoffentlich das aussagt, was du meintest. Kann auch jemand was dafür?
00:34:23: Sprecher 3 Aber diese Trennung ist halt nicht gut zwischen dem Kontext und der technischen Bereitstellung, der ja der Erhebung der Bereitstellung.
00:34:28: Sprecher 1 Im Leben, ja.
00:34:32: Sprecher 3 Und deswegen gucken wir, dass wir die Leute dazu befähigen, auch jetzt Leute, die eigentlich nicht so viel mit Daten zu tun haben, klassischerweise Social Media Manager oder so, die Bauen jetzt keine Riesen Dashboards, aber die lernen auch, wie sie sich Daten ziehen können und sich ein Diagramm draus machen können, damit sie selber das, was Sie auswerten wollen, in Daten sehen können und der Zusammenhang der Richtige ist. Wenn sie mit mit Power BI beispielsweise in unserem Fall an ihre Grenzen kommen, holen sie sich halt unseren Experten dazu und sagen, ja, ich weiß.
00:34:57: Sprecher 3 Nicht.
00:34:58: Sprecher 3 Wie ich ein Teil.
00:34:59: Sprecher 3 S Diagramm mache helfen wir mal. Ne, das ist so unser Grundansatz, der sich da ganz gut.
00:35:04: Sprecher 3 Etabliert hat und der uns auch einen sehr krachen Boost im Business glaube ich gegeben hat, weil wir einfach diesen Flaschenhals wegbekommen.
00:35:10: Sprecher 1 Haben ja aber Matthias, würdest du behaupten, ihr seid ein datengetriebenes Unternehmen, also gibt es noch was wo ihr wo euch weiterentwickeln wollen würdet oder seid ihr schon sehr ausgereizt mit dem Prozess? Ich referenziere so ein bisschen auf die den Satz, den du vorhin so gesagt hast. Ihr hört einfach nicht auf zu optimieren und ihr seid eigentlich schon an dem Punkt, wo man einfach nicht mehr zwangsweise optimieren.
00:35:34: Sprecher 1 Muss.
00:35:35: Sprecher 3 Naja, das betrifft ja nicht alle Prozesse, sondern manche. Ich glaube erstes mal wie ich klar, wir sind datengetrieben, definitiv, weil wir immer noch Daten als Hauptgrundlage für alle Entscheidungen verwenden. Das erste ist der Ruf nach Daten, wenn irgendwas diskutiert wird, ich glaube wir müssen schon aber Dinge lernen, wenn ich zum Beispiel wann es genug ist, was wir vorher schon diskutiert haben, wann man die Energie woanders reinstecken soll.
00:35:55: Hatte.
00:35:56: Sprecher 3 Und wir, wir haben ja immer neue Geschäftsfelder, wir launchen im im November eine große neue Plattform, wo Retention noch ein Thema ist und sehr viel passieren wird Richtung User konsumieren, den einen Inhalt an den anderen dann den nächsten. Dann habe ich so entweder so Journies aufzubauen und die dann zu Kontrollen, das ist ungleich komplexer, als wenn ich einen linearen Funnel einfach aufbauen will.
00:36:10: Sprecher 1 So Journey ist aufzubauen.
00:36:17: Sprecher 1 Ja.
00:36:18: Sprecher 1 Der aber dann sozusagen, wieso eine Plattform generiert, dass so länger länger Kunde bleibt. Das meinst du das mit Retention, also dass du über einen längeren.
00:36:26: Sprecher 1 Zyklus und nicht für so ein.
00:36:29: Sprecher 1 Für so n Thema oder für so n.
00:36:30: Sprecher 3 Anlass zu Euch kommt genau richtig. Das ist gemeint, ne. Also momentan ist es natürlich auch schon so, dass auch manche Leute öfter mal zu uns kommen und so, aber was wir mit der neuen Plattform machen ist ja wirklich ne Journey abzubilden vom ersten Semester bis in den Jobeinstieg rein, sodass du eigentlich immer was Passendes bei uns finden kannst. Zum Thema These Auslandsprogramme lernen und so weiter du auch einen Grund hast immer wieder zu kommen, was für uns natürlich Chancen eröffnet, Leute.
00:36:54: Sprecher 3 Anzusprechen auf unserer eigenen Plattform, quasi in Plattform Marketing zu machen.
00:36:59: Sprecher 3 Was auch uns unabhängiger wiederum macht. Dann von von Meta oder Google oder so. Und da haben wir natürlich die neuen Datenhaushalt, der sich aufbaut beziehungsweise einen der wichtiger für uns wird. Momentan passiert das schon ein bisschen, aber es ist nicht so wichtig für uns, da werden wir also auch viel lernen müssen und großes Thema für uns auch, dass wir kein, also dass wir gerade erst ein Sales Team so richtig aufbauen.
00:37:21: Sprecher 1 Die dann aktiv verkaufen.
00:37:23: Sprecher 3 Und die aktiv verkaufen. Genau das haben wir bisher nicht so gemacht, haben wir ein bisschen Marketing gemacht und dann sehen die Leute uns schon und kamen auf uns zu, gerade im Personalvermittlungsbereich, wo auch viele kleine Kunden mit hast, musst du aber einen Vertrieb aufbauen, so jetzt sind Vertriebler nicht klassischerweise die Leute die sehr gut mit Daten aus.
00:37:38: Sprecher 3 Umgehen.
00:37:40: Sprecher 3 Und das ist auch gut so, weil sie andere Fähigkeiten haben. Aber.
00:37:44: Sprecher 3 Denn vertriebsprozess, wo Leute mit Leuten reden und einfach.
00:37:50: Sprecher 3 Dooferweise noch irgendwas in so n doofes CM eintragen müssen, da saubere Daten hinzubekommen das Kontrollbar zu machen. Das ist noch mal anders hart.
00:37:58: Sprecher 3 Und ich glaube, das ist sehr, sehr wichtig ist.
00:38:01: Sprecher 3 Dass man in dem Fall vor allem das ganze Thema, Ich nenne es mal UI beziehungsweise Usability, als Teil der Datenstrategie versteht. Weil wenn du in einem Sales.
00:38:13: Rap.
00:38:14: Sprecher 3 Irgendwelche Eingabemasken ins Gesicht wirft, damit er jetzt weiß ich nicht seine seine Opportunity in die nächste Stage verschieben kann oder sowas, dann wird er nicht das eingeben was am wichtigsten ist, sondern das was am schnellsten dazu führt, dass er weitermachen kann, weil er, der hätte kein Interesse an den Daten, er will verkaufen und das soll er ja auch, das heißt da musst du das wirklich so integrieren, dass das für die nicht zu nervig würde. Ich glaube viele Firmen machen das so, dass sie halt, die versuchen ja Ihren sagen ich, ich brauche neuen Datenpunkt, dann wird das halt in als 50.
00:38:42: Sprecher 3 Formularfeld irgendwo eingefügt und der Vertrieb eigentlich keine Ahnung was mich für ein Schreiben mehr zahle und dann wird halt eine Zahl reingehauen ist jetzt ist jetzt.
00:38:49: Sprecher 3 Natürlich ein bisschen.
00:38:50: Sprecher 3 Übertrieben gesagt, aber.
00:38:53: Sprecher 3 Ein klassisches Beispiel habe ich schon öfter gesehen, ist, dass du halt in irgendwelchen Standard Eingabemasken ein dropdown Menü hast mit einer Standardauswahl.
00:39:01: Sprecher 3 Da kannst du dir überlegen, was da für Daten zustande kommen. Ne, dann ist die, dann hast du meistens so ne so ne Verteilung zwischen deinen Optionen wo die erste Option richtig viel hat und danach keine mehr und auf einmal denken so keine Ahnung du willst den Standort aus bei den Kunden auf einmal wohnen sie alle in Aachen weil's halt so spät ist das jetzt.
00:39:18: Sprecher 3 Und das wird halt so glaube ich, manchmal nicht gedacht. Ne, und das versuchen wir gerade zu schaffen. Wir haben da die Challenge, dass wir mit Salesforce arbeiten und nicht mit einem eigenen System. Sales Force ist nichts so darauf optimiert.
00:39:31: Sprecher 3 Usability anzubieten und dann einen Weg zu zwischen, ja, genau und da einen Weg zu finden zwischen ich, ich will halt genug Daten haben um eine Messbarkeit zu haben. Ich will aber gleichzeitig dem Sales Team die Freiheit geben, dass es sich in sich nicht in der Arbeit behindert, behindert.
00:39:33: Ja.
00:39:34: Sprecher 1 Oder die GWW wünsch ich dir, wünsch dir.
00:39:49: Sprecher 3 Und das ist schon auch noch eine neue Herausforderung für uns, weil die Daten auf einmal von Menschen generiert werden und nicht mehr von Systemen, wo du drauf verlassen kannst, dass die das schon richtig eintragen. Wenn du das so eingestellt hast, ne.
00:40:01: Sprecher 1 Ja, ja.
00:40:05: Sprecher 1 Habt ihr eigentlich in eurer Reise so ein bisschen diese? Du sagst ja 2016 17, das sind jetzt 89 Jahre, in der sich.
00:40:14: Sprecher 1 Auch.
00:40:15: Sprecher 1 Die Art und Weise der Marketing Technologies Themen wie gebe ich Daten an Facebook, wie kommen die zurück? Hat sich da bei euch was verändert in der Zeit?
00:40:26: Sprecher 3 Es hat sich erstmal noch viel auf Facebook und so verändert, die haben die Produkte teilweise auch ein bisschen vereinfacht, dass man Sachen, die man konfigurieren konnte, ist mir jetzt so, so Trust Me Bro, mein Algorithmus regelt das und.
00:40:40: Sprecher 1 Definitiv ja.
00:40:41: Sprecher 3 Wenn es nicht funktioniert, sagt ihr dann, da kommt man schon, ja, musst halt noch mal hunderttausend ausgeben und dann siehst du schon was besser ist. Also.
00:40:48: Sprecher 3 Das ist schon so, dass man da nicht mehr ganz so nörten kann. Auf der auf der Werbeplattform Seite. Dann haben wir natürlich viel mehr Werbeplattformen als früher.
00:40:59: Sprecher 3 Kein Instagram ist im Prinzip auch noch Facebook, aber das ist ein Thema. Google mit Youtube und so weiter und danach so eine Challenge nämlich bei denen, wo ja auch jetzt unsere Zielgruppe sehr viel ist. Tik tok beispielsweise auf Snapchat, da ein bisschen davor, dass die halt keine guten Werbeprodukte haben. Also dein Targetierung ist schlecht, du kannst deine Zielgruppe nicht so gezielt ansprechen.
00:41:19: Sprecher 3 Ja, ich würde das alles ziemlich viel teurer.
00:41:21: Sprecher 3 Ähm.
00:41:22: Sprecher 3 Das hat sich schon verändert und wir wollen dann auch.
00:41:27: Sprecher 3 Interesse halt dann schon unsere organische Reichweite stärken, eben ne Plattform aufbauen, die halt Leute n Grund haben von selber hinzukommen, immer wieder um sie dort ansprechen zu können und dann eben nicht immer nur auf Meta zu gehen und dort das Geld auszugeben.
00:41:41: Sprecher 1 Jetzt durch die.
00:41:41: Sprecher 1 Durch die Veränderung gen AI large language model.
00:41:47: Sprecher 1 Overviews in Google selbst. Wie geht ihr das Thema an? Strategisch.
00:41:52: Sprecher 3 Ja, also ich meine.
00:41:55: Sprecher 3 Das alles n bisschen zweigeteilt. Einerseits für jetzt das Thema Generell Datenverarbeitung verwenden wir einige im Prinzip eigene Rapper Produkte die wir gebaut haben mit OPENAIR und so und das ist schon heftig. Also als Beispiel, wir haben in unserer Personalvermittlungsplattform Talentagent heißt die haben wir einen Matching Algorithmus drinnen der einfach guckt welche Stellen packen zu wem und wem kann ich was vorschlagen. So und da gab's schon viele Anbieter auf dem Markt vor die dafür KI Lösungen angeboten.
00:42:26: Sprecher 3 Haben zu erkennen, welche Skills stecken in einer Stelle und zu wem passt.
00:42:29: Sprecher 3 Das und so weiter.
00:42:31: Sprecher 3 Tschechib macht die alle platt, also das ist völlig egal. Du zahlst dann normalerweise für diese Anbieter so eine Lizenz 15 20000 im Jahr, damit du das kaufen kannst, wenn du das Zeug einfach in Reinkippst.
00:42:43: Sprecher 3 Dann ja, wird das ******** Outperformt und du zahlst halt irgendwie 10% davon. Also da haben wir.
00:42:50: Sprecher 1 Verschiedene Routen prompt also, oder Call, sozusagen die API und.
00:42:54: Sprecher 3 Sagt ja genau, du holst ja den User Content, dass du das machen darfst. Dann callst du die API und sagst hier sag mir mal was der kann und hier die Stellen.
00:43:05: Sprecher 3 Gibt es, gibt es auch dazu welche von den Stellen passen zu den zu der Trump bist du noch ein bisschen rum, aber ehrlicherweise, so viel musst du da gar nicht pompen, der kriegt das auch per Default ganz gut hin und das das hat halt eigentlich alles in den Stadt in den Schatten gestellt, auch ganze Startups die wirklich jobmatching gemacht haben schon seit Jahren einfach vaporized davon und das ja obwohl obwohl obwohl
00:43:30: Sprecher 3 Jobmatching zu machen, ja, das ist natürlich auch nicht hundertprozent präzise, aber.
00:43:34: Sprecher 3 Davor war sie es halt auch nicht. Ja das ich glaub ich glaub dass sie hat drüber nachgedacht das.
00:43:34: Sprecher 1 Reicht aus.
00:43:38: Sprecher 3 Problem?
00:43:38: Sprecher 3 Ist halt Job. Anzeigen sind die schlechtesten Daten irgendwo finden wird, weil da irgendjemand irgendwas rein Cast das überhaupt nicht standardisiert. Das also du hast das nicht quasi irgendwelche standardisierten Skills die dort gezeigt werden oder irgendwie sowas sondern da schreibt halt jeder irgendwas rein und du musst eine Stellenanzeige interpretieren um wirklich zu verstehen wer dazu passt. Und das kann in LLM natürlich schon besser als irgend ne diskrete Geschichte.
00:44:03: Sprecher 3 Ne und sonst? Wir haben andere Anwendungsfälle, auch im Personalvermittlungsbereich.
00:44:08: Sprecher 3 Mit so TV Scans was wir da machen oder eben.
00:44:12: Sprecher 3 Bewerbungsgespräch, Training und sowas auf der auf der Seite Geo was du gefragt hast, ja.
00:44:20: Sprecher 3 Also in der Anfangszeit von SEO war ich, ich war so am Ende der Anfangszeit, glaube ich dabei, da war das ja alles so ein, ja esoterisches Ding. Ja, da haben wir alle möglichen Leute erzählt, was muss man für SEO machen, Backlinks musste man irgendwie, aber Google hat auch irgendwie kapiert, dass es gar nicht so gut ist, wenn sie sagen, wie sie selber suchen.
00:44:41: Sprecher 3 Und dann war das alles so ein bisschen esoterisch. Und genauso ist es jetzt eigentlich auch. Also keiner weiß so richtig, wie es was du machen musst, damit du am Ende von einem Chatbot referenziert wirst. Und wenn es einer weiß, dann weißt du nicht, ob das morgen anders ist. Weil Google hat eine Suchmaschine, da war klar, die wollen, dass man Webseiten damit finden kann, okay macht sonst was, aber eigentlich ist das alles bei Product, denen ist auch egal ob wir stellen matchen können, das ist dann einfach, das funktioniert halt zufällig, aber eigentlich arbeiten die ja.
00:44:56: Sprecher 1 Das stimmt ja.
00:45:08: Sprecher 3 An was ganz anderes?
00:45:09: Sprecher 3 Dran. Das heißt, ob die Art und Weise, wie JGBT eine Website auswählt, morgen noch dieselbe ist wie heute, was sowieso schon mal gar keiner. Du kannst. Auf technischer Ebene kannst du geol und sehe es eigentlich das gleiche, du musst halt gucken, dass deine Seite möglichst gut maschinenlesbar ist. Es ist eher noch unwichtiger, weil dann LM die besser interpretieren kann, selbst wenn du es nicht.
00:45:30: Sprecher 3 Perfekt gemacht hast.
00:45:31: Sprecher 3 Aber wieder eine ausgewählte Beitrag. Da weißt du ja immer nicht, ob das stimmt, aber hatte ich gesehen.
00:45:36: Sprecher 3 Wo einer gemeint hat das Halt der der Scope von irgend so einer Chat AI einfach nur US Seiten sind. Also wenn du nicht auf einer auf ner USA.
00:45:47: Sprecher 3 Zum Rangepisst dann wirst du einfach gar nicht gefunden.
00:45:52: Sprecher 3 Solche Sachen sind natürlich dann relevant. Ich habe auch, es gibt auch so ein paar Ansätze, schon zu sagen, ja, also diese ganzen backlink Thematik funktioniert nicht mehr so, es ist gut wenn wenn Quellen denen der Chatbot vertraut über dich schreiben und so, aber das ist halt alles ein Hokuspokus was.
00:46:09: Sprecher 1 Früher, ich glaub wir müssen einfach jetzt testen, was da geht.
00:46:12: Sprecher 3 Ja, absolut. Wir hatten auch zum Glück nicht mehr so, aber wir hatten das Problem.
00:46:16: Sprecher 3 Unsere Angebote sind im Mittel ziemlich gut bewertet, also irgendwo zwischen 4 und 5 Sternen. Eigentlich fast immer nicht, nicht jetzt, ohne Ausnahme aber mehr oder weniger ist es so und man konnte als Perplexity gelauncht oder konnte man perplexity nicht davon überzeugen, dass wir auch nur eine gute Bewertung haben, obwohl das bei Google so war, obwohl das auf unserer Website sichtbar war. Dieses Ding hat dir immer erzählt, nee, das ist total schlecht, jeder bewertet das schlecht, wenn du danach gefragt hast und gesagt hast, ey, aber auf dieser.
00:46:42: Sprecher 3 Website habe ich gute Rezensionen gefunden, dann sagte NÖ.
00:46:45: Sprecher 3 Trotzdem schlecht.
00:46:47: Sprecher 3 Das ist, wie gesagt nicht mehr so, aber das war schon ein Thema, was uns auch ein bisschen Sorge gemacht hat, weil wir, wir haben gute Bewertungen, aber wie können wir?
00:46:53: Sprecher 3 Dieses Ding davon überzeugen.
00:46:55: Sprecher 3 Ja.
00:46:56: Sprecher 1 Woher denkt es, dass es schlechte.
00:46:57: Sprecher 3 Bewertungen ja, also es war wohl so, dass auch scheinbar dort ein recht großes Gewicht auf Reddit Post war und da hat halt mal irgendjemand sich bei Reddit aufgeregt, weil er mit irgendwas nicht zufrieden war bei uns und vielleicht waren doch 2 Leute, ich weiß es ja nicht, aber.
00:47:14: Sprecher 3 Das scheint dann halt maßgeblich gewesen zu sein. Ich glaube ich unsere nicht.
00:47:21: Sprecher 3 Die Google Bewertung hat da irgendwie ignoriert. Es ist halt gefährlich. Ja weil wenn dann die es ist schon so, dass die die jüngeren Leute ja schon zunehmend da auch auf die Chatbots gehen und dann vielleicht von einem Produktkauf dort einfach mal fragen, ist das gut oder ist das nicht gut? Und wenn du da halt so unfair bewertet.
00:47:36: Sprecher 3 Wirst.
00:47:39: Sprecher 3 Was sollst du machen?
00:47:43: Sprecher 1 Matthias Weil die, weil die Zeit schon so fortgeschritten ist. Was sind so die Dinge, die ihr in der nächsten Zeit angeht?
00:47:49: Sprecher 3 Also im Fokus bei uns steht jetzt eben der Launch unserer neuen Plattform. Die bestehenden ein bisschen ausgedient und alles was natürlich damit auch Datentechnisch zu tun hat, insbesondere im Bereich Tracking. Und wie kriegen wir die Daten dann so zusammen, dass wir daraus wieder was ableiten?
00:48:03: Sprecher 3 Kann.
00:48:04: Sprecher 3 Das ist gerade so das Wichtigste. Wir werden in dem Zuge.
00:48:06: Sprecher 3 Dann auch sehr.
00:48:08: Sprecher 3 Viel.
00:48:08: Sprecher 3 Mehr als heute die Möglichkeit haben.
00:48:11: Sprecher 3 Auch Branding anzubieten für Firmen als Employer Branding zum Beispiel. Und dort haben wir ganz andere.
00:48:18: Sprecher 3 Faktoren der Messbarkeit dann und auch anderen Kundenbedarf. Also wir haben es ja schon gemerkt, dass wir manchmal fast Kunden abhalten, davon Geld bei uns auszugeben, weil wir gesagt haben, naja, das ist ja überhaupt nicht messbar, das können wir euch ja nicht, können wir ja nicht anbieten, so nach dem Motto, Wir können den Erfolg gar nicht messen, und die dann sagen, ist uns aber egal.
00:48:36: Sprecher 3 Wir, wir wollen da präsent sein und das hilft uns dann auch. Das ist eine Challenge für uns, auf diese Kundenbedürfnisse einzugehen, trotzdem datenbasiert zu arbeiten, ist aber anzupassen an eine sehr viel indirektere Form des Erfolgs, wo es nicht darum geht, ich hole jetzt jemanden für ein Angebot, dann meldet er sich an, dann habe ich einen Erfolg, sondern wo es darum geht, ich mache etwas sichtbar und jemand erhofft sich dann später was davon, was ich nicht so ganz messen kann, wie kann ich sehen.
00:49:02: Sprecher 3 Ob das erfolgreich ist? Wie kann ich dem Kunden zeigen, dass es erfolgreich ist? Das wird spannend werden.
00:49:10: Sprecher 1 Ja, dann will ich dir die 2 Fragen stellen, die jeder Gast und jeder sozusagen am Ende bekommt. Was machst du denn noch privat mit Daten ich, ich glaub du bist schon sehr intensiv in deinem Job eingebunden, ist mein Eindruck.
00:49:25: Sprecher 1 Und, und, und. Und welchen Filmtitel oder Serientitel würdest du unserer.
00:49:31: Sprecher 1 Folge geben.
00:49:34: Sprecher 3 Also was mache ich privat mit Daten? Ich würde.
00:49:36: Sprecher 3 Tatsächlich.
00:49:37: Sprecher 3 Sagen so wenig wie möglich. Ich glaube, privat bin ich eigentlich im Unternehmen, zwang nicht, ich denke privat, wenn ich über Daten nachdenke, über Belange des Unternehmens nach, da gibt's eigentlich keinen Unterschied.
00:49:49: Sprecher 3 Aber die denke kriegst natürlich auch aus dem Privatleben nicht raus. Ne. Also wenn du jetzt irgendwie privatinvestitionen oder sowas machst, dann hilft dir das natürlich auch, dass du das schon 10000 mal im Firmenkontext gemacht hast, ja.
00:50:00: Sprecher 1 Und Film und Serientitel.
00:50:03: Sprecher 3 Ich würde vielleicht sagen, weil ich die Serie jetzt zuletzt geguckt habe.
00:50:08: Sprecher 3 Wenn ich ein bisschen modifizieren darf, würde ich sagen How to acquire lease online fahren ja cool. Ja, kaufe ich dir sehr cool.
00:50:19: Ja.
00:50:20: Sprecher 1 Vielen, vielen Dank für die Folge, lieber Matthias.
00:50:23: Sprecher 3 Danke dir auch, war sehr kurzweilig. Ja, ich hatte mir ja schon vorher überlegt, was kannst du eigentlich alles sagen, aber ich glaube es ging ging wie wie im Flug. Vielen vielen Dank super danke dir auch.
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